Wahnsinns Viertel sichert Sieg!

Wieder einmal standen nur sieben Spielerinnen für das wichtige Duell gegen NB Oberhausen 2 zur Verfügung. Anders als noch in Mettmann präsentierten sich die Ladies aber schon im Warm-up hoch motiviert. So starteten sie dann auch in das erste Viertel. "Endlich haben wir einmal gezeigt, was in uns steckt! Selbstbewusst und mit der festen Überzeugung zu treffen, nahmen alle ihre Würfe. Die Punkte folgten verdient. Bärenstark daneben - zumindest bis zur sechsten Minute - die Verteidigung", so Fohlmeister. Mit 30:14 ging es entsprechend in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt legten nun aber die Gäste los. Drei erfolgreiche Dreier innerhalb von vier Minuten ließen sie Mut schöpfen und die Differenz schmelzen, sodass nun doch ein sehr spannendes Match entstand. "Vollkommen grundlos verloren unsere Ladies in diesem Moment das Selbstvertrauen. Ängstlich in der Defense standen sie da und wussten dann auch in der Offense nicht mehr weiter. Von Aufgeben war dennoch zu keinem Zeitpunkt die Rede." In der Halbzeit (47:40) wurden die Fehler angesprochen und sich gegenseitig nochmal motiviert. Da beide Mannschaften an den Sieg glaubten, entstand ein mehr als spannender Schlagabtausch. Auf einen Korb der Barmerinnen folgte postwendend einer der Gäste, sodass es mit 57:51 in das letzte Viertel ging. Hier rissen sich die BTVlerinnen erneut zusammen und arbeiteten sehr konzentriert gegen die erstmals von Oberhausen aufgestellte Zone. Die hier leicht erzielten Punkte unter dem Brett holten letztlich den Sieg über die Bühne!

"Der Sieg heute war sehr wichtig. Er ließ die Ladies nicht nur in der Tabelle hochklettern, sondern auch in ihrem Selbstbewusstsein. Schaffen wir es 40 Minuten die Leistung abzurufen, wie wir sie in den ersten zehn gezeigt haben, dann ist noch vieles möglich. Bevor wir nun in die Zukunft blicken, genießen wir aber den Moment", kommentiert abschließend die Trainerin.

Shenja

D2 bleibt ihrem Motto treu!

Vergangene Woche trat die D2 in Mettmann an und holte das Spiel nach, das aufgrund der Verletzung Voulas verschoben wurde. "An erster Stelle richtet sich nochmals ein Dank an die Gastgeber, die maßgeblich mit dafür sorgten, dass das Duell nachgeholt werden konnte und es nicht zu einer 20:0-Wertung kam. Dennoch war der Plan, den Ortsnachbarn nicht den Sieg zu schenken", so Trainerin Fohlmeister. "Leider blieben die Ladies ihrem Motto treu. Gegen die starken Teams spielen sie gut, gegen jene, auf die es ankommt, nicht siegeswillens genug und damit unsicher." 

Zunächst starteten die Barmerinnen gut in das Duell. In der neunten Minute war es mit 10:10 vollkommen ausgeglichen. Ein kurzer Einburch sorgte für ein leichtes Hintertreffen zur Viertelpause (10:16), das aber nicht besorgniserregend schien. Auch im folgenden Abschnitt begannen die Gäste von der Wupper ordentlich. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzten, sodass ein spannender Schlagabtausch entstand. "Ersichtlich wurde aber nun, dass den wenigen Damen, die nach Mettmann mitgereist waren, die Puste ausging." Viele leichte Korbleger und Würfe waren ohne Erfolg. Die Gastgeber drehten nun hingegen auf und schienen aus jeglicher Lage ihr Ziel zu finden.

Obwohl Barmen sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und im letzten Viertel nochmal alle Kräfte mobilisierte und sich tatsächlich rankämpfte, fehlte an allen Enden und Ecken die Power, gegen die treffsicheren Ortsnachbarn anzukommen. Damit verloren die Barmerinnen mit 79:53 viel zu hoch.

"Es ist sehr schade, wie sich die Mannschaft präsentiert. In der Theorie steckt sehr viel Potetial in ihr. Die Trainings- und Spielbeteiligung, sowie inzwischen auch die fehlende Überzeugung, gewinnen zu können, unterbinden gerade mehr", kommentiert Trainerin Fohlmeister. "Daher ist es nun wichtig, einen Strich unter die Hinrunde zu setzen, regelmäßig im Training und bei den Spielen zu sein, um das gesetzte Ziel, auf Augenhöhe in der Rückrunde mitzuspielen, zu erfüllen. Möglich ist alles!"

Shenja

Top oder Flop!

