Spieltag 17 Damen 1 vs. NB Oberhausen

Two in the row– da ist der zweite Sieg direkt hinterher. Könnte der Abstiegskampf jetzt doch noch spannend werden? Theoretisch möglich, aber für Coach Buddy kein Thema. „Wir wollen den positiven Trend mit in die letzten 4 Spiele nehmen und zeigen, welches Potenzial in diesem Team geschlummert hat.“ Zum Spiel selber: Die Vorgabe war von Anfang an klar. Da Oberhausen ohne Center aufläuft, sollte der Gameplan über unsere Großen laufen. Nach 2 Turnover zu Beginn und 0:4 Rückstand brüllt Butgereit die Barmer Damen wach und erinnert an das kurz zuvor Besprochene. Ach ja – da war ja was. Es folgt ein 11 zu 0 Run, den Biga Schäfer dominant unter den Brettern anführt. Sie erzielt 8 Punkte in Folge und zwingt Oberhausen zur Auszeit. Der Rest des ersten Viertels ist ausgeglichen 21:15. Auch das zweite Viertel ist eher ausgeglichen und da Oberhausen jetzt den Lowpost doppelt, ergeben sich Räume auf den anderen Positionen. Hier profitiert vor allem Janine, die mit zusätzlicher Energie durch die Trikotnummer 11 der kränkelnden Becci mit 8 ihrer 18 Punkte zum Topscorer wird. Halbzeitstand 36:27. In der zweiten Halbzeit probiert Oberhausen eine Box and one Zonenverteidigung aus und investiert insgesamt mehr. Sie kommen auch in der 25. Minute sogar auf 2 Punkte ran (40:38). Das hat aber auch Kraft gekostet. Jetzt müssen wir die Räume anders nutzen und die Positionen anders belegen. Von diesen Räumen profitiert vor allem Melina am meisten, sie kommt am Ende sogar auf ihre Saison Bestleistung. Wir geben das Viertel trotzdem mit 2 Punkten ab, es steht am Ende des dritten Viertels 53:46. NBO bäumt sich im letzten Viertel noch einmal auf, sodass harte Verteidigung auf beiden Seiten und viele Fouls folgen. In der 35. Minute kommt NBO auf einen Punkt ran (57:56). Während wir jetzt frische Spielerinnen bringen können, ist NBO komplett ausgelaugt. Das nutzt vor allem Mona, die jetzt 8 ihrer 13 Zähler liefert und zum Endstand 68:61 beiträgt. „Wir haben leider sehr viele Punkte liegen gelassen und sind noch nicht konsequent genug beim Ausnutzen der gegebenen Missmatches, sonst wäre der Sieg niemals in Gefahr gewesen“, so Coach Butgereit.

Was erneut für ein Feuer von den Zuschauern kam, war sensationell und hat das Team genau an den richtigen Stellen motiviert – vielen Dank dafür.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft ; Natascha Rose; Mona Ehlert 13; Kassandra Cabadakis; Marleen Arnold 6; Miri Januszok (n.E.); Brigitte Schäfer 8; Tete Minjoli; Franzi Goeßmann 12; Melina Döring 11; Janine Baumgartner 18.