Zumindest Sieger der Herzen!

Am vergangenen Wochenende trugen die Damen 2 ihr wohl wichtigstes Duell der Saison aus: es ging im Tabellenkeller um den letzten Tabellenplatz gegen Velbert. Wie sich die Wuppertalerinnen in diesem Spiel präsentierten, war aussagekräftig und zeigte, was sie in dieser Saison mitgenommen haben.
Fulminant starteten die jungen Ladies in das Match. Jeder Wurf ein Treffer. Sogar ein "Dreier" fand sein Ziel. So setzten sich die Barmerinnen binnen sieben Minuten mit 14:8 ab. Velbert wirkte ganz perplex und bekam erstmal nicht viel hin. Ab der achten Minute fanden sie jedoch etwas besser ins Spiel und verkürzten, sodass man mit 18:14 (für den BTV) in die erste Pause ging.
Motiviert ging Wuppertal weiter ans Werk. Es entstand nun ein spannendes Duell, bei dem auf einen Barmer Korb postwendend ein Velberter folgte. Dennoch hatte man leicht die Nase vorn und konnte auch dieses Viertel für sich entscheiden (13:11). Zur Halbzeit stand es entsprechend 31:25 für den BTV!
Wie eh und je bekannt, patzten nun die Damen wieder einmal im dritten Viertel. Es ist wie verhext. Binnen drei Minuten legte Velbert einen 11:0-Run hin und übernahm damit erstmals die Führung (31:36). Gegen Sterkrade erlebte man nach einem solchen Run noch ein Debakel und brach vollkommen ein. An diesem Tage sollte dem nicht so sein. Durch wichtige Akzente von Außen fand Wuppertal wieder ins Spiel, lief nun aber dem Rückstand hinterher.
In den letzten Abschnitt starteten die Ladies mit 40:45 - durchaus noch im Bereich des Möglichen. Dafür gaben sie auch wirklich alles. Ein 10:0-Run in der 35. Minute brachte den Ausgleich. Dann wieder ein spannender Schlagabtausch. Am Ende scheiterte es an einem Punkt: 56:57.
"Das war heute ein unfassbar gutes Spiel. Es hat gezeigt, dass die Mädels wirklich etwas aus dieser Saison mitgenommen haben und darauf kommt es an. Den Sieg hätten sie heute mehr als verdient gehabt. Auch wenn er nicht auf dem Papier stand, so fühlt es sich doch nach einer Woche ähnlich an. Es hat lange gedauert, aber die Ladies finden sich nun endlich als Mannschaft zusammen. Der "harte Kern" ist zusammengerückt und weiß sich nun so langsam zu behaupten und Verantwortung zu übernehmen. Das ist gut und wir hoffen, daran anknüpfen zu können", resümiert das Trainergespann.

Bemerkung:
Heute hätte die Mannschaft eigentlich gegen die Capitol Bascats antreten sollen. Aufgrund des stark dezimierten Kaders, der nun auch noch auf verletzte und angeschlagene Spielerinnen verzichten musste, konnten die Damen 2 nicht antreten. Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber lieber eine Spielabsage als ein Zusammenbruch des gerade Aufgebauten. Die letzten Spiele sollen schön als Mannschaft beendet werden. Ob der Abstieg oder der Klassenerhalt dabei herausspringt, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die Ladies die Entwicklung mitnehmen!

Andreas & Shenja

Jetzt wird es richtig eng!

Die Damen 2 haben es in dieser Saison einfach nicht leicht... Nicht nur, dass fast alle noch ausgesprochen seniorenunerfahren sind, nein: es brechen auch immer Spielerinnen weg. So musste man zum Beispiel an diesem Wochenende auf Miriam Biedebach und Mounia Mkadmi verzichten. Fast an jedem Wochenende zeigt sich eine andere Mannschaftskonstellation, sodass es natürlich schwer ist, einen Rhythmus zu finden. So auch am vergangenen Samstag. Dabei starteten die Ladies gut in das Duell im Tabellenkeller. Nach ausgeglichenen ersten Minuten setzten sich die Wuppertalerinnen bis zur 18. Minute mit 19:13 ab. Dabei schien das Match die ganze Zeit in "trockenen Tüchern". Zu früh gefreut: Kurz vor der Halbzeit setzten die Gastgeber aus Oberhausen einen 7:0-Run und gingen somit zur Pause in Führung (19:20). Normalerweise würde man sagen: kein Beinbruch! Für die jungen Damen leider schon! Der Kopf hing und mental waren sie schon auf das Verlieren eingestellt. Warum? Man weiß es nicht... denn technisch waren die Wuppertalerinnen erneut deutlich überlegen! Aber das reicht eben nicht, um Spiele zu gewinnen. Da muss auch der Glaube an sich selbst stehen... So erzielten die Damen innerhalb der nächsten 17 Minuten (!) ganze zwei Punkte (!!!!). Unter diesen Umständen ist es natürlich schwer, ein Duell zu gewinnen. Barmen zieht somit verdient den Kürzeren und steht auf dem Abstiegsplatz der Tabelle. Gegen Velbert (in zwei Wochen) muss der Sieg unbedingt her, sonst stehen die Damen 2 praktisch als Absteiger fest, was doch ausgesprochen schade wäre, wenn man sich in der nächsten Saison mit einem gestärkten Kader rehabilitieren möchte!

Ein großer Dank geht an die mitgereisten Spielerinnen der D3 Ana Taghipour, Nicky Hantzaridis und Sonja Dey-Külpmann, die sich nicht nur für das gestrige Spiel zur Verfügung stellten, sondern bei dem ein oder anderen weiteren Match ihr Können und vor allem ihre Erfahrenheit mit einbringen werden. Vielen Dank für euren Einsatz!

