Sieg und Niederlage

 

BTV vs. Siegen: 52:47

Vergangene Woche trat die Zweitvertretung des BTV in heimischer Halle gegen die Siegener Damen an. Dabei war es von Anfang an eine 'enge Kiste'. Entsprechend stand es zum ersten Viertel mit 17:14 nur leicht für Barmen. Auch der zweite Abschnitt gestaltete sich zunächst ähnlich. Kurz vor der Pause gelang aber durch einen 6:0-Run der erste Durchbruch, sodass sich die Wupper-Ladies mit 32:22 etwas absetzen konnten. In den folgenden 20 Minuten senkte sich die Trefferquote leider. Die Verteidigung war zwar weiterhin ordentlich, doch, wenn in der Offense die Punkte fehlen, wird es nicht leicht zu gewinnen. Mit einem 8-Punkte-Vorsprung ging es sodann in das letzte Viertel. Hier wurde es nochmal richtig spannend, denn Centerspielerin Ohrndorf übernahm nun das Zepter und verteilte die Bälle ausgesprochen gut. Barmen kämpfte jedoch und konnte sich am Ende mit 52:47 über die Zielgerade retten.

Siegen

Gevelsberg vs. BTV: 60:50

Anders verlief es in Gevelsberg am heutigen Spieltag. Auch hier gestaltete sich zunächst ein spannendes Duell. Man traf endlich wieder die Würfe von außen und zeigte so den Siegeswillen in der Revanche. Leider verloren die Damen bereits im ersten Viertel den Faden und von da an ging in der Offense nicht mehr viel. Auch die Defense stimmte nicht. Immer wieder ließ man die Gastgeber im 1:1 zum Korb ziehen oder verpennte den Cut und konnte so nur mit Foul stoppen. Von der Linie waren die Gevelsbergerinnen jedoch sehr souverän. So waren acht der 14 Punkte im zweiten Viertel bspw. aus Freiwürfen geholt. In den dritten Abschnitt starteten die BTV-Ladies bärenstark. Durch die Presse kamen sie ins Laufen und damit an leichte Punkte. Binnen von zwei Minuten war man auf vier Zähler wieder dran. Dann ein kurzer Schlagabtausch und schließlich ein Turnover nach dem nächsten. Die Gastgeber zogen wieder von dannen. Mit 56:35 in der 35. Minute schien es eine deutliche Niederlage zu werden. Aufgeben wollten sich die Barmer Damen nun aber auch nicht gänzlich und legten sehr gute letzte fünf Minuten hin. Mit einem 15:4-Run gelang zumindest ein annehmbarer Endstand von 60:50.

"Mit dem Start ins Match dachte ich eigentlich, dass der Knoten nun geplatzt ist und wir befreit von außen wieder unsere Punkte holen. Leider hielt der Hoffnungsschimmer nicht lange an. Hätten wir nur ansatzweise eine Trefferquote von 20-30% aus der Halbdistanz gehabt, hätten wir das Spiel entspannt gewonnen. So musste man leider eine Niederlage verkraften. Wir müssen unbedingt unsere Distanzwürfe in den Griff bekommen. Ansonsten wird es in den nächsten Duellen sehr schwer. Hier warten alle Konkurrenten aus dem Mittelfeld. Mit dem Abstieg haben wir zwar wohl eher nichts mehr zutun, aber es ist immer noch ein tiefer Fall möglich. Daher muss sich die Mannschaft jetzt zusammenraufen und bewusst am eigenen Ego arbeiten."