So stellt sich die zweite Mannschaft der Damen im Moment dar. Am vergangenen Wochenende lässt sich definitiv ein Top aussprechen. Die Mannschaft kratzte an einem Sieg gegen den aktuell Zweitplatzierten aus Sterkrade!

Zunächst sah es nach einem einseitigen Duell aus. Die Gäste aus Oberhausen legten in den ersten vier Minuten einen 8:0-Run hin. Die Barmer Ladies waren von der Zonenpresse überrascht. Nach den Startschwierigkeiten rehabilitierten sich die Ladies von der Wupper jedoch und begannen, Basketball zu spielen. Binnen von drei Minuten stand es 12:14. Ein 6:0-Run ließ die Sterkraderinnen in den letzten zwei Minuten wieder etwas Vorsprung gewinnen (12:20). Dennoch gaben sich die Wuppertalerinnen nicht auf. Im zweiten Viertel ging zunächst durch einen erfolgreichen Dreipunkt-Wurf ein Ruck durch die Mannschaft. Wieder waren die Ladies den Gästen an den Fersen (21:26) - wieder brachen sie jedoch auch in den letzten Minuten des Abschnittes ein (23:33). In der Halbzeit wurden die Barmerinnen gelobt, zugleich aber gewarnt, da die Damen 2 häufig im dritten Viertel aufgrund fehlender Konzentration einbrechen. Dem sollte diesmal nicht so sein. Es entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem Wuppertal sogar leicht die Nase vorne hatte (14:12). Somit ging es mit 37:45 in die letzten zehn Minuten. In der 38. Minute waren die Ladies auf acht Punkte dran. Taktisch wurde nun - ganz nach dem Motto: do or die - auf "stop the clock" umgestellt. Zunächst ging die Rechnung auf. Leider verfehlte es Barmen selber zu scoren. In den letzten Sekunden trafen dann auch die Sterkraderinnen die Freiwürfe, sodass am Ende eine 51:64-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

"Dennoch geht heute ein großes Lob an die Damen. Sie agierten das ganze Match über als Mannschaft auf dem Parkett. Alle, die gerade nicht spielten, feuerten an und gaben den aktiven Mut. Hätten wir die vielen Turnover noch eingestellt und den ein oder anderen 1:0-Korbleger versenkt, hätte das Ergebnis auch anders aussehen können. Damit hat die Damen 2 bewiesen, dass sie in diese Liga gehört. Nun müssen sie nur noch lernen, die Leistung gegen die entscheidenden Konkurrenten abzurufen", so das Resümee der Trainerin.

Ein Dank geht abschließend an Torsten Külpmann, der die letzten fünf Minuten des Spiels übernahm. 

Herbe Niederlage gegen direkten Abstiegskonkurrenten!

Die miserable Trainingsmoral in der Vorbereitungswoche auf das wichtige Spiel gegen den Hülser SV übertrug sich leider auch auf den Verlauf des Duells selbst. Entstand zu Beginn noch ein spannendes Match, bei dem das erste Viertel mit 11:15 beendet wurde, folgten desolate weitere zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt scorte der BTV bis wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gar nicht. Ein Freiwurf und ein Feldkorb ließen die Punkteanzeige dann wenigstens um drei Zähler steigen. "Einen derartigen Aussetzer in der Offense können wir uns einfach nicht erlauben. Damit war das Spiel im Prinzip gelaufen", kommentiert die Trainerin. In der zweiten Halbzeit agierten die Barmerinnen offensiv wieder besser. Auch die Defense war über weite Strecken in Ordnung. Dennoch gelang es nicht, die große Differenz auch nur annähernd zu begleichen. Mit 41:65 ertönte die Schlusssirene.

"Eine derart hohe Niederlage ist gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten schlichtweg eine Katastrophe. Das Gute an der Sache: fast alle Spielerinnen blieben unter ihren Möglichkeiten. Im Rückspiel sollte man also Paroli bieten können. Kopf hoch und an die Arbeit. Mit einer besseren Trainingsmoral sollten die jungen Ladies schon bald wieder besser spielen", resümiert die Trainerin das Match.

Einen guten Übergang und ein erfolgreiches und verletzungsfreies Jahr 2019 wünscht die Damen 2 des BTV.

Damen 2 on fire!

