3. Damen trotz Niederlage mit gutem Spiel und großem Kampfgeist

Samstag, 14.00 Uhr, die 3. Damen hatte die Ehre  als erstes Team des BTV die Saison zu eröffnen.

Das völlig neu formierte Team setzte die Order vom Coach, über den Kampf ins Spiel zu finden, von Anfang an gut um.

Der Gegner, der Werdener TB belegte in der letzten Saison Platz 3 in der Tabelle und obwohl nur mit 7 Spielerinnen angereist,zeigten  sich die Essener von der 3er Linie extrem stark.

Insgesamt fanden 12 Dreier den Weg in den Korb, was für die Bezirksliga ein absolutes Novum ist.

Das erste Viertel ging mit 13-19 an Essen, trotzdem waren wir spielerisch auf Augenhöhe und hatten bis dahin schon vier Hundertprozentige liegen lassen. Nach Umstellung der Zonenverteidigung auf 3-2 Zone wurden wir in der Defense immer sicherer und punkteten jetzt auch in der Offense erfolgreich. Besonders Sonja, Nicky und Lisa hatten die Hoheit unter den Brettern.

Wir starteten eine Aufholjagd und konnten zur Halbzeit ein 28-28 verbuchen, wobei wir gegen Ende des zweiten Viertels wieder zwei Hundertprozentige nicht verwerten konnten.

Auch im dritten Viertel hat unsere Defense super gearbeitet, Essen war trotz enger Verteidigung mit vier Dreiern erfolgreich, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei wir durch unsere Spielzüge und dem Set Play teilweise sehr gut kombinierten und bis zu 29. Minute beim Stand von 40 – 41 alles drin war.

Mal wieder ein unglaublicher 3er in der letzten Minute raubte dem Coach die letzten Haare und wir gingen mit 40-44 ins letzte Viertel. Beim Stand von 44 – 49 in der 36. Minute war immer noch alles drin.

Wir mussten dann mit der Umstellung auf Manndeckung alles riskieren, hier waren die Essener abgezockter und trafen mit zwei 3ern zum vorentscheidenden 46 – 58. Der Endstand von 48 – 61 wird dem Spielverlauf nicht ganz gerecht.

Trotz anfänglicher Enttäuschung zeigte das gesamte Team eine gute Moral und hat für diese extrem kurze Vorbereitungszeit ein gutes Spiel abgeliefert.

Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen passt und ich bin überzeugt dass wir eine gute Saison spielen werden. Wir werden uns von Spiel zu Spiel steigern und einen tollen Teamgeist entwickeln.

Trotz der 12 x 3-Punkte Treffer der Essener haben wir speziell unter dem Brett mindestens 10 x 100 % ige vergeben.

Daran werden wir in den nächsten Trainingswochen intensiv arbeiten.

Vielen Dank an die vielen Fans die uns von der Tribüne toll unterstützt haben !!!

Die Punkteverteilung: Valentina Montecciolo – 6 / Sina Pötter – 4 / Isabel Haxel / Lara Pötter – 5 (1x3er) / Hannah Ernst / Nicky Hantzaridis – 6 / Sinah Stratmann – 2 / Ana Taghipour / Lisa Engels – 6 / Sandra Schaumburg – 6 / Cakar Gülbeyaz / Sonja Dey- Külpmann – 13

Frank

Leider kein schöner Abschluss

Die Damen 3 des BTV haben es leider nicht geschafft, sich selber einen schönen Saisonabschluss und damit einen sicheren Platz außerhalb der sportlichen Abstiegsränge zu bescheren.

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Damen 3 verkaufen sich gut, aber nich gut genug

Wieder mal musste man zu früher Stunde ran- und dann auch noch eine Stunde früher! Aber das schienen die Barmer Damen besser weg zu stecken, als die angereisten Duisburgerinnen. Das erste Viertel gestaltete man ausgeglichen, weil mit Entschlossenheit zum Korb gezogen wurde und gleich mehrere „And-ones“ eingesackt werden konnten. Auch die vermeintliche Reboundschwäche zeigte sich hier noch nicht und man spielte souverän seine Angriffe durch (12-13 1. Viertel).

Besonders Mounia war wieder eine Bereicherung der Barmer Offensive und verteidigte zudem die Duisburger Aufbauspielerin hervorragend. Leider konnte sie alleine das Spiel aber nicht am Leben halten. Bedingt durch Schonungswechsel für die doppelt belasteten U17erinnen und durch ein paar misslungene Aktionen verlor man dann doch noch den Kopf und verfiel in Einzelaktionen und schlechte Würfe. Wenn man die immer wiederkehrende Unsicherheit in der Offense abstellen kann, wird man auch gegen die Tabellenführer eine Chance haben. Dafür müssen sich aber alle mehr bewegen und den Angriff auch passiv mitgestalten!

Auch in der Defense schlichen sich Reboundfehler ein. Somit fiel das Ergebnis am Ende doch etwas höher aus, als man im Spielverlauf angestrebt hatte (unter 10 Punkte Differenz). Nichtsdestotrotz lieferte man dem Gegner guten Widerstand und verkaufte sich sehr viel besser als im Hinspiel. Die Defense stand besser und man zwang Duisburg zu Fehlwürfen. Leider fehlte der Fast-Break, um die gewonnen Bälle schnell in Punkte umzumünzen. Hier fehlten uns dann doch Tatiani und Lara, sodass Sprity und Alex ihre Stärke auf den Flügelpositionen ausspielen können.

