Spieltag 6 Damen 1 @ NBO

Unsere Damen präsentierten sich in Oberhausen leider zu unsicher. Man hat schnell die Rolle des “Underdog“ eingenommen und wollte diese auch scheinbar nicht mehr hergeben. Sicherlich war auch die Schiedsrichterleistung ein Thema an diesem Tag, aber nicht für die Niederlage entscheidend, sondern eher für das so deutliche Ergebnis 90:55. Wir verloren leider jedes Viertel recht klar und haben eingesehen, dass die Leistungsbereitschaft zu wenig war. Nach vorne blickend muss man sagen, dass Marleen Arnold endlich auf dem Scoreboard mit 14 Punkten und zahlreichen Rebounds erschienen ist. Folgend in der Punkteverteilung Kapitänin Franzi Goeßmann mit 13 Punkten und Janine Baumgartner mit 12 Punkten. Verletzungsbedingt mit einer Zerrung fiel auch noch Rebecca Butgereit nach dem ersten Viertel aus. „Wir müssen uns weiter auf die Verteidigung konzentrieren und dürfen niemals nachlassen hungrig auf den Ball zu sein“, so Coach Butgereit.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft 1; Natascha Rose 5; Mona Ehlert 4; Miri Januszok ; Brigitte Schäfer 1; Rebecca Butgereit; Marleen Arnold 14; Franzi Goeßmann 13; Janine Baumgartner 12; Melina Döring 5.

Spieltag 5 D1 vs Herner TC 2

Vorab gesagt, das war das beste Spiel der Saison - bis jetzt. Endlich den Abstiegskampf angenommen kämpften unsere Damen um jeden fifty-fifty ball und verkauften sich in der Verteidigung, bis auf in wenigen Situationen, sehr griffig und agressiv. Das erste Viertel wurde mit 21:17 gewonnen. Auffällig war in diesem Viertel, dass auf beiden Seiten kein Dreier das Netzinnere gefunden hat, was der Beleg für eine intensive Verteidigung war. Leider haben wir im zweiten Viertel nachgelassen und ein wenig das Spiel aus der Hand gegeben. Wir verloren das Viertel mit 12:23 zum Halbzeit Ergebnis 33:40. Diesen sieben Punkten liefen wir im gesamten dritten Viertel auch hinter her. Es war eine optisch schöne offensiv Schlacht mit dem Viertelergebnis 19:19. "Wir müssen jetzt im letzten Viertel noch eine Schippe mehr investieren, wenn wir dieses Spiel gewinnen möchten" so Coach Butgereit. Gesagt - getan. In der 36. Minute waren wir mit einem Punkt dran 64:65. Doch dann war die Kraft futsch, wir haben dann nicht mehr die Spielrichtung bestimmt, sondern nur noch reagiert. Der Endstand war 66:76, spiegelte aber nicht das gesamte spannende Spiel wieder. "Uns wird immer mehr bewusst, dass wir 40 Minuten hart arbeiten müssen, um ein Spiel zu gewinnen und wenn wir nur ein paar Sekunden nicht fokusiert sind auf dem Feld, dann kann uns das das Spiel kosten. Wir sind aber auf gutem Kurs", so Butgereit. Auch hervorzuheben ist, dass zwei Spielerinnen der Gäste das Spiel der Herner trugen. Die blitzschnelle Aufbauspielerin Zolper mit 27 Punkten und die kräftige Centerspielerin Winkelmann mit 26 Punkten. Hier müssen wir künftig mehr Maßnahmen ergreifen, um das zu unterbinden.

Eine traurige Nachricht zudem ist, dass Katharina Reusch künftig nicht mehr für den Barmer TV antreten wird, da sie beruflich bedingt nach Krefeld zieht. Wir wünschen ihr für Ihre Zukunft alles Gute.

Auch Tete Minjoli steht dem Kader verletzungsbedingt momentan nicht zur Verfügung.

