Ergebnis bedeutungslos - Fortschritt da!

Am späten Donnerstagabend ging es ins Lokalderby gegen die SW Baskets. Da mehr oder weniger feststand, dass in diesem Duell nichts zu holen sei, wurden die jungen Ladies darauf eingestimmt, mutig Sachen auszuprobieren und defensiv das Beste herauszuholen. Mit dieser Einstellung starteten die Gäste aus Barmen zunächst gut in das Match. In der fünften Minute lag die Mannschaft lediglich vier Punkte hinten. Doch dann passierte, was eigentlich nicht passieren soll: Die Schiedsrichter mischten sich durch Pfiffe, die absolut keine Defensivfouls darstellten, in das Spielgeschehen ein. Der BTV nahm sich überrumpelt von den innerhalb von zwei Minuten fünf gepfiffenen Fouls (!!!!) aus dem Duell. Ein 16:4-Run besiegelte das erste Viertel (24:8). Im zweiten Abschnitt mischte Barmen wieder gut mit. Lediglich mit sechs Zählern wurden diese zehn Minuten verloren, sodass es zur Halbzeit mit 41:19 in die Kabine ging. Hier wurde das offensive Spiel gelobt, da die Ladies genau das umsetzten, was eingefordert wurde: Immer wieder suchten sie die Penetration bei Lücken und nahmen die Würfe, wenn ihnen Platz gegeben wurde. Kritik fand sich in der Defense wieder: "Bestimmt die Hälfte der erzielten Punkte, entstanden durch Cuts von der Weakside. Das ist extrem ärgerlich", so der Kommentar der Trainerin. Trotz Ansprache verbessterte sich dieser Aspekt auch in der zweiten Hälfte nicht, sodass sich die Gastgeber kontinuierlich absetzen konnten. Am Ende verbuchte der BTV eine deutliche 86:39-Niederlage.

"Selbstverständlich ist das Ergebnis in der Höhe extrem. Dennoch war die Stimmung an diesem Abend eine ganz andere als noch vergangenen erfolgreichen Samstag. Die Ladies waren zu kaum einem Zeitpunkt geknickt, sondern nutzten kontinuierlich das Spiel, um Mut in der Offense zu entwickeln. Dadurch erreichten sie zahlreiche gute Wurfoptionen, die leider noch nicht fielen. Dies ist aber eine Frage der Zeit: Wenn wir so weiter an uns arbeiten, wird das Selbstvertrauen schon bald da sein", resümiert die Trainerin am Ende des Duells und ergänzt: "Es war unfassbar, wieviele mitgereiste Eltern die Barmer Ladies unterstützten. Alte Zeiten lebten förmlich auf, worüber sich alle Beteiligten riesig freuten. Vielen Dank für die tolle Unterstützung! Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn die Tribüne auch bei den nächsten Spielen so gefüllt wird! Ihr seid spitze!"

Shenja

Geschafft! - D2 mit erstem Sieg!

