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Digitalisierung macht es möglich!!!!

Kaum eine Woche nach der Schließung der Hallen, stand der neue Trainingsplan für die Zweitvertretung: mindestens dreimal die Woche selbständig laufen und jeden Tag ein rumpfstabilisierendes Kraftprogramm. Zudem trifft sich die Mannschaft dreimal pro Woche in einer Videokonferenz und durchläuft dort ein 90-minütiges Seilchen- und KSÜ-Programm angeleitet durch ihre Trainerin. Fazit: "Ich bin unfassbar begeistert, mit welchem Einsatz und welcher Zielorientierung meine Ladies bei der Sache sind. Das Team kommt auf insgesamt 175x Laufen und 414x KSÜ. Und das alles selbständig und alleine - ganz für die Mannschaft! Einfach unglaublich, dieser Teamgeist!", freut sich Fohlmeister.

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Wir suchen Dich!!!!

 

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Hast Du Lust auf ein junges, dynamisches Team?

Hast Du Lust, die gegnerischen Mannschaften über das Feld zu jagen?

Hast Du Lust, Deine Fähigkeiten mit dem Ball weiterzuentwickeln?

Hast Du Lust, in einem Team zu spielen, in dem Du mehr bist als ein Mannschaftsmitglied?

Dann bist Du hier genau richtig!!!

 

Trotz der momentan schwierigen Lage gibt es eine Zeit danach. Derzeit laufen die Mannschafts- und Taktikplanungen, um in der kommenden Saison erfolgreichen Ball zu spielen. Wir freuen uns auf Deine Nachricht!!!

Shenja Fohlmeister

0163-4149758

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Und plötzlich war Schluss!

Am Mittwochabend huddleten die Ladies der D2 nach einem intensiven Training. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, es sollte das letzte "BTV - Team" für diese Saison und auch längere Zeit sein. Freitags wurde die Schulschließung aufgrund der Coronakrise beschlossen. Folgerichtig sagte man auch die Trainingseinheit bereits für diesen Tag ab. Damit endete die Spielperiode sehr abrupt und aufgrund von Coachingfehlern leider mit einem sehr unschönen Duell, das die Saison so gar nicht widerspiegelt. "Das tut mir sehr leid! Unsere Ladies hätten einen ganz anderen Schlusspunkt - oder sollte man besser sagen: Ausrufezeichen - verdient!", so Fohlmeister. Denn in den letzten Monaten ist etwas passiert, was sich kaum beschreiben lässt:

Am Anfang waren die BTV-Mädels "Basketballküken". Am Ende standen da Ladies. Am Anfang waren da Fähigkeiten. Am Ende entwuchs jeder Spielerin Selbstvertrauen. Am Anfang war da ein Konglomerat von Spielerinnen, die sich recht gut verstanden. Am Ende stand da ein Team, das sich vertraut.

Wie es dazu kommen konnte? Mit Sicherheit gehörte etwas Schicksal dazu, dass diese Damen mit ihren jeweiligen Charakteren zusammenkamen. Aber es war v.a. viel Zeit und Energie, die jede Spielerin in diese Saison investierte. "Zu Beginn sah es tatsächlich nicht danach aus - musste ich doch tatsächlich einige Trainingseinheiten entfallen lassen, da ich nach mehreren Wochen ohne zehn Spielerinnen in der Halle, keinen Sinn in diesen sah. Danach war der Schalter bei unseren Ladies wie umgelegt. Bis kurz vor Schluss waren wir immer zehn oder mehr. Das war der Grundstein.", so Fohlmeister. Das Gerüst bildeten dann die vielen Aktivitäten neben dem Sport. Man ging essen, feierte Weihnachten, übernachtete in der Halle, fuhr nach Wörde, schoss Teamfotos mit den gesponsorten Trikots und dem Warm-up (an dieser Stelle nochmal: ganz, ganz lieben Dank!!!!), spielte Lasertag, besuchte eine Theateraufführung eines Teammitglieds, schaute DVDs, feierte den Junggessellinnenabschied von einer Spielerin und und und... Hier zeigt sich, was die jungen Wuppertalerinnen alles über die vergangenen fünf Monate leisteten, was sie bereit waren, für diese Mannschaft zu geben. "Und es hat sich wirklich ausgezahlt!", so Fohlmeister. "Das Team hat sich spielerisch unglaublich entwickelt. Natürlich gab es im Verlauf immer wieder Durchhänger, aber es gab genauso Duelle, die wirklich High-End waren. Wenn es gelingt, hier Konstanz aufzubauen, dann hat der BTV schon bald eine Senioren-Oberliga aus der eigenen Jugend entwickelt, die nicht von der Erfahrung älterer Stamm-Spielerinnen profitieren konnte. Und das dürfen sich unsere Ladies ganz allein auf die Fahne schreiben!", resümiert Fohlmeister stolz.

