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Erfolgreiches Testwochenende!

Vergangenes Wochenende bestritten die Damen 2 drei Testspiele. Zum Auftakt reiste die U18-Regionalliga-Mannschaft der VfL Astrostars Bochum an. Im Anschluss ging es gegen die WNBL aus Hürth. Am Sonntag trat die Zweitvertretung schließlich gegen den Landesligisten des TV Gerthe, der einer anderen Gruppe zugeordnet ist, an.

BTV vs. VfL Astrostars Bochum

Die Wuppertalerinnen begannen das Duell eher verhalten. Die Spielroutine, die sich die Ladies über die zwei Tage erarbeiteten (s. Folgespiele), fehlte in diesem Match noch gänzlich. So gestaltete sich die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Zur Pause stand es 22:14 für Barmen und entsprach damit noch nicht der Erwartung der Trainerin. Im dritten Viertel kam der Wupper-Zug jedoch ins Rollen. Mit 17:8 setzte sich die Mannschaft erstmals deutlicher ab (39:20, 27. Spielminute). Die taktische Umstellung der Gäste auf eine Zonenverteidigung brach jedoch den Lauf der BTV-Ladies zunächst. Am Ende setzten sie sich trotz der Anlaufschwierigkeiten mit 50:34 relativ deutlich durch.

"Das erste Spiel setzte den Motor der BTVlerinnen in Gang. Die Systeme wurden reaktiviert und die spielerische Abstimmung auf dem Parkett gestärkt. Damit war das Duell eine wichtige Grundlage für das folgende gegen die WNBL."

BTV vs. Hürther BC

Als die Gäste die Halle betraten, schluckten die Damen doch zunächst einmal. Hier präsentierte sich eine Mannschaft, die durchweg mit langen und sehr athletischen Mädchen bestückt war. Musste man wirklich gegen sie antreten? Die Antwort lautete: Definitiv! Denn verstecken muss sich die Barmer Zweitvertretung nicht. Zu dieser Erkenntnis kamen die BTV-Ladies durch das Duell. Von Beginn an gestaltete sich ein spannendes Match, bei dem Wuppertal 39 Minuten lang in Führung war. Dabei wussten BTVlerinnen sowohl gegen die Mann-Mann-Verteidigung als auch gegen die Zone erfolgreich zu scoren. Denn die Systeme saßen durch das vorangegangene Spiel deutlich besser. Erst in der letzten Minute drehte Hürth das Spiel und konnte mit vier Zählern gewinnen (59:63).

"Die Niederlage war absolut kein Grund, sich zu grämen. Das Duell wurde auf sehr hohem Niveau ausgetragen und unsere Ladies legten ein grandioses Spiel hin, das vor Selbstvertrauen nur so sprühte. Dies zeigten allein die fünf Buzzer-Beater, die mit absoluter Souveränität versenkt wurden."

BTV vs. TV Gerthe

Am Sonntag stand schließlich das letzte Match an. Der Bochumer Landesligist vom TV Gerthe reiste an. Die Beine der Ladies waren nach den gestrigen Beinen sichtlich schwer und das Warm-up gestaltete sich ausgesprochen unkonzentriert. Trotzdem gelang es den Wuppertalerinnen sich im ersten Viertel mit 14:5 durchzusetzen. In den zweiten zehn Minuten hatten sie zunächst einen Durchhänger, konnten sich kurz vor der Halbzeit aber wieder fangen, sodass die Ladies mit 27:18 in die Pause gingen. In der zweiten Hälfte setzte sich Barmen kontinuierlich ab. Zur Schlusssirene stand ein Arbeitssieg mit 61:31 auf der Anzeigetafel.

"In der vergangenen Saison hatten unsere Damen Schwierigkeiten bei nachlassenden Kräften, die Konzentration hochzuhalten und ein Duell trotzdem sicher über die Bühne zu bringen. Damit spielte dieses Match auch eine Schlüsselrolle. Denn die Ladies lernten bei Müdigkeit schneller ins Setplay überzugehen und keine unnötigen Ballverluste in überhasteten Fastbreaks zu provozieren: eine sehr wichtige Erkenntnis."

Die drei Spiele haben das Teamgefüge und den Zusammenhalt deutlich gestärkt. Mit dazu beigetragen hat aber auch das Übernachten in der Halle, das viel zu lange nicht mehr gemacht wurde.

"Damit kann die Saison nun starten. Unser erster Konkurrent ist Siegen - ein Gegner, der aufgrund wechselnder Konstellationen - schwer einzuschätzen ist. Mit dem vergangenen Wochenende kann die Mannschaft jedoch frohen Mutes in das Match gehen. Wir freuen uns auf das Kräftemessen!"

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Damen 2 hoch konzentriert am Ball!