Die jungen Ladies der D2 haben Charakter gezeigt und sich ihren ersten Sieg erobert. Bärenstark begannen die Gastgeberinnen von der Wupper. Binnen von neun Minuten erzielten sie durch eine aggressiv gespielte Ganzfeld-Mann-Mann-Verteidigung eine 16:6-Führung. Sowohl Korbleger als auch Halbdistanzwürfe fanden ihr Ziel. Wenn sich jedoch jemand zu diesem Zeitpunkt freute, freute er sich zu früh. Innerhalb einer Minute zogen die Gäste aus Kessel an und konnten zur ersten Viertelpause auf 16:12 verkürzen. Im zweiten Abschnitt setzte sich zunächst keine Mannschaft durch. In der 16. Spielminute ging jedoch ein Ruck durch die Barmer Ladies. Ein 11:4-Run erhöhte die Differenz zur Halbzeit (29:21). In dieser wurde das klare Fehlverhalten im Offensiv-Spiel angesprochen: die zahlreichen Turnover waren Grund für den geringen Vorsprung und sollten in der zweiten Halbzeit abgestellt werden. Die Vorgabe erfüllten die Barmerinnen leider nicht konsequent. Durch fehlende Verbesserung der Passwinkel stealten die Gäste ein ums andere Mal den Ball und konnten dadurch leichte Punkte erobern, die sie im Setplay nicht erreichten. Der dritte Abschnitt wurde so nur mit fünf Zählern gewonnen; im letzten Viertel verlor Barmen sogar (6:12). Dennoch standen die jungen Wuppertalerinnen erstmals in dieser Saison als Sieger fest (47:40). "Mit einem so frühen Erfolg konnte keiner rechnen! Schade war, dass sich unsere Spielerinnen am Ende gar nicht richtig freuen konnten, weil sie über ihre eigene Leistung so verärgert waren. Die Tatsache, dass die BTVlerinnen in bisher allen gezeigten Spielen nach hinten heraus einbrechen, ist inzwischen zu einer Konstante geworden, die möglichst schnell aus der Rechnung wieder gestrichen werden muss. Dennoch darf sich über einen so wichtigen Sieg gefreut werden! Wir hoffen sehr darauf, dass wir schon bald daran weiter arbeiten können!", so der Kommentar der Trainerin. "Für ihren Einsatz hervorheben möchte ich ausnahmsweise Mounia Mkadmi, die an beiden Enden des Spielfeldes einen riesen Job machte und Julia Kaschny, die durch ihre Würfe von außen für Entlastung sorgte. Mit dem Selbstverständnis der beiden sollen schon bald alle Spielerinnen auf dem Feld agieren. Dann steht einer tollen Saison nichts im Wege!"

Vielen Dank an die vielen Zuschauer, die uns in heimischer Halle erfolgreich unterstützten und an den Fotographen Carsten Schönberger (Carma Foto), der tolle Momente festhielt:

Kessel1

Kessel3  Kessel4

Kessel5 Kessel6

Kessel2

Damen 2 muss jetzt Charakter zeigen!

Am Wochenende ging es für unsere jungen Ladies nach Essen, um gegen die bis dahin ungeschlagenen ETB SWlerinnen anzutreten. In das Duell starteten die Gäste von der Wupper gut. Es entstand ein spannender Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte (12:10). Auch der zweite Abschnitt gestaltete sich bis zur 17. Minute ähnlich (20:18). Plötzlich brachen die Barmerinnen jedoch ein und gestatteten den Gastgeberinnen einen 7:0-Run. "Das war natürlich ausgesprochen ärgerlich, da unsere Mädels schnell den Kopf nach einem Punkterückstand hängen lassen." In der Kabine versuchte die Trainerin entsprechend, ihre Mannschaft zu ermuntern. Dies klappte zunächst auch gut. Bis zur 25. Minute arbeiteten sich die Wuppertalerinnen wieder auf sechs Zähler heran (31:25). In den letzten Minuten des dritten Viertels ging jedoch gar nichts mehr. Lediglich ein Ball fand den Weg durch die Reuse. Die Essenerinnen wussten hingegen zu scoren, sodass es mit 43:27 in den letzten Abschnitt ging. Hier ackerten und versuchten die Ladies nochmal alles, setzten in den letzten fünf Minuten auch endlich die lange gepredigten Fastbreaks um, die schon das ganze Spiel über möglich gewesen wären. Vier Minuten vor Schluss kam der BTV auf 14 Zähler heran und sollte die Differenz für einen direkten Vergleich eigentlich weiter verkleinern, brach dann aber - wie in den Spielen zuvor - wieder ein und beendete mit 53:35 das Duell, sodass Essen weiterhin ungeschlagen die Halle verlassen konnte.