Für den BTV liefen auf: Alexandra Disterhoft, Astrid Conda, Berfin Kücük, Debbie Osei, Halima Balogun, Irini Touloupi, Julia Heinrichs, Julia "Sprity" Kaschny, Kathi Haupt, Lena Gerlach, Luise Alius, Maja Faßbender, Marie Bleckmann, Miriam Biedebach und Mounia Mkadmi.

Vielen Dank für euren Einsatz!

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Mega!!!!

Die Damen hatten aus dem Hinspiel gegen Witten noch eine Rechnung offen. Bereits im Warm-up strahlten die Gäste von der Wupper einen unbändigen Willen und eine wahnsinns Leidenschaft für dieses Spiel aus. Man war bereit, bereit sich diesen Sieg zu holen.

So starteten die BTVlerinnen auch in das Match. Voller Engagement arbeiteten sie an beiden Enden des Feldes. Dennoch ging weder die Defense noch die Offense so richtig gut auf. In der Verteidigung taten der ein oder andere Cut sehr weh, im Angriff fielen die gut erarbeiteten Würfe nicht. Erst in der siebten Minute konnte das Eis mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf gebrochen werden. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, sodass es mit 20:12 in die erste kleine Pause ging. Da die Defense trotz der großen Laufbereitschaft nicht fruchtete, stellten die Barmerinnen nun auf eine Ganzfeld-Presse um. Diese ließ zwar weniger Punkte zu, aber nur, weil die Witten Baskets ihre Freiwürfe nicht zu verwandeln wussten. Denn auch in dieser Verteidigungsvariante waren die BTV-Ladies doch recht häufig einen Schritt zu spät. 

Genau dies änderte sich nun aber in der zweiten Hälfte. "Die Defense war hier der Hammer! Fast jede Situation wurde auf dem Feld richtig gelesen, wodurch wir zahlreiche Ballgewinne hatten!", so Fohlmeister zufrieden. Leider brach Barmen an dieser Stelle zu häufig die Fastbreaks ab, sodass man Witten in diesen zehn Minuten zwar auf zehn Zähler halten konnte, aber selber auch nur zwölf verbuchte. So ging es mit 43:32 in den letzten Abschnitt. "Was hier passierte, war unfassbar! Habe ich in der letzten Woche noch bemängelt, dass wir zu häufig nicht unser Potential abrufen, so toppten unsere Ladies dieses heute, womit sie über sich hinausgewachsen sind!", so Fohlmeister stolz. Die Defense stand ab der 38. Minute bombenfest. Witten bekam den Ball kaum noch über die Linie. Durch ein schnelles Umschaltspiel scorte die Mannschaft nun auch aus dem Fastbreak und zwar nicht nur durch Korbleger, sondern auch ausgesprochen souverän durch Durchstecker aus der Halbdistanz. So war man binnen einer Minute von 53:42 auf 53:51 den Gastgebern an den Fersen. Der Sieg war zum Greifen nah! Witten konterte nun jedoch (55:51), Barmen zog aber nach und erhielt einen Foulpfiff. Beide Freiwürfe wurden erfolgreich verwandelt (55:53). In der nächsten Verteidigungssequenz foulte man leider und schickte die Gastgeber aufgrund der Mannschaftsfouls an die Linie. Zwar fand nur der erste Wurf sein Ziel, doch der Rebound galt nicht den Barmerinnen, sondern Anna Striedeke, die mit ihrer Länge souverän zu scoren wusste (58:53). Durch eine Auszeit bekam Wuppertal den Einwurf im Vorfeld. Wieder zogen die Gäste erfolgreich das Foul und wussten erneut zu verwandeln (58:55). Die Uhr gab noch 14 Sekunden her. Die Defense musste stehen, um noch einmal zum Wurf zu kommen. Die Ladies gaben alles, doch setzte sich die Erfahrung von Striedeke durch. Sie erzielte den letzten Korb, sodass man sich leider mit 60:55 geschlagen geben musste.

"Trotzdem haben wir heute als Sieger das Parkett verlassen!", so Fohlmeister. "Das Duell hat uns als Mannschaft wachsen lassen! Wir haben heute verstanden, welche Wirkung Mentalität und Ausstrahlung haben kann! Und das ist viel mehr wert, als die Punkte auf der Anzeigetafel!"

Witten

Mit Unterstützung zum Erfolg!

Am heutigen Sonntag stellte sich die Zweitvertretung den Wecker, denn bereits um 10.00 Uhr war der Tipp-Off. Man erwartete die Schwerterinnen, gegen die man sich im Hinspiel noch schwer tat. Erst in den letzten Minuten konnten sie vor einigen Monaten das Duell für sich entscheiden. Das wollten die jungen Ladies am heutigen Tage besser machen und bekamen hierfür auch tolle Unterstützung von den ersten Damen als sechste Frau. "Es ist super, dass ganz langsam mehr Zusammenhalt zwischen den Teams entsteht!", so Fohlmeister ganz erfreut. "Ich hoffe, dass sich dieser auf lange Sicht weiter ausbaut!"

