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Mega!!!!

Die Damen hatten aus dem Hinspiel gegen Witten noch eine Rechnung offen. Bereits im Warm-up strahlten die Gäste von der Wupper einen unbändigen Willen und eine wahnsinns Leidenschaft für dieses Spiel aus. Man war bereit, bereit sich diesen Sieg zu holen.

So starteten die BTVlerinnen auch in das Match. Voller Engagement arbeiteten sie an beiden Enden des Feldes. Dennoch ging weder die Defense noch die Offense so richtig gut auf. In der Verteidigung taten der ein oder andere Cut sehr weh, im Angriff fielen die gut erarbeiteten Würfe nicht. Erst in der siebten Minute konnte das Eis mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf gebrochen werden. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, sodass es mit 20:12 in die erste kleine Pause ging. Da die Defense trotz der großen Laufbereitschaft nicht fruchtete, stellten die Barmerinnen nun auf eine Ganzfeld-Presse um. Diese ließ zwar weniger Punkte zu, aber nur, weil die Witten Baskets ihre Freiwürfe nicht zu verwandeln wussten. Denn auch in dieser Verteidigungsvariante waren die BTV-Ladies doch recht häufig einen Schritt zu spät. 

Genau dies änderte sich nun aber in der zweiten Hälfte. "Die Defense war hier der Hammer! Fast jede Situation wurde auf dem Feld richtig gelesen, wodurch wir zahlreiche Ballgewinne hatten!", so Fohlmeister zufrieden. Leider brach Barmen an dieser Stelle zu häufig die Fastbreaks ab, sodass man Witten in diesen zehn Minuten zwar auf zehn Zähler halten konnte, aber selber auch nur zwölf verbuchte. So ging es mit 43:32 in den letzten Abschnitt. "Was hier passierte, war unfassbar! Habe ich in der letzten Woche noch bemängelt, dass wir zu häufig nicht unser Potential abrufen, so toppten unsere Ladies dieses heute, womit sie über sich hinausgewachsen sind!", so Fohlmeister stolz. Die Defense stand ab der 38. Minute bombenfest. Witten bekam den Ball kaum noch über die Linie. Durch ein schnelles Umschaltspiel scorte die Mannschaft nun auch aus dem Fastbreak und zwar nicht nur durch Korbleger, sondern auch ausgesprochen souverän durch Durchstecker aus der Halbdistanz. So war man binnen einer Minute von 53:42 auf 53:51 den Gastgebern an den Fersen. Der Sieg war zum Greifen nah! Witten konterte nun jedoch (55:51), Barmen zog aber nach und erhielt einen Foulpfiff. Beide Freiwürfe wurden erfolgreich verwandelt (55:53). In der nächsten Verteidigungssequenz foulte man leider und schickte die Gastgeber aufgrund der Mannschaftsfouls an die Linie. Zwar fand nur der erste Wurf sein Ziel, doch der Rebound galt nicht den Barmerinnen, sondern Anna Striedeke, die mit ihrer Länge souverän zu scoren wusste (58:53). Durch eine Auszeit bekam Wuppertal den Einwurf im Vorfeld. Wieder zogen die Gäste erfolgreich das Foul und wussten erneut zu verwandeln (58:55). Die Uhr gab noch 14 Sekunden her. Die Defense musste stehen, um noch einmal zum Wurf zu kommen. Die Ladies gaben alles, doch setzte sich die Erfahrung von Striedeke durch. Sie erzielte den letzten Korb, sodass man sich leider mit 60:55 geschlagen geben musste.

"Trotzdem haben wir heute als Sieger das Parkett verlassen!", so Fohlmeister. "Das Duell hat uns als Mannschaft wachsen lassen! Wir haben heute verstanden, welche Wirkung Mentalität und Ausstrahlung haben kann! Und das ist viel mehr wert, als die Punkte auf der Anzeigetafel!"

Witten

Mit Unterstützung zum Erfolg!

Am heutigen Sonntag stellte sich die Zweitvertretung den Wecker, denn bereits um 10.00 Uhr war der Tipp-Off. Man erwartete die Schwerterinnen, gegen die man sich im Hinspiel noch schwer tat. Erst in den letzten Minuten konnten sie vor einigen Monaten das Duell für sich entscheiden. Das wollten die jungen Ladies am heutigen Tage besser machen und bekamen hierfür auch tolle Unterstützung von den ersten Damen als sechste Frau. "Es ist super, dass ganz langsam mehr Zusammenhalt zwischen den Teams entsteht!", so Fohlmeister ganz erfreut. "Ich hoffe, dass sich dieser auf lange Sicht weiter ausbaut!"