Die Zweitvertretung des BTV hat sich neu formiert und ist mit zwölf Spielerinnen gut aufgestellt. Auf der Aufbauposition werden Julia Kaschny - unser Routinier - und Deborah Osei - eines der Barmer Nachwuchstalente - auflaufen. Beide bringen den Ball sehr souverän über die Linie, wissen das Spiel zu lenken und können von außen scoren. Auch auf der Flügelposition kann die Mannschaft trumpfen. Mit Alexandra Disterhoft, Maja Faßbender und Mounia Mkadmi besitzt sie drei inzwischen auf dem Niveau erfahrene Spielerinnen, die sehr schnell auf dem Parkett unterwegs und sowohl von außen als auch durch ihre Penetrations gefährlich sind. In der Defense sind sie in der Lage jeden zu stoppen. Miriam Biedebach ist nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zu den Damen 2 zurückgekehrt. Bereits im ersten Training überzeugte sie mit ihrem Wurf und wird der Zweitvertretung einige Halbdistanz- aber auch Dreipunkt-Würfe bescheren.  Luise Alius und Astrid Conda - die zwei weiteren Nachwuchstalente der Damen - komplettieren die Außenposition. Luise überzeugt mit ihrem Wurf, ihrer Penetration und ihrem Innenspiel, das sie in der Jugend gelernt hat. Astrid ist die Flitzebiene und wird dem Team einige Fastbreaks und damit sehr wichtige Punkte einbringen. Auf der Postposition kann sich die Zweitvertretung über die Rückkehr von Julia Heinrichs freuen, die verletzungsbedingt über ein Jahr ausfiel. Julia überzeugt mit ihrer Spielcleverness und ihrem Wurf. Lena Gerlach und Marie Bleckmann haben in der Verteidigung stets den Überblick und leiten durch das Abfangen von Bällen einige Fastbreaks ein. Damit bilden sie die Grundlage für das beabsichtigte dynamische und schnelle Spiel des Teams. Halima Balogun überzeugt mit ihrer wahnsinns Länge. Bei ihr können sich die Gegner auf zahlreiche Stopps durch Blöcke einstellen.

"Damit haben wir einen sehr starken Kader in dieser Saison. Wenn die Trainingsbeteiligung stimmt, kann man sich auf tolle Duelle einstellen."

Team 3 verkleinert

Irini und Voula Touloupi verlassen die Mannschaft leider. Irini verbringt ein Auslandssemester in Griechenland und Voula hat immer noch mit ihrer Verletzung aus der vergangenen Saison zu kämpfen. Auch auf Valentina Monticciolo muss das Team verzichten. Sie möchte sich derzeit auf ihr Abitur konzentrieren, um den für ihre Berufslaufbahn notwendigen NC zu erlangen. Last but noch least verlässt auch Lilly Krämer die Damen 2, um im Ausland Entwicklungshilfe zu betreiben. Allen vieren wünscht die Mannschaft alles Gute für die Zukunft und hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Die Tür steht jederzeit offen!

Zweiter Test stellte eine Herausforderung dar!

Am gestrigen Abend besuchten die Damen des TUS Hilden die Zweitvertretung der Basketball-Abteilung. Zu Beginn stand das Match leider unter keinem guten Stern, da alle Wuppertalerinnen etwas gestresst in der Halle ankamen. Diese Stimmung übertrug sich zunächst auch auf das Duell. Zudem agierten die Hildenerinnen auf dem Parkett auf eine Art und Weise, mit der die jungen BTV-Ladies bereits in der vergangenen Saison große Schwierigkeiten hatten - so auch in diesem. Mit zunehmender Spielzeit gewannen die Barmerinnen aber immer mehr Selbstvertrauen und lernten aus ihren Fehlern, sodass das letzte Viertel über schöne Fastbreaks und Würfe von Außen gewonnen werden konnte.

"Heute haben sich die Schwachstellen des Teams gezeigt. Bei einer sehr ruppigen Spielweise fallen unsere Damen in ihre alten Muster zurück. Sie sind dann so hektisch, dass sie die klare Positionierung auf dem Feld verlieren und die Basics nicht mehr richtig abrufen. Deshalb war der Test sehr gut, denn zum einen wissen nun alle, woran weiter gearbeitet werden muss, zum anderen konnten sie sich im Laufe des Duells deutlich steigern!"

Auftakt zur Saisonvorbereitung gelungen!

Am heutigen Abend reisten die D2 zu einem Freundschaftsspiel nach Hagen, um die geübten Elemente der letzten Trainingseinheiten zu festigen. Die Umsetzung gelang über weite Strecken und trug zum Sieg der jungen BTV-Ladies bei.