Es spielten:
Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 2; Kassandra Cabadakis; Mona Ehlert 12; Miri Januszok ; Brigitte Schäfer 4; Rebecca Butgereit 12; Marleen Arnold 6; Franzi Goeßmann 16; Janine Baumgartner 8; Melina Döring 6.

vs. Recklinghausen 3. Spieltag

Die Vorgaben und der Spielplan sind eigentlich klar, so sollte man denken, wenn man gegen 7 Recklinghausener Damen spielt, sich davon noch eine im ersten Abschnitt verletzt. So fängt das Spiel auch gut an. Gute Verteidigung, einen schlechten Wurf zugelasssen und super Box Out. Der darauf folgende Angriff ist auch im Plan. Laufwege eingehalten, Pass in den Lowpost und mit einer schönen Center-Bewegung von Mona der besten Spielerin der Recklinghauserinnen Williams direkt das erste Foul in Minute eins angehängt. Leider nur 1 von 2 Freiwürfen getroffen, aber das ist in Ordnung. Was danach passierte hatte auf Seiten der Barmerinnen nichts mehr mit Basketball zu tun. Es schien als ob man keine Lust mehr hat zu verteidigen, zu punkten, überhaupt zu spielen. Ein 19:0 Run war die Folge. Nach dem ersten Viertel stand es 28:6. Die Gegner spielten Presse gegen uns, schonten sich zu keiner Minute. Das war eigentlich unserer Plan. Das zweite Viertel ist ähnlich. 4 Punkte von uns und die Antwort 13 zu Null Run Recklinghausen. Dann, so schien es, wachte Franzi auf und war die einzige, die noch in diesem Viertel Punkte liefern konnte zum Halbzeitergebnis 52:19. Erst nach der anscheinend wirkenden Halbzeitansprache und einer kleinen Änderung im Warm-Up kamen wir im Spiel an. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, man konnte endlich die Gegner fordern, die sichtlich nach Luft rangen und das ein oder andere Mal die Auswechlung forderten. So hätte man sich von Anfang an präsentieren sollen, dann wäre es vermutlich ein engeres Spiel geworden. 19:18 und 18:13 die Viertelergebnisse der zweiten Halbzeit zum Endstand 89:50. Wir müssen ganz klar umdenken, ein anderes Gesicht auflegen, aggressiver werden, wenn wir ein Spiel in dieser Liga gewinnen möchten, so Butgereit. Zum Beispiel haben wir nur 17 Fouls und davon 11 mit Freiwürfen. Wir werden aus diesem Loch uns mit kämpferischen Maßnahmen gemeinsam befreien und zeigen, dass wir Basketball spielen können!!!

Damen 1 Spieltag 2 vs. Hagen

Immer noch urlaubsbedingt fehlte Marleen Arnold. Außerdem auf der gleichen Position Katharina Reusch, die auch kurzfristig mit Urlaub als Belohnung des 2. Staatsexamen überrascht wurde und zuletzt Melina Döring, die einen Schwimmwettkampf hatte. Dennoch waren die Voraussetzungen gegen Hagen gut. Man hat die Woche sehr gut trainiert, die Aufgaben auf dem Feld wurden besprochen. Es scheiterte leider an der Umsetzung. Obwohl wir deutliche Größenvorteile hatten, konnte man diese nicht ausnutzen. Zahlreiche Ballverluste beim Ballvortrag, obwohl die Zonenpresse von Hagen bekannt ist. Man rannte immer wieder in die Falle, bis man verstanden hat, wo die Schwachstellen sind. Es war optisch ein Klassenunterschied, lediglich Franziska Goeßmann konnte gelegentlich ihr Können sowohl in der Defense und auch in der Offense zeigen, aber auch ihr sah man die Frustration an. Wir verloren jedes Viertel recht deutlich (20:9; 22:11; 15:9; 25:12) und verloren somit das Spiel mit doppelt so vielen Punkten zum Endstand 82:41. „Ich hatte überhaupt keinen Zugriff auf meine Mannschaft, wusste auch ehrlich gesagt nicht, wo ich ansetzen kann, da so viele Fehler gemacht wurden“, resigniert Coach Butgereit. “Ich werde