Damen 3 lassen sich in einem zerfahrenen Spiel anstecken

Man hatte nichts zu verlieren, als man vergangenen Sonntag mit vollem Kader gegen die Viktoria Mülheim antrat. Als Aufsteiger gegen den Tabellendritten konnte man eigentlich befreit aufspielen.

Zu Anfang tat man dies auch und konnte trotz einer durchwachsenen Leistung gut mithalten (Halbzeitstand 30:31). Vielleicht war die Ansprache in der Kabine zu viel des Guten, in der es hieß: „Alles ist drin!“ Denn später verlor man sich in Einzelaktionen und ließ sich von der Physis der Gegner aus dem Konzept bringen. Jedoch nicht ohne Grund, denn die Schiris hatten zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel, geschweige denn Ahnung von dem, was sie taten. Eine starke Barmer Zonendefense wurde nicht belohnt, weil vorne gefühlt in jedem Angriff eine Spielerin zu Boden ging. Somit traute man sich nicht mehr wirklich, die Zone anzugreifen und bewegte sich eher um sie herum. Damit fehlten die nötigen Punkte, um den ein oder anderen 3er der Gäste zu kompensieren.

„Wir haben streckenweise gut verteidigt und die Zone hervoragend umgesetzt. Der Dreier ist eigentlich, was wir wollten. Unser Problem lag in der Offense, in der wir unsere Stärke der Fastbreaks komplett vermissen ließen.“, urteilte die Trainerin im Nachhinein. Jedoch war auch sie einfach nur froh, als die Schlacht vorbei war! Mülheim hat bessere Chancen herausgespielt und Nerven gezeigt. Hier hätten uns die ‚alten Hasen‘ Sonja, Lara und Sinah sicherlich helfen können!

Nächste Woche geht es weiter. Vielleicht kann man dort ja ein Spitzenteam ärgern!