Und es ist so verdient!

Den jungen BTV-Ladies gelang heute endlich der Befreiungsschlag und das unter den ungünstigsten Bedingungen, die man meinen könnte.

Von vorneherein musste man auf Irini Touloupi verzichten. Von den verbliebenen sieben Spielerinnen waren dann auch noch Julia Heinrichs, Priscilla Osei und Mounia Mkadmi erkältungsbedingt angeschlagen. Und trotzdem gelang den Wuppertalerinnen heute der mehr als verdiente Sieg. Bereits seit einigen Wochen zeigt die Mannschaft als Team deutliche Fortschritte. Gegen Velbert stellten sie dies bereits unter Beweis, wurden aber nicht belohnt. Heute sollte es anders kommen, dabei blieb es aber bis zum Schluss spannend...

Die Barmerinnen starteten zunächst gut in das Duell. Mit zwei Körben durch Julia Heinrichs, die heute ein tolles Spiel zeigte, legten sie los. Erst in der dritten Minute fielen auf seiten der Gastgeber die ersten Zähler. Nun waren die Essener jedoch wacher und konnten sich über zwei Dreipunktwürfe zur ersten Viertelpause etwas absetzen (14:9).

Im zweiten Abschnitt verkürzten die Barmer Ladies zunächst wieder (16:13), ehe die Gastgeber bis zur 16. Minute einen 7:0-Run hinlegten und sich gefährlich abzusetzen schienen (25:14). Eine kurze Auszeit beruhigte aber wieder die Nerven. Zwei Korbleger sowie ein wichtiger Dreipunkttreffer von Miriam Biedebach brachten die Wuppertalerinnen noch vor der Halbzeit wieder ins Spiel. Mit 27:21 ging es entsprechend mit sechs Punkten Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Umstellung der Verteidigung ließ nun den Knoten platzen. Im gesamten dritten Viertel erzielten die Essenerinnen nur vier Punkte. Barmen wusste hingegen zu scoren und eroberte sich so die Führung zurück (31:36). Dabei hätte man noch deutlich mehr rausholen können, ließen die BTV-Ladies in diesem Abschnitt doch einige Punkte an der Freiwurflinie liegen (7/16). Nun gut. Sie wollten es spannend machen...

Essen stellte in den letzten zehn Minuten auf eine Mann-Mann-Verteidigung um und konnte damit den Rhytmus des Wuppertaler Spiels zunächst erfolgreich brechen. Aber den Sieg wollten die Barmerinnen nun nicht mehr hergeben. Julia Kaschny zeigte in dieser Phase großen Einsatz und suchte immer wieder erfolgreich den Drang zum Korb.

Am Ende stand ein Sieg auf der Anzeigetafel: 44:51 für den BTV.

"Die Mädels fielen sich heute nach der Schlusssirene in die Arme, freuten und feierten sich. Auch das zeigt, dass sich in der Mannschaft einiges getan hat! Durch den Abgang von drei Spielerinnen sind sie nun so eng zusammengerückt, dass sie endlich wieder als Team auftreten und das wirkt sich eben auch auf das eigentliche Spiel aus. Wir hoffen sehr, dass die Mädels den Aufwärtstrend auch in die letzten Spiele (und das Training... :-)) mitnehmen. Denn Basketball spielen, können sie", kommentieren die Trainer am Ende des Duells.