Zum Spiel: Der Start in das Match war mehr als holprig. Zwar verbuchten die Ladies die ersten Punkte für sich, doch verstolperten sie durch mangelnde Körperspannung und -sprache zahlreiche Bälle. Erst vergangenen Mittwoch trainieren die BTV-Damen auf sehr hohem Niveau, indem sie jeden Laufweg sprinteten und harte kurze Pässe spielten. "Davon war in der ersten Halbzeit leider so gar nichts von zu sehen.", ärgert sich Fohlmeister. "Wir müssen es langsam mal schaffen, unser Potential abzurufen. Davon waren wir heute leider sehr weit entfernt."

In der zweiten Hälfte agierten die Wuppertalerinnen etwas souveräner. Insbesondere in der Verteidigung trumpften sie auf, kamen an Ballgewinne und wussten an diesem Tage, sie auch zu verwandeln. "Das war sehr wichtig, denn über die Saison hinweg gesehen, haben wir immer wieder zahlreiche 1:0-Korbleger liegen gelassen. Heute fiel jedoch jeder. Das ist der richtige Weg!", so Fohlmeister. Mit zunehmender Spielzeit setzte sich der BTV über die Defense kontinuierlich ab, sodass am Ende ein deutlicher 69:47-Erfolg zu Buche stand.

"Was soll man sagen. Es gab Phasen im Match, die sehr ordentlich waren: so z.B. die Defense in der zweiten Halbzeit, die verwandelten Korbleger und auch die Quote aus der Halbdistanz. Auf der anderen Seite stehen da aber unfassbar viele Turnover, die durch eine mangelnde Konzentration und v.a. fehlende Körperspannung entstanden sind. Zudem verwandelten unsere Ladies lediglich zwei von 16 Freiwürfen (12,5%!!!!). Damit steht das neue Trainingsprogramm für die nächsten zwei Wochen fest.", resümiert Fohlmeister. "Abschließend geht an alle Zuschauer nochmal ein Dank für die tolle Unterstützung! Wer hätte gedacht, dass so früh morgens doch so viele den Weg in die Halle finden!"

 

Schwerte1

Großartige Leistung ohne Lorbeeren!

Nach einer durch Krankheit bedingten katastrophalen Trainingswoche reisten sieben aktive Spielerinnen heute für die Zweitvertretung nach Voerde. Im Hinspiel verstolperte man zahlreiche Bälle, konnte aber dennoch knapp mit zwei Punkten gewinnen. Heute spielten die Ladies - trotz der Umstände - richtig guten Basketball, verloren aber mit 66:62.

Der Start in das Match war - vergleichbar zum letzten Spieltag - etwas holprig. Zunächst konnte man zwar durch Penetrations Fouls ziehen und kam damit an die Linie, doch gewährte Wuppertal den Gastgebern in der fünften Minute einen 6:2- und in der siebten Minute einen 6:0-Run, sodass sich diese bis zur ersten Viertelpause mit 20:13 absetzen konnten. Mit dem Mut aus der vergangenen Woche legte Barmen nun eine Schippe in der Verteidigung drauf und gewährte Voerde in dem zweiten Abschnitt lediglich 13 Zähler, verbuchte hingegen 16, sodass die BTV-Ladies wieder im Spiel waren (33:29).

Nach der Halbzeit stellte man die Gastgeber durch wechselnde Verteidigungvarianten vor Schwierigkeiten, die sie nicht zu lösen wussten. In der 30. Minute gelang so der Ausgleich: 46:46. Nun wollten die Barmer Damen auch das Duell für sich entscheiden. In der 34. Minute gelang es mit 54:50 in Führung zu gehen. Von da an entwickelte sich ein unfassbar spannender Schlagabtausch. 60 Sekunden vor Abpfiff lag man noch mit einem Punkt vorne, doch dann konnte man Laura Montag und Alisa Fedder nicht mehr regelkonform stoppen. An der Linie zeigten sich beide souverän und entschieden damit das Match leider zugunsten der Gastgeber.

"Die Niederlage ist heute extrem bitter, denn das, was unsere Ladies aufs Parkett brachten, war - wie in der vergangenen Woche - High End. Die Verteidigung war der Knüller - die Belohnung fehlte aber zu häufig. Es waren bestimmt sieben bis zehn 1:0-Korbleger, die wir uns über eine hervorragende Verteidigungsleistung erkämpft und dann nicht versenkt haben. Das sind in der Summer zwischen 14 und 20 Punkten. Hinzu kommt dann noch eine Freiwurfquote von 55%. Sowohl die Korbleger als auch die Freiwürfe beherrschen unsere Damen. Der Knoten muss 'nur' im Kopf platzen - das eigene Ego muss wachsen!", resümiert Fohlmeister. 

Befreiungsschlag!