Bis auf einige Fehltritte in der Offense können aber alle zufrieden sein und sollten sich an den gelungenen Würfen (wie Alex doppelter „Buzzerbeater“) hochziehen. Im nächsten Spiel gegen Werden kann man noch einmal üben, bevor man in Hilden wieder hellwach den letzten Sieg einfahren sollte.

Schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen

So kann es gehen in der Bezirksliga: Erst schlägt man ein vermeintlich starkes Team und dann kann man gegen ein anderes (ja, auch noch stärkeres) Team rein gar nicht dagegen halten. Die Ballerinnen aus Duisburg streben verdient dem Aufstieg entgegen und fertigten die Damen 3 mit 40 Punkten ab...
Leider ließ man wieder schnell die Köpfe hängen und glaubte nicht mehr an Erfolgsergebnisse. Dabei war man mit einer Führung und vielen Stopps in der Defense gestartet. Aber hinten konnte man die Fehler der Duisburgerinnen nicht ausnutzen und verdaddelte selber ständig den Ball. Es fehlte an Ideen in der Offense und vorallem am nötigen Selbstbewusstsein. Hier müssen unsere jungen Damen noch viel abgezockter werden und sich auch mal über kleine gelungen Aktionen freuen. Duch statisches Rumstehen bekommt man die aber leider nicht zu Stande.
Es ist keine Niederlage, mit der man nicht gerechnet hätte, aber das Ziel war es doch, diese so gering wie möglich zu halten! Da die beiden direkten Konkurrenten Sterkrade und Frintrop am Wochenende erfolgreich waren, ist wieder mal alles offen in der unteren Tabelle und es gilt, nun endlich konstant an seiner Einstellung zu arbeiten!!!

Damen 3 sind im Seniorenbereich angekommen!

Trotz der Aufregung um das Spiel letzter Woche, bei dem man sportlich den Abstieg verhindert hatte, dann aber doch noch am grünen Tisch das Spiel abgeben musste, zeigten die Damen 3 ein packendes Spiel auf Augenhöhe mit einem etablierten Bezirksligisten! Svenja spricht nochmals allen ihren höchsten Respekt aus, sich nach so einem Fauxpas der Trainerin so aufzurappeln und zusammen zu stehen!

Erneut reiste man eigentlich komplett mit einem Jugendteam an, das lediglich durch Sinah und Amina überhaupt ein Seniorenteam genannt werden durfte. Aber endlich waren wir es, die ein Spiel in der Bezirksliga mit bestimmten. Wir ließen uns nicht mehr durch die Gegnerinnen einschränken und auch nicht von Kontakt und Physis abschütteln. Das sah im Hinspiel noch ganz anders aus, bei dem zahlreiche Spielerinnen aufgewühlt und gefrustet am Boden endeten. Nun errung man durch Standhaftigkeit und Aufmeksamkeit mehr Ballgewinne, z.B. indem man wie Mounia drei Offensefouls annahm, und spielte vorne, bis auf die letzten Minuten geduldig den Ball durch die eigenen Hände. Sinah war ein wichtiger Faktor auf dem Highpost und verbesserte ihre Sicht enorm. Das Prinzip des schnellen Ballwechsels scheint verstanden und bringt uns bessere Chancen, sowohl gegen Zone als auch gegen Mann-Mann, als bisher. Alex und Maja kamen zu vielen Würfen, die nicht immer rein gingen, aber es trauten sich alle, weiter zu werfen und somit fand in den entscheidenden Phasen immer noch ein Ball den Weg in den Korb. Die freien Würfe gespielt aus Spritys und Tatianis Drive machten es den Mülheimerinnen schwer. Besonders hervorzuheben ist bei der eher schwachen Wurfausbeute die Reboundquote der Barmerinnen. Irini und Amina holten wichtige Dinger von den Brettern. Auch offensiv sammelte man viele zweite Wurfchancen, die einem in der ersten Halbzeit ein lockeres Mithalten ermöglichten.

Dass es zu einer Verlängerung kam, war eher unnötig, führte man doch zum vierten Viertel souverän mit knapp 10 Punkten. Allerdings kam hier dann doch die Nervosität der Jugend zum Tragen und man vergab einfache Pässe und wurde hektisch in der Defense. Am Ende ließ man Mülheim nochmals heran kommen und kassierte einen unglücklichen Dreier mit den Schlusssekunden. In den folgenden 5 Minuten ließ man sich aber abermals nicht für dumm verkaufen und spielte genau das weiter, was bisher funktioniert hatte. Vorallem die agressive Defense und unsere Schnelligkeit spielten uns am Ende in die Hände.

Mit diesem Sieg hatte man nicht unbedingt gerechnet, aber er bringt uns in sichere Ufer und ist absolut überfällig gewesen für die vielen knappen Niederlagen, die man zuvor kassierte! Die Mädels haben sich in diesem Spiel vorallem mental viel besser gehalten und verdient den Sieg nach Hause gebracht! Ein kleines Manko waren nur die wiederum vielen Fouls, die Mülheim theoretisch den Sieg an der Freiwurflinie geschenkt hätten. Aber auch diese Härte hatte die Trainerin eingefordert, bevor leichte Punkte fallen. Es wurde also alles umgesetzt. Wenn man nun noch die hektischen Phasen abstellen kann, ist für die letzten Spiele alles möglich!