Zum Spiel: Der Start in das Match war mehr als holprig. Zwar verbuchten die Ladies die ersten Punkte für sich, doch verstolperten sie durch mangelnde Körperspannung und -sprache zahlreiche Bälle. Erst vergangenen Mittwoch trainieren die BTV-Damen auf sehr hohem Niveau, indem sie jeden Laufweg sprinteten und harte kurze Pässe spielten. "Davon war in der ersten Halbzeit leider so gar nichts von zu sehen.", ärgert sich Fohlmeister. "Wir müssen es langsam mal schaffen, unser Potential abzurufen. Davon waren wir heute leider sehr weit entfernt."

In der zweiten Hälfte agierten die Wuppertalerinnen etwas souveräner. Insbesondere in der Verteidigung trumpften sie auf, kamen an Ballgewinne und wussten an diesem Tage, sie auch zu verwandeln. "Das war sehr wichtig, denn über die Saison hinweg gesehen, haben wir immer wieder zahlreiche 1:0-Korbleger liegen gelassen. Heute fiel jedoch jeder. Das ist der richtige Weg!", so Fohlmeister. Mit zunehmender Spielzeit setzte sich der BTV über die Defense kontinuierlich ab, sodass am Ende ein deutlicher 69:47-Erfolg zu Buche stand.

"Was soll man sagen. Es gab Phasen im Match, die sehr ordentlich waren: so z.B. die Defense in der zweiten Halbzeit, die verwandelten Korbleger und auch die Quote aus der Halbdistanz. Auf der anderen Seite stehen da aber unfassbar viele Turnover, die durch eine mangelnde Konzentration und v.a. fehlende Körperspannung entstanden sind. Zudem verwandelten unsere Ladies lediglich zwei von 16 Freiwürfen (12,5%!!!!). Damit steht das neue Trainingsprogramm für die nächsten zwei Wochen fest.", resümiert Fohlmeister. "Abschließend geht an alle Zuschauer nochmal ein Dank für die tolle Unterstützung! Wer hätte gedacht, dass so früh morgens doch so viele den Weg in die Halle finden!"

 

Schwerte1

Großartige Leistung ohne Lorbeeren!

Nach einer durch Krankheit bedingten katastrophalen Trainingswoche reisten sieben aktive Spielerinnen heute für die Zweitvertretung nach Voerde. Im Hinspiel verstolperte man zahlreiche Bälle, konnte aber dennoch knapp mit zwei Punkten gewinnen. Heute spielten die Ladies - trotz der Umstände - richtig guten Basketball, verloren aber mit 66:62.

Der Start in das Match war - vergleichbar zum letzten Spieltag - etwas holprig. Zunächst konnte man zwar durch Penetrations Fouls ziehen und kam damit an die Linie, doch gewährte Wuppertal den Gastgebern in der fünften Minute einen 6:2- und in der siebten Minute einen 6:0-Run, sodass sich diese bis zur ersten Viertelpause mit 20:13 absetzen konnten. Mit dem Mut aus der vergangenen Woche legte Barmen nun eine Schippe in der Verteidigung drauf und gewährte Voerde in dem zweiten Abschnitt lediglich 13 Zähler, verbuchte hingegen 16, sodass die BTV-Ladies wieder im Spiel waren (33:29).

Nach der Halbzeit stellte man die Gastgeber durch wechselnde Verteidigungvarianten vor Schwierigkeiten, die sie nicht zu lösen wussten. In der 30. Minute gelang so der Ausgleich: 46:46. Nun wollten die Barmer Damen auch das Duell für sich entscheiden. In der 34. Minute gelang es mit 54:50 in Führung zu gehen. Von da an entwickelte sich ein unfassbar spannender Schlagabtausch. 60 Sekunden vor Abpfiff lag man noch mit einem Punkt vorne, doch dann konnte man Laura Montag und Alisa Fedder nicht mehr regelkonform stoppen. An der Linie zeigten sich beide souverän und entschieden damit das Match leider zugunsten der Gastgeber.

"Die Niederlage ist heute extrem bitter, denn das, was unsere Ladies aufs Parkett brachten, war - wie in der vergangenen Woche - High End. Die Verteidigung war der Knüller - die Belohnung fehlte aber zu häufig. Es waren bestimmt sieben bis zehn 1:0-Korbleger, die wir uns über eine hervorragende Verteidigungsleistung erkämpft und dann nicht versenkt haben. Das sind in der Summer zwischen 14 und 20 Punkten. Hinzu kommt dann noch eine Freiwurfquote von 55%. Sowohl die Korbleger als auch die Freiwürfe beherrschen unsere Damen. Der Knoten muss 'nur' im Kopf platzen - das eigene Ego muss wachsen!", resümiert Fohlmeister.