Am heutigen Sonntag empfang die Zweitvertretung des BTV Boele-Kabel. Es entwickelte sich ein ausgesprochen spannendes Duell mit Happy End: 58:56.

Barmen startete unfassbar unkonzentriert in das Match. Zahlreiche Turnover und eine fehlende Disziplin in der Verteidigungsvorgabe bei den Blöcken, die die Gäste zahlreich stellten, führten zu einem 13:21-Rückstand nach den ersten zehn Minuten. Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzten sich die Hagenerinnen weiter ab, sodass das Spiel zu kippen schien. Doch heute zeigten die jungen Wuppertalerinnen Charakter und Mut. "Lassen sie sich sonst in diesen Situationen gerne hängen, fassten sich unsere Ladies nun ans Herz", so Fohlmeister. Durch einen 7:0-Run verkürzte Barmen wieder auf 20:27. Boele konterte zunächst, doch der BTV legte mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf nach, der der Mannschaft weiter Auftrieb gab. Zur Halbzeit war man den Gästen entsprechend wieder an den Fersen (29:36). 

Die Ladies von der Wupper knüpften nach der Pause an die vorangegangenen Minuten an und legten in der Verteidigung sogar noch eine Schippe drauf. Bärenstark arbeiteten sie mit einer extrem hohen Intensität über das ganze Feld. "Genau so wünsche ich mir meine Mädels immer: mutig, konzentriert, athletisch und clever. Das war einfach grandios!", kommentiert Fohlmeister. In der 26. Minute ging Barmen entsprechend das erste Mal in Führung. Von da an eintwickelte sich ein unfassbar spannender Schlagabtausch, den Wuppertal - bedingt durch die Leidenschaft, die die Ladies auf das Parkett brachten, und den Teamgeist - absolut verdient gewann.

"Das war heute eine mega Verteidigungsleistung. Ich habe unsere Ladies schon lange nicht mehr mit dieser Intensität auf dem Feld arbeiten gesehen. So bereitet Basketball Freude! Ganz wichtig waren auch die Würfe, die endlich wieder von außen fielen! Nun geht es in die Vorbereitung auf einen ganz anderen Ligakonkurrenten. Mit Voerde wartet eine Wundertüte auf uns. Vergangenes Wochenende schlugen sie Witten, verloren hingegen an diesem Spieltag deutlich gegen den TSV Hagen. Wenn wir aber an der Verteidigungsleistung anknüpfen, müssen wir uns keine Gedanken machen, sondern können uns auf ein tolles Match freuen!", resümiert Fohlmeister. 

Boele3

Sieg und Niederlage

 

BTV vs. Siegen: 52:47

Vergangene Woche trat die Zweitvertretung des BTV in heimischer Halle gegen die Siegener Damen an. Dabei war es von Anfang an eine 'enge Kiste'. Entsprechend stand es zum ersten Viertel mit 17:14 nur leicht für Barmen. Auch der zweite Abschnitt gestaltete sich zunächst ähnlich. Kurz vor der Pause gelang aber durch einen 6:0-Run der erste Durchbruch, sodass sich die Wupper-Ladies mit 32:22 etwas absetzen konnten. In den folgenden 20 Minuten senkte sich die Trefferquote leider. Die Verteidigung war zwar weiterhin ordentlich, doch, wenn in der Offense die Punkte fehlen, wird es nicht leicht zu gewinnen. Mit einem 8-Punkte-Vorsprung ging es sodann in das letzte Viertel. Hier wurde es nochmal richtig spannend, denn Centerspielerin Ohrndorf übernahm nun das Zepter und verteilte die Bälle ausgesprochen gut. Barmen kämpfte jedoch und konnte sich am Ende mit 52:47 über die Zielgerade retten.

Siegen

Gevelsberg vs. BTV: 60:50

Anders verlief es in Gevelsberg am heutigen Spieltag. Auch hier gestaltete sich zunächst ein spannendes Duell. Man traf endlich wieder die Würfe von außen und zeigte so den Siegeswillen in der Revanche. Leider verloren die Damen bereits im ersten Viertel den Faden und von da an ging in der Offense nicht mehr viel. Auch die Defense stimmte nicht. Immer wieder ließ man die Gastgeber im 1:1 zum Korb ziehen oder verpennte den Cut und konnte so nur mit Foul stoppen. Von der Linie waren die Gevelsbergerinnen jedoch sehr souverän. So waren acht der 14 Punkte im zweiten Viertel bspw. aus Freiwürfen geholt. In den dritten Abschnitt starteten die BTV-Ladies bärenstark. Durch die Presse kamen sie ins Laufen und damit an leichte Punkte. Binnen von zwei Minuten war man auf vier Zähler wieder dran. Dann ein kurzer Schlagabtausch und schließlich ein Turnover nach dem nächsten. Die Gastgeber zogen wieder von dannen. Mit 56:35 in der 35. Minute schien es eine deutliche Niederlage zu werden. Aufgeben wollten sich die Barmer Damen nun aber auch nicht gänzlich und legten sehr gute letzte fünf Minuten hin. Mit einem 15:4-Run gelang zumindest ein annehmbarer Endstand von 60:50.

