Und wöchentlich grüßt das Murmeltier...

… denn erneut war die Vorbereitung aus gesundheitlichen und verletzungsbedingten Gründen keinesfalls optimal. „Am Montag standen wir zu acht, am Mittwoch sogar nur zu siebt in der Halle. Seit Wochen trainieren wir nicht im fünf gegen fünf und das macht sich so langsam bemerkbar. Umso erfreulicher, dass wir den Sieg so gerade über die Ziellinie bringen konnten, denn angestrebt ist es, um den Aufstieg mitzuspielen“, so Fohlmeister.

Von Beginn an gestaltete sich ein sehr ausgeglichenes Duell. Im ersten Viertel folgte auf einen Voerder Korb postwendend ein Barmer. So endete dieser Abschnitt auch unentschieden (11:11). In den folgenden zehn Minuten ging es zunächst so weiter. In der 13. Spielminute blühten die Wupper-Ladies jedoch kurz auf. Durch eine gute Defense gelangen sie an Schnellangriffe, die sie entweder zu verwandeln wussten oder die nur durch Fouls gestoppt werden konnten. Die erlangten Freiwürfe wurden leider nicht verwandelt, dennoch setzte sich Barmen über den 7:0-Run leicht ab.

Diesen Vorsprung gaben die Wuppertalerinnen dann nicht mehr ab. Voerde versuchte immer wieder heranzukommen. Dies gelang ihnen auch kurzweilig, doch dann wusste Barmen wieder zu kontern. Anfang des letzten Viertels spielten die Ladies eine hervorragende Verteidigung. Die Ortsnachbarn fanden kein Mittel dagegen bis die Gastgeber aus undefinierbaren Gründen permanent die Penetration der Voerderinnen zu ließen und diese nur über Fouls stoppen konnten. Da die Gäste sehr souverän von der Freiwurflinie trafen, wurde das Duell nochmal richtig spannend. Am Ende fielen sich die jungen Barmerinnen jedoch glücklich in die Arme: 48:45 für den BTV.

„Im Hinblick auf die Tabellensituation hatten wir heute richtig Glück. Das Spiel war leider geprägt von vielen individuellen Fehlern und einer mangelnden Teamabstimmung – nicht jedoch -einstellung. In den Damen 2 herrscht ein toller Zusammenhalt. Nun müssen wir nur noch zugucken, dass wir uns in den nächsten drei Wochen zusammenraufen und endlich mal wieder richtig ins Trainieren kommen, denn das erste vorentscheidende Spiel um die Spitze lässt nicht mehr lange auf sich warten. Am 10.11. kommen die Wittener Baskets – nach der Tabelle eins der Top-Teams. Also: Let’s got, Barmen! Gebt Gas, damit wir das Duell rocken!“, kommentiert Fohlmeister am Ende des Spiels.

 

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