Verloren die Damen 2 noch vor wenigen Wochen gegen den Viertplazierten mit fast 50 Punkten, so präsentierte sich an diesem Wochenende im Duell gegen den Erstplazierten aus Duisburg eine ganz andere Mannschaft! Selbstbewusst agierten die jungen Ladies vom BTV auf dem Feld, sodass in den ersten sechs Minuten ein spannender Schlagabtausch entstand, bei dem bereits sechs von den neun eigenen Spielerinnen zu scoren wussten! In der siebten Minute brachen die Wuppertalerinnen kurz ein, sodass es nach dem ersten Viertel mit 14:22 in die kurze Pause ging. Dennoch kein Grund zum Ärgern: Die BTVlerinnen nahmen das sehr physische Match an und wollten mehr! In den zweiten zehn Minuten blieben sie den BG Duisburg Westlern an den Fersen. Kurz vorm Ende der ersten 20 Minuten lagen die Gastgeber nur zwölf Punkte im Hintertreffen. Leider gelang Duisburg ein Buzzerbeater mit einem Dreipunktwurf, sodass es mit 25:40 in die Halbzeit ging. In dieser wurden die Ladies für ihren Einsatz und ihr Selbstbewusstsein gelobt. Was für Fortschritte! "Ärgerlich war lediglich die Tatsache des fehlenden Ausboxens, denn nur darüber enstand die Punktedifferenz", so der Kommentar der Trainerin.
Zu hoch gelobt, verschliefen die Barmerinnen den Start in den dritten Abschnitt. Ein 9:2-Run ließ die Gastgeber aber wachrütteln, sodass sie ab der 25. Minute wieder mitspielten. Ähnlich verlief das letzte Viertel. Erst ein Run der Duisburger, dann wieder ein Match auf Augenhöhe. Am Ende stand zwar ein deutliches Ergebis mit 44:76 auf der Anzeigetafel, dennoch konnte man an diesem Abend sehr zufrieden mit sich sein.

"Unglaublich, was für Fortschritte von Spiel zu Spiel zu beobachten sind. Der Einsatz stimmt. Nun müssen wir an den Feinheiten weiter justieren. Besonders toll war heute der Teamzusammenhalt. Alle Spielerinnen wussten sich positiv auf dem Feld einzubringen! Weiter so!", kommentierte die Trainerin das Duell.

Von Carma Foto zur Verfügung gestellt: Vielen Dank!

Duisburg 1 Duisburg 2

Duisburg 3 Duisburg 4

Duisburg 5 Duisburg 6

Duisburg 7 Duisburg 8

Ergebnis bedeutungslos - Fortschritt da!

Am späten Donnerstagabend ging es ins Lokalderby gegen die SW Baskets. Da mehr oder weniger feststand, dass in diesem Duell nichts zu holen sei, wurden die jungen Ladies darauf eingestimmt, mutig Sachen auszuprobieren und defensiv das Beste herauszuholen. Mit dieser Einstellung starteten die Gäste aus Barmen zunächst gut in das Match. In der fünften Minute lag die Mannschaft lediglich vier Punkte hinten. Doch dann passierte, was eigentlich nicht passieren soll: Die Schiedsrichter mischten sich durch Pfiffe, die absolut keine Defensivfouls darstellten, in das Spielgeschehen ein. Der BTV nahm sich überrumpelt von den innerhalb von zwei Minuten fünf gepfiffenen Fouls (!!!!) aus dem Duell. Ein 16:4-Run besiegelte das erste Viertel (24:8). Im zweiten Abschnitt mischte Barmen wieder gut mit. Lediglich mit sechs Zählern wurden diese zehn Minuten verloren, sodass es zur Halbzeit mit 41:19 in die Kabine ging. Hier wurde das offensive Spiel gelobt, da die Ladies genau das umsetzten, was eingefordert wurde: Immer wieder suchten sie die Penetration bei Lücken und nahmen die Würfe, wenn ihnen Platz gegeben wurde. Kritik fand sich in der Defense wieder: "Bestimmt die Hälfte der erzielten Punkte, entstanden durch Cuts von der Weakside. Das ist extrem ärgerlich", so der Kommentar der Trainerin. Trotz Ansprache verbessterte sich dieser Aspekt auch in der zweiten Hälfte nicht, sodass sich die Gastgeber kontinuierlich absetzen konnten. Am Ende verbuchte der BTV eine deutliche 86:39-Niederlage.

"Selbstverständlich ist das Ergebnis in der Höhe extrem. Dennoch war die Stimmung an diesem Abend eine ganz andere als noch vergangenen erfolgreichen Samstag. Die Ladies waren zu kaum einem Zeitpunkt geknickt, sondern nutzten kontinuierlich das Spiel, um Mut in der Offense zu entwickeln. Dadurch erreichten sie zahlreiche gute Wurfoptionen, die leider noch nicht fielen. Dies ist aber eine Frage der Zeit: Wenn wir so weiter an uns arbeiten, wird das Selbstvertrauen schon bald da sein", resümiert die Trainerin am Ende des Duells und ergänzt: "Es war unfassbar, wieviele mitgereiste Eltern die Barmer Ladies unterstützten. Alte Zeiten lebten förmlich auf, worüber sich alle Beteiligten riesig freuten. Vielen Dank für die tolle Unterstützung! Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn die Tribüne auch bei den nächsten Spielen so gefüllt wird! Ihr seid spitze!"

Shenja