"Mit dem Start ins Match dachte ich eigentlich, dass der Knoten nun geplatzt ist und wir befreit von außen wieder unsere Punkte holen. Leider hielt der Hoffnungsschimmer nicht lange an. Hätten wir nur ansatzweise eine Trefferquote von 20-30% aus der Halbdistanz gehabt, hätten wir das Spiel entspannt gewonnen. So musste man leider eine Niederlage verkraften. Wir müssen unbedingt unsere Distanzwürfe in den Griff bekommen. Ansonsten wird es in den nächsten Duellen sehr schwer. Hier warten alle Konkurrenten aus dem Mittelfeld. Mit dem Abstieg haben wir zwar wohl eher nichts mehr zutun, aber es ist immer noch ein tiefer Fall möglich. Daher muss sich die Mannschaft jetzt zusammenraufen und bewusst am eigenen Ego arbeiten."

Damen 2 starten mit einem Sieg in das neue Jahrzehnt!

Am Sonntagmittag ging es im letzten Duell der Hinrunde gegen SV Haspe. Mit nur drei Siegen kamen die Hagenerinnen als Underdog in die Halle. "Trotz dieser Tatsache mahnte ich unsere Ladies, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen", so Fohlmeister. Gesagt getan, denn Barmen startete ausgesprochen dominant in das Match und setzte mit 16:8 eine Duftmarke im ersten Abschnitt. Danach verloren die BTV-Damen kurzfristig den Faden. Die in den ersten zehn Minuten schön erspielten und verwandelten Fastbreaks als auch Würfe aus der Distanz gingen nun nicht mehr durch die Reuse. In der Konsequenz gelang Barmen in sechs zähen Minuten nicht an einen einzigen Punkt. "Die Verteidigung stand in diesem Abschnitt zum Glück dennoch, sodass die Hasper Damen zwar verkürzen, aber nicht in Führung gehen konnten", äußert Fohlmeister. Durch die Umstellung auf eine Zone gelang es die Gäste ins Straucheln zu bekommen, sodass diese Fehlpässe direkt in unsere Hände spielten, die Wuppertal dankenswert annahm und nun mit viel Tempo wieder erfolgreich im Schnellangriff verwandelte. So ging es mit 26:15 in die Halbzeit.

Während man sich im zweiten Viertel noch berappeln konnte, war der Korb im dritten Abschnitt wie vernagelt. Mit einem 6:0-Run legten die Gäste nun los wie die Feuerwehr. Viel zu ängstlich agierte Barmen hingegen auf dem Parkett. Anstatt mit Selbstbewusstsein zu verteidigen, sank man weit ab und ließ Haspe gewähren. Ähnlich sah es in der Offense aus. "Hier fehlte es total an Körpersprache und Selbstbewusstsein. So zogen wir gar nicht mehr zum Korb und warfen die Bälle aus der Halbdistanz viel zu hektisch weg", kommentiert Fohlmeister. In den letzten zehn Minuten berappelten sich die Barmer Ladies jedoch und zeigten Siegeswillen. Durch eine tolle und nun wieder auf den Füßen stehende Mann-Mann-Verteidigung eroberten sich die Gastgeber die Bälle, gingen mit Tempo nach vorne und verwandelten. Gleichzeitig hatte man die gegnerischen Center wieder besser im Griff und ließ weniger Punkte zu. Damit gewann der BTV am Ende mit 43:35.

"Heute schwankte die Leistung zwischen High End und einfallslos. Phasenweise powerten wir richtig gut in der Defense und kamen so an Fastbreaks, die über ein tolles Passspiel erfolgreich abgeschlossen wurden. Auch in der Set-Offense gelang der ein oder andere Durchstecker, den selbst ein Zuschauer hier und da wahrscheinlich gar nicht gesehen hat und überrascht von dem freien Lay-up war. Das war teilweise echt der Hammer! Dann gab es aber auch die Phase im zweiten und dritten Viertel. Hier waren wir zu einfallslos und haben die Verantwortung immer an den nächsten Spieler geschoben, sodass keiner mehr wirklich gefährlich auf dem Parkett war. Wenn wir diese Sequenzen noch ausblenden können, dann haben wir in den nächsten Duellen alle Optionen offen", resümiert Fohlmeister.

Haspe1

Haspe2 Haspe3