Andreas & Shenja

Kurz vor Weihnachten am Basketballtief angekommen?

"Das, was heute auf dem Parkett passierte, war gruselig", so der Kommentar der Trainer Schweer und Fohlmeister am Ende des Duells. In der ersten Halbzeit trafen die Ladies ganze fünfmal den Korb. Dabei war es nicht so, dass die Mannschaft sich nicht gute Ausstiege erarbeitete. Nein, die Bälle flogen nur zahlreich in alle möglichen Richtungen, außer Richtung Reuse... Die Ursache liegt mit Sicherheit nicht an den eigenen spielerischen Fähigkeiten. Vielmehr ist es der Kopf, der den Wuppertalerinnen im Moment im Weg steht. So stand es zur Halbzeit 10(!!!!):29 gegen den BTV.
Nach einem schlechten Start in die zweite Hälfte berappelte sich die Mannschaft etwas, blieb aber weiter fernab von ihren Möglichkeiten. So zog man am Ende verdient den Kürzeren.
Endergebnis: 29:57 gegen den BTV.
"Es lässt sich nur hoffen, dass die Mädels sich über die Winterferien sammeln und ihre Negativschleife beiseite legen. Ansonsten wird es mit dem Klassenerhalt ziemlich schwer!"
Abschließend geht noch ein Dank an Magda Ries, die spontan auf der Aufbau-Position aushalf, da die eigenen beiden Guards ausfielen.
Fröhliche Weihnachten und einen guten Übergang nach 2018 wünschen
alle Damenspielerinnen und ihre Trainer

Zu dünn besetzt!

Schade, schade, schade! Im Moment ist es wie verhext - jede Woche muss die Mannschaft auf wichtige Spielerinnen verzichten. So auch heute. Zu acht begonnen, zu siebt aufgehört, reichte am Ende einfach nicht die Puste. So musste man sich bei einem bis zum Schluss offenen Duell mit zwölf Punkten geschlagen geben.

Die Leistung des Matches war durchwachsen. Fortschritte ließen sich gerade in der Cutverteidigung erkennen. Hier machten die Wuppertalerinnen einen guten Job. Auch setzten die Ladies in der Defense durch mutige Stopps und in der Offense durch starke Penetrations zum Korb schöne Akzente - leider nicht konsequent und durchgängig. Neben den positiven Spielphasen dominierten auch zahlreiche Turnover das Duell. "Wären diese heute nicht so zahlreich aufgetreten, wäre das Spiel mindestens ausgeglichen gewesen", kommentiert das Trainer-Duo. Über Konjunktive nachzudenken, hilft jedoch nicht weiter. Am Ende zählt, was auf der Punktetafel steht. Damit wartet eine arbeitsintensive Woche auf die Barmerinnen. Dennoch sei gesagt: "Wir sind auf einem guten Weg - die Belohnung wird kommen", schließen die beiden Trainer ihr Fazit.

Andreas & Shenja

Kathi Haupt wechselt zum Liga-Konkurrenten!

Leider muss sich der BTV von Kathi für diese Saison verabschieden. "Wir sind sehr traurig über ihre Entscheidung, haben aber für ihre Beweggründe Verständnis", kommentiert das Trainergespann. "Einfacher wird es so mit Sicherheit nicht, aber wir werden alles daran setzen, die Lücke zu schließen, die Kathi in der Mannschaft hinterlässt!"

Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Barmer Trikot.

Andreas & Shenja

Spiel in acht Minuten verloren!

Heute traten die jungen Ladies gegen den aktuell Fünftplatzierten aus Hüls (Krefeld) an. Wie schon im letzten Jahr hieß es: ab auf's Parkett, ab auf die Schlittschuhbahn. Ob es nun die Halle war oder die Unsicherheit, der Start missglückte nach einem tollen erfolgreichen ersten Wurf leider gänzlich. Binnen acht Minuten stand es 16:4 gegen den BTV. Auch eine Auszeit bewirkte zunächst nichts. Erst die Umstellung in der Verteidigung schien Früchte zu tragen. Von da an gestaltete sich ein offenes Duell, doch dem Punkterückstand lief man konsequent hinterher. Ärgerlich war die fehlende Cut-Verteidigung, sodass die Hülser Center immer wieder zu leichten Punkten kamen. Im Angriff arbeiteten die Barmerinnen durchaus zufriedenstellend. Sowohl durch den Zug zum Korb als auch von außen wussten sie zu punkten. Trotzdem schafften sie es nicht, den zu Beginn kassierten Rückstand aufzuholen. So mussten sich die Ladies am Ende mit 69:60 geschlagen geben.

"Es ist wie verhext. Eigentlich sind wir technisch den meisten Teams überlegen. Aber es ist der Respekt vor den Seniorenteams, der uns selbst im Weg steht. Als es am Ende darum ging, das Spiel noch irgendwie zu drehen, wo der Kopf ausgeschaltet wurde und einfach nur gekämpft wurde, da spielten alle toll auf. Mit dieser Einstellung über 40 Minuten hätten wir nicht nur heute, sondern auch das letzte Spiel gewonnen. Wir müssen es schaffen, mit mehr Selbstbewusstsein den Konkurrenten entgegenzutreten, denn verstecken müssen wir uns mit Sicherheit nicht", kommentiert das Trainergespann am Ende des Spieltages.

Kopf hoch! Beim nächsten Match gibt es die nächste Gelegenheit! ;-)

Andreas & Shenja