Damen mit nächstem Sieg!

Nach der sehr ärgerlichen und - man muss es leider so festhalten - ausgesprochen unnötigen 2-Punkt-Niederlage im vergangenen Duell gegen die Ortsnachbarn aus Gevelsberg rehabilitierten sich die jungen Ladies von der Wupper am gestrigen Freitag. Hier ging es nach Hagen, um gegen Boele Kabel anzutreten. Weiterhin verletzungs- und krankheitsbedingt stark dezimiert, reisten die BTVlerinnen an. Darunter jedoch ein neues, aber bekanntes Gesicht. Die Damen 2 erfreuen sich nämlich der Rückkehr von Kathi Haupt, die der Mannschaft unter dem Brett deutlich weiterhelfen wird. "Sie ist ausgesprochen reboundstark und kann sich nah am Korb hervorragend durchsetzen - besitzt dabei gleichzeitig einen guten Wurf in der gesamten Zone. Daher sind wir sehr glücklich über ihre Entscheidung", so Trainerin Fohlmeister. Kathi war aber nicht die einzige, die die Mannschaft motivierte. Valentina reiste - genauso wie unsere verletzten Sprity und Jule - mit an, um das Team zu unterstützen - mit Erfolg, denn die BTV-Ladies gewannen das spannende Duell.

Der Start in das Match war etwas holprig. Die Abschlüsse waren zwar da, doch die Ringe der Körbe waren so hart, dass zahlreiche Bälle unglücklich wieder heraussprangen und damit keine Punkte erbrachten. Erst nach einigen Minuten erzielten die Wuppertalerinnen ihren ersten Treffer - ein Dreipunktwurf! So richtig ins Rollen kam das Spiel dennoch nicht, sodass es lediglich 12:7 (gegen den BTV) zur ersten Viertelpause stand. Im zweiten Abschnitt setzte sich der Barmer Zug jedoch langsam in Bewegung. Die Würfe von außen vielen häufiger und auch der ein oder andere Fastbreak gelang. Kurz vor der Pausensirene übernahm die Mannschaft erstmals die Führung: 21:22. 

In der Halbzeit wurden drei wesentliche Knackpunkte thematisiert - das Umschalten in die Defense, das Rückwärtslaufen in dieser und der Drang zum Korb mit mehr Biss und Selbstbewusstsein, um die Fouls zu ziehen. Auf alle Aspekte konzentrierten sich die jungen Ladies, was dazu führte, dass man sich in der 25. Minute erstmals leicht absetzen konnte (27:33). Diesen Vorsprung gaben die Wuppertalerinnen dann nicht mehr her - hätten sich in der 29. und 30. Minute durch Freiwürfe, die leider nicht versenkt wurden, jedoch etwas sicherer absetzen können. So blieb es bis zum Schluss spannend, denn auf einen Barmer Korb folgte postwendend ein Hagener. Am Ende gelang es der Mannschaft durch eine sehr souveräne Zonenverteidigung aber den Sieg über die Zielgerade zu bringen. Die Damen freuten sich sehr!

"Das war heute unter den Bedingungen, unter denen wir antraten, eine sehr gelungene Leistung. Wichtig für den Erfolg waren die von außen mit Selbstverständnis gesetzten und dadurch getroffenen Würfe, sowie die aus der soliden Defense erzielten Fastbreaks. Highlight - neben dem Sieg - war der volle Einsatz Valentinas am Ende des Duells. Voller Freude und Enthusiasmus lief sie wie eine Elfe über das Parkett bis sie dem 24-Sekunden-Kabel begegnete und danach elegant weiterflog - wie sie halt ist, unsere Geisterfahrerin", resümiert Trainerin Fohlmeister lachend.

 

Boele