Top oder Flop!

So stellt sich die zweite Mannschaft der Damen im Moment dar. Am vergangenen Wochenende lässt sich definitiv ein Top aussprechen. Die Mannschaft kratzte an einem Sieg gegen den aktuell Zweitplatzierten aus Sterkrade!

Zunächst sah es nach einem einseitigen Duell aus. Die Gäste aus Oberhausen legten in den ersten vier Minuten einen 8:0-Run hin. Die Barmer Ladies waren von der Zonenpresse überrascht. Nach den Startschwierigkeiten rehabilitierten sich die Ladies von der Wupper jedoch und begannen, Basketball zu spielen. Binnen von drei Minuten stand es 12:14. Ein 6:0-Run ließ die Sterkraderinnen in den letzten zwei Minuten wieder etwas Vorsprung gewinnen (12:20). Dennoch gaben sich die Wuppertalerinnen nicht auf. Im zweiten Viertel ging zunächst durch einen erfolgreichen Dreipunkt-Wurf ein Ruck durch die Mannschaft. Wieder waren die Ladies den Gästen an den Fersen (21:26) - wieder brachen sie jedoch auch in den letzten Minuten des Abschnittes ein (23:33). In der Halbzeit wurden die Barmerinnen gelobt, zugleich aber gewarnt, da die Damen 2 häufig im dritten Viertel aufgrund fehlender Konzentration einbrechen. Dem sollte diesmal nicht so sein. Es entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem Wuppertal sogar leicht die Nase vorne hatte (14:12). Somit ging es mit 37:45 in die letzten zehn Minuten. In der 38. Minute waren die Ladies auf acht Punkte dran. Taktisch wurde nun - ganz nach dem Motto: do or die - auf "stop the clock" umgestellt. Zunächst ging die Rechnung auf. Leider verfehlte es Barmen selber zu scoren. In den letzten Sekunden trafen dann auch die Sterkraderinnen die Freiwürfe, sodass am Ende eine 51:64-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

"Dennoch geht heute ein großes Lob an die Damen. Sie agierten das ganze Match über als Mannschaft auf dem Parkett. Alle, die gerade nicht spielten, feuerten an und gaben den aktiven Mut. Hätten wir die vielen Turnover noch eingestellt und den ein oder anderen 1:0-Korbleger versenkt, hätte das Ergebnis auch anders aussehen können. Damit hat die Damen 2 bewiesen, dass sie in diese Liga gehört. Nun müssen sie nur noch lernen, die Leistung gegen die entscheidenden Konkurrenten abzurufen", so das Resümee der Trainerin.

Ein Dank geht abschließend an Torsten Külpmann, der die letzten fünf Minuten des Spiels übernahm.