"Gegen Essen zu verlieren, ist keine Schande, da wir gegen eine sehr routinierte Mannschaft spielten. Ärgerlich ist nur die Tatsache, dass sich unser Team seit drei Spieltagen unter Wert verkauft. Stets halten wir über lange Strecken mit, kämpfen um ein enges Ergebnis und gehen dann doch mit einer Differenz von 20 Punkten aus dem Spiel. Das ist unnötig und sollte die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit abstellen. Was uns gegen Essen definitiv fehlte, war ein Mittel gegen die Zone und der Einsatz zum Rebound, insbesondere den Offensiven! An beiden Aspekten wird in der kommenden Woche gearbeitet werden. Charakter muss die Damen 2 im Hinblick auf das bevorstehende Match zeigen, denn hier geht es erstmals gegen einen Konkurrenten, der auch noch keinen Sieg zu verbuchen hat: Kesseler SV. Das heißt, die Niederlagen abhaken und selbstbewusst in heimischer Halle antreten", kommentiert die Trainerin am Ende des Spiels und ergänzt: "Der sechste Mann/Frau ist nächste Woche herzlich Willkommen. Sprungball ist am Samstag, den 10.11., um 16.00 Uhr."

Shenja

Die lieben Basics lassen grüßen!

Haben wir eine Mannschaft, oder haben wir keine? Das war die Frage, die den gesamten Sommer im Raum stand und die Vorbereitung unglaublich erschwerte. Vor zwei bis drei Wochen fanden die D2 endlich eine Antwort. Durch den Zu- bzw. Rückgewinn von Lilly, Marie, Lena, Lena, Debbie, Mounia und Halima waren endlich genug Spielerinnen zusammen. Nun war aber die Zeit verschwunden. So heißt das ausgesprochene Ziel: In der Hinrunde entwickeln und sich als Team finden, in der Rückrunde trumpfen.

Heute gegen NB Oberhausen überraschten die Ladies umso mehr. Drei Viertel gestalteten sie ein Duell auf Augenhöhe. Mit 19:14 konnte die D2 den ersten Abschnitt beenden. Auch in den zweiten zehn Minuten verlor sie nur knapp (11:6), sodass die Barmerinnen mit einem kleinen Rückstand von zehn Punkten in die Halbzeit gingen. Im dritten Viertel gaben die Damen Gas und kamen bis auf vier Zähler ran. Dann wieder eine Unkonzentriertheit, die zu einem größeren Punkteabstand führte. Im letzten Abschnitt ackerten die Wuppertalerinnen erneut. Die Aufholjagd führte die Damen wieder auf fünf Punkte heran, doch dann fehlte plötzlich die Kraft. In den letzten vier Minuten konnten sich die Gastgeber absetzen und mit 72:55 gewinnen, was das Spiel aber bei weitem nicht widerspiegelt.

"Es ist schade, dass das Ergebnis so hoch ausfällt. Die Ladies haben trotz schlechter Vorbereitung heute über weite Strecken einen guten Job gemacht. Die Nierlage lässt sich auf die Basketballgrundlagen zurückführen: Das Ausboxen und die Passqualität haben gefehlt. Durch die wechselnden Verteidigungsvarianten kamen dann noch Abstimmungsfehler dazu. Dennoch macht das Spiel Lust auf mehr. Der erste Schritt ist getan und die nächsten werden folgen. Die Mannschaft hat Potenzial!"

Shenja

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Es ist geschafft! Eine merkwürdige und von Pech geprägte Saison ging am gestrigen Sonntag für die Damen 2 zuende. Auch im letzten Duell konnten sie sich im Lokalderby nicht gegen den VSTV durchsetzen. "Das ist zwar sehr schade, spiegelt aber letztlich die gesamte Saison wider", kommentiert das Trainerduo Schweer und Fohlmeister am Ende des Matches. So stand es trotz unbändigen Kampfgeistes, der leider - wieder einmal... - zu spät einsetzte, nach 40 gespielten Minuten 54:44 gegen den BTV.

