Großartige Leistung ohne Lorbeeren!

Nach einer durch Krankheit bedingten katastrophalen Trainingswoche reisten sieben aktive Spielerinnen heute für die Zweitvertretung nach Voerde. Im Hinspiel verstolperte man zahlreiche Bälle, konnte aber dennoch knapp mit zwei Punkten gewinnen. Heute spielten die Ladies - trotz der Umstände - richtig guten Basketball, verloren aber mit 66:62.

Der Start in das Match war - vergleichbar zum letzten Spieltag - etwas holprig. Zunächst konnte man zwar durch Penetrations Fouls ziehen und kam damit an die Linie, doch gewährte Wuppertal den Gastgebern in der fünften Minute einen 6:2- und in der siebten Minute einen 6:0-Run, sodass sich diese bis zur ersten Viertelpause mit 20:13 absetzen konnten. Mit dem Mut aus der vergangenen Woche legte Barmen nun eine Schippe in der Verteidigung drauf und gewährte Voerde in dem zweiten Abschnitt lediglich 13 Zähler, verbuchte hingegen 16, sodass die BTV-Ladies wieder im Spiel waren (33:29).

Nach der Halbzeit stellte man die Gastgeber durch wechselnde Verteidigungvarianten vor Schwierigkeiten, die sie nicht zu lösen wussten. In der 30. Minute gelang so der Ausgleich: 46:46. Nun wollten die Barmer Damen auch das Duell für sich entscheiden. In der 34. Minute gelang es mit 54:50 in Führung zu gehen. Von da an entwickelte sich ein unfassbar spannender Schlagabtausch. 60 Sekunden vor Abpfiff lag man noch mit einem Punkt vorne, doch dann konnte man Laura Montag und Alisa Fedder nicht mehr regelkonform stoppen. An der Linie zeigten sich beide souverän und entschieden damit das Match leider zugunsten der Gastgeber.

"Die Niederlage ist heute extrem bitter, denn das, was unsere Ladies aufs Parkett brachten, war - wie in der vergangenen Woche - High End. Die Verteidigung war der Knüller - die Belohnung fehlte aber zu häufig. Es waren bestimmt sieben bis zehn 1:0-Korbleger, die wir uns über eine hervorragende Verteidigungsleistung erkämpft und dann nicht versenkt haben. Das sind in der Summer zwischen 14 und 20 Punkten. Hinzu kommt dann noch eine Freiwurfquote von 55%. Sowohl die Korbleger als auch die Freiwürfe beherrschen unsere Damen. Der Knoten muss 'nur' im Kopf platzen - das eigene Ego muss wachsen!", resümiert Fohlmeister.