Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher!

Endlich konnten die Damen 3 ihren nächsten Sieg feiern und somit wieder Boden gut machen auf die letzten Ränge der Bezirksliga 4. Nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit fand man im zweiten Abschnitt endlich zu seiner wahren Größe zurück und drehte das Spiel! Mal sehen, ob dieser Befreiungsschlag auch für die nächsten Spiele helfen wird.
Man startete so, wie es die frühe Uhrzeit erwarten ließ: langsam und fahrlässig. Nur wenige Spielerinnen schienen sich die brenzlige Situation in der Tabelle zu Herzen genommen zu haben und zeigten, dass sie sich reinhängen wollten. In der Defense verpennte man einfache Cuts zu bumpen und von oben mit auszuboxen. Dabei spielte Sterkrade nun wirkliche keine spektakulären Plays und erst recht keine Blöcke. Leider schaffte man es trotzdem nicht, die vermeintlich langsameren Gegnerinnen zu überlaufen. In der Offense zu statisch und ideenlos „dümpelte“ man eher auf dem Spielfeld herum, als als Favorit aufzutreten und den Oberhausenerinnen seinen Stempel aufzudrücken. Gefühlt war die Einstellung schon seit mehreren Spielen ein Faktor, sodass es in der sonst ruhigen Trainerin so langsam anfing zu brodeln. Es musste also mal lauter werden in der Halbzeitpause...
Und das fruchtete! Mit einem 17:0 run startete man ins dritte Viertel und brachte sich mit druckvoller Defense in die Köpfe der Gegnerinnen. Alle schienen wachgerüttelt und fanden somit nach vielen Ballgewinnen endlich ihre einfacheren Abschlüsse. Offensiv entdeckte man die Vorteile, den Ball schnell laufen zu lassen und bewegte so die Verteidigung wenigstens ein Stückchen aus der Zone heraus, um freie, nahe Würfe zu kreieren. Diese Spielweise gilt es in die nächsten Spiele mitzunehmen, um auch die höheren Teams ärgern zu können. Auch einige Hinspiele waren knapp und sollten nicht sofort abgeschrieben werden. „Ein weiterer Sieg würde uns komplett befreien, aber das war schon ein elementarer Schritt!“, freute sich Svenja an diesem Sonntag mit ihrem Team.

Damen 3 kommen in den Abstiegskampf

Mit einer erneuten Niederlage in der Bezirksliga haben sich die Damen 3 leider doch noch in den Abstiegskampf mit eingebracht und müssen jetzt unbedingt gegen Sterkrade und Hilden gewinnen, um in der Liga zu bleiben.

Wieder mal mit nur 7 Spielerinnen (diesmal ohne die u17) und mit anderem Coach (ein Dank geht an Sebastian, der einsprang!) war nicht viel zu holen gegen die komplett besetzten Essenerinnen... Laut Coach konnte man den Mitgereisten keinen Vorwurf machen, die sich bis zum Ende aufrieben und versuchten, noch etwas aus dem Spiel heraus zu holen. Leider ging am Ende auch der direkte Vergleich verloren, was natürlich doppelt schmerzt.

Im Spiel gegen die ohnehin sehr starken Werdenerinnen muss man im März noch einmal auf die Jugend verzichten. Ansonsten sollte man aber für die anderen Begegnungen auf einen vollen Kader zurückgreifen können und dementsprechend hochmotiviert in diese Aufgabe gehen. Bereits das nächste Spiel geht gegen Werden. Und es muss endlich der erste Heimsieg her!

Verbleibende Damen 3 gegen Solingen nicht mit genug Offensivkraft

Am Sonntag ging es gegen Solingen, wo man in der Hinrunde seinen ersten fulminanten Sieg gefeiert hatte. Leider musste dies abermals ohne Trainerin Svenja geschehen, jedoch hat sich inzwischen auch Ersatzcoach Knut gut bei den Damen etabliert.