Dabei starteten die Mädchen gut in das Duell. Mit 12:5 gingen die Barmerinnen im ersten Abschnitt in Führung. In den folgenden zehn Minuten überzeugten nun aber die Gastgeber durch eine nicht zu knackende Match-up-Zone, die - so kann man resümieren - zum Verhängnis der jungen Damen wurde. Im dritten Viertel scorte der BTV deshalb lange sieben Minuten nicht. Erst durch die Umstellung auf eine aggressive Ganz-Feld-Mann-Mann-Verteidigung kamen die Barmerinnen wieder ins Spiel. Leider zu spät. Die Niederlage war nicht mehr umzukehren.

"Was soll man sagen... Vielleicht: Man muss alles einmal mitgemacht haben. Jetzt sind wir aber auch froh, dass die Saison vorbei ist. Es steht nun die Zeit des Sich-Sammelns an. Ein neues Team muss geformt werden, da es studienbedingt einige Abgänge geben wird. Gleichzeitig benötigt die Mannschaft mehr Erfahrung, damit unsere jungen Küken mehr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten aufbauen können. Wie heißt es so schön?! Die letzten werden die ersten sein! Ganz nach diesem Motto werden wir nach einer kurzen Pause in die Vorbereitung starten!"

Ein abschließender Dank geht noch an die mitgereisten und sich zur Unterstützung gestellten drei Mädels Patci, Sinah und Voula. Vielen Dank! :-)

Geschafft:

Abschluss D2

Wahnsinn! Wie viel Pech man haben kann...

Nach dem so verdienten Sieg in der vergangenen Woche wollte das Glück am gestrigen Abend nicht auf der Seite der Barmer Ladies stehen. Schon im Warm-up verletzte sich Julia Heinrichs so sehr, dass sie trotz Versuches am Ende auf der Bank bleiben musste. Man spürte schon in der Ansprache vor Spielbeginn, welche Auswirkungen das auf die Mentalität der Gastgeberinnen hatte...
Trotzdem sagte man den Hülserinnen, die auf dem vierten Tabellenplatz stehen, den Kampf an.

Unglücklich starteten die BTV-Damen in das Duell. Im ersten Viertel wollte der Ball noch nicht wirklich durch die Reuse. Gleichzeitig argierte man zu ängstlich in der Verteidigung. 11:20 war die Konsequenz. Mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf in der zwölften Spielminute von Alex Disterhoft ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Barmen wusste nun zu scoren und arbeitete gleichzeitig in der Verteidigung besser, sodass Wuppertal zur Halbzeit auf 28:33 verkürzen konnte.
Nach der Pause griff man fast nach den Sternen. Miriam Biedebach setzte nun auch einen "Dreier" und Mounia Mkadmi brachte den Ausgleich wenige Sekunden später (33:33). Doch was folgte, war nun ein Totalausfall über lange sieben Minuten, in denen die Gäste aus Hüls einen 9:0-Run hinlegte. Gegen Ende der dritten Spielperiode berappelten sich die BTV-Damen aber wieder etwas und erreichten zur Viertelpause eine 9-Punkte-Differenz. Das Spiel war damit durchaus noch offen.
Binnen von zwei Minuten verkürzte Wuppertal auf fünf Zähler, patzte dann aber wieder und verschenkte einen 6:0-Run an die Gäste. Trotzdem gaben sich die Damen nicht auf. In den letzten Minuten bissen sie auf's Zahnfleisch und arbeiten unfassbar gut in der Verteidigung. Sie erarbeiten sich dadurch auch tatsächlich die erhofften Bälle und konnten abschließen. Doch leider war das Umschalten dann von der Offense in die Defense nicht der "Burner", sodass man "nur" ausgeglichen spielte, aber das Match nicht mehr drehen konnte.

"Es ist sehr schade, wie das Spiel heute gelaufen ist. Das Umschalten und die fehlenden Rebounds haben heute für die Niederlage gesorgt. Dennoch muss man sich vor Augen halten, dass man mit einer so angeschlagenen Truppe gegen den Viertplatzierten der Liga nur mit acht Punkten verloren hat. Also: Kopf hoch! Weiter geht's!", kommentieren die Trainer am Ende des Duells.

Andreas und Shenja