Zunächst entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. In den ersten Minuten kamen die TSV-Mädchen besser ins Duell und eroberten eine 6:2-Führung. In der siebten Minute wendete sich jedoch das Blatt und der BTV nahm Fahrt auf. Zur ersten Viertelpause stand es entsprechend 10:14 für die Barmer Ladies. In den zweiten zehn Minuten folgte auf einen Hagener Korb postwendend ein Wuppertaler. Keine Mannschaft konnte wirklich dominieren und setzte je gelungene Akzente. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 20:17 diesen Abschnitt knapp, sodass man mit 30:31 in die Halbzeitpause ging.  Motiviert das Spiel zu gewinnen, legten die BTVlerinnen nun los wie die Feuerwehr! Ein 12:0- und wenige Minuten später ein 6:0-Run durch hervorragendes Passspiel und daraus entwickelte Fastbreaks legten die Weichen auf Sieg. Mit einer 40:53-Führung ging es in den letzten Abschnitt. Hier fanden die Hoheleyerinnen kein offensives Mittel mehr, Barmen wusste hingegen weiter zu scoren und konnte dieses Viertel mit 2:14 besiegeln. Am Ende stand entsprechend ein verdienter 42:67-Sieg auf der Anzeigetafel.

"Das Match heute war ein guter Auftakt. Unsere Ladies agierten über weite Strecken sehr ordentlich und waren bemüht, die Vorgaben umzusetzen. Alle Mitgereisten scorten und waren in der Defense sehr engagiert. Damit sind wir auf dem richtigen Weg und werden in den nächsten Wochen weitere Hürden nehmen", resümiert Trainerin Fohlmeister.

Versöhnlicher Ausklang!

Ähnlich wie schon in der vergangenen Woche in Krefeld, gestaltete sich auch in Oberhausen ein spannendes Duell. Die Gäste von der Wupper starteten deutlich besser in das Match als die Sterkraderinnen - die Wurfausbeute hielt sich jedoch in Grenzen. "Immer wieder zogen unsere Ladies toll zum Korb, der schien aber eben wie vernagelt. Das war wirklich ärgerlich. Schon im ersten Viertel hätte man mit gut 20 Punkten vorne liegen können.", so Trainerin Fohlmeister. Auch in den folgenden Spielminuten gestaltete sich das Duell ähnlich. Hin und wieder brachen die Wuppertalerinnen ein, liefen dann einem leichten Punkterückstand hinterher. Sie konnten sich aber stets rehabilitieren. Erst ganz am Ende war klar, im letzten Match können die Gäste auch keine Punkte mehr holen. 66:58 war das Endergebnis auf der Anzeigetafel.

"Dennoch war das heute ein versöhnlicher Ausklang. Alle Mitgereisten machten einen guten Job auf dem Parkett und hatten sichtlich Freude an diesem letzten Spieltag. Dies zeigen auch die Fotos nach der Schlusssirene", so Fohlmeister.

Abschluss3 Abschluss2

Abschluss4  Abschluss5

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Erstes Viertel verpennt!

Die jungen BTV-Ladies starteten - im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen - nicht gut in das Match. Zwar folgte auf einen Mettmanner Korb in den ersten vier Minuten immer postwendend ein Barmer, doch stimmte die Verteidigung hinten und vorne nicht. Viel zu lasch und unkonzentriert ließ man immer wieder den Ball durch die Reuse wandern. In den ersten Minuten schien dies noch nicht dramatisch, wurde es aber zu dem Zeitpunkt, bei dem der BTV nicht mehr selber zu scoren wusste. Ein 13:0-Run war die Konsequenz und im Prinzip die Entscheidung. Denn nach diesem 12:27-Debakel, spielten die Wuppertalerinnen über weite Strecken ordentlich. In der Verteidigung agierten sie nun mit deutlich mehr Biss. In der Offense fielen dann auch wieder die Würfe. Das zweite Viertel konnte so ausgeglichen (10:10) und das dritte mit einem Punkt gewonnen werden (12:11). Im letzten Abschnitt gaben sich die BTV-Ladies nicht auf. Trotz einer deutlichen Differenz gingen sie in der 35. Minute auf Punktejagd und schafften es, sich binnen von zwei Minuten wieder in die Nähe zu kämpfen (48:61). Ließen sich dann aber wieder hängen und kassierten ärgerliche Körbe, sodass der letzte Abschnitt zwar nur knapp verloren ging (17:19), aber den schlechten Start nicht mehr ausglich: 51:67.

"Das war heute unnötig. Die Verteidigungsleistung schwankte zwischen Katastrophe und High-End. Warum das so ist, ist absolut fraglich und bleibt mir persönlich ein Rätsel. Dazu kommen mindestens fünf einfache, aber leider eben verlegte 1:0-Korbleger. Das sind zehn liegengelassene Punkte. Beides müssen unsere Ladies ablegen, wenn sie noch eines oder beide verbliebenen Spiele gewinnen wollen. Können tun sie das, die Frage liegt in dem über 40 Minuten konsequenten Abrufen ihrer Fähigkeiten", resümiert Trainerin Fohlmeister am Ende des Duells.