Laut ihm fehlte es an Offensivstärke, um auch dieses Mal mit den Solingerinnen mithalten zu können. Im letzten Jahr konnte man auf 12 Spielerinnen zurückgreifen, die das Spiel gut aber holprig mit 2 Punkten Differenz nach Hause brachten. Besonders Alisa kam in Solingen sehr gut zurecht. Ihr Weggang und das Fehlen der U19-Spielerinnen war demnach am Wochenende deutlich zu spüren.

Da man mit nur 7 Spielerinnen antrat, war es nicht verwunderlich, dass hier und dort die nötige Kraft fehlte, um an Solingen dran zu bleiben. Erstaunlich ist dann jedoch, dass man die zweite Halbzeit ausgeglichener gestalten konnte als die erste. Besonders die Defense wurde wieder von Knut hervorgehoben, der sehr mit der Zonenverteidigung zufrieden war. Lediglich offensiv wollte nichts fallen und somit stand es am Ende 33-50 gegen den BTV.

Nun gilt es im nächsten Spiel mit ebenso wenig Spielerinnen die Sache besser zu machen. Danach sind die Überschneidungen vorbei und man kann sich voll auf den Abstiegskampf konzentrieren, von dem man schon fast geglaubt hatte, ihn überwunden zu haben. Zwei Siege müssen dennoch mindestens her, um sich sicher im unteren Mittelfeld zu etablieren.

VSTV2 im Lokalderby drei Minuten zu stark für den BTV...

Das hatte man sich anders erhofft! Im ersten Lokalderby der Woche wollte man dem VSTV zeigen, dass man zu Recht einen Sieg mehr aus der Hinrunde mitgenommen hat. Geschlossen und konzentriert trat man von Anfang auf, machte aber leider Anfang des letzten Viertels gegen die verbesserte Zone der Vohwinklerinnen zu viele Fehler...

Der Abend startete mit viel Hype um Pässe und wer überhaupt spielen darf, aber am Ende standen alle Spielerinnen bereit und man konnte aus den Vollen schöpfen. Alex und Mounia zeigten beide, dass es es wert war, sie mitspielen zu lassen, zumal sie sich den Einsatz auch durch Training verdient hatten! Mounia erarbeitete uns viele Steals und verhalf uns zu wichtigen Fastbreaks. Auch Miri und Lara arbeiteten gut mit und gewannen vorne Bälle. Wer aber besonders hervorzuheben ist, ist Isi (16 Punkte), die an diesem Abend eine geschätzt 80%-Trefferquote vorlegte und das Team offensiv immer bei der Stange hielt! In der Defense konnten Sprity und Irini die vermeintlich überlegenen Centerinnen über weite Teile des Spiels gut verteidigen und bis zum letzten Viertel viele Punkte verhindern.

Dann jedoch fand der VSTV zur Ruhe und kontrollierte seine Bälle besser. Die Gegnerinnen fanden nun zu ihrer Stärke und spielten diese ein ums andere Mal unter den Körben aus. Am Ende gingen zu viele Rebounds verloren und man war im 1:1 unten unterlegen. Zuvor hatte dies gut geklappt! Gefühlt ließ man sich durch die fallenden Punkte oder durch die schlechter funktionierende Offense aus dem Konzept bringen und schaffte es nicht, dem VSTV weiter sein Spiel aufzudrücken. Es fehlten die Stopps hinten, sodass man vorne keine Fastbreaks mehr hatte und gegen eine schon stehende Defense zu hektisch agierte. „Gefühlt waren es nur 3 Minuten, die uns den Sieg gekostet haben. Vorher war man immer auf Augenhöhe“, befand Svenja traurig.

Eventuell hätte man hier die erfahrenen Spielerinnen mehr aufs Parkett bringen müssen. Allerdings hat sich die Jugend ihre Spielzeit verdient und muss auch aus solchen Spielsituationen lernen... Die nächsten beiden Spiele sind „die Kleinen“ allerdings nicht da und man muss erneut mit einer anders gemischten Mannschaft antreten. Konstanz gibt es in den Damen 3 diese Saison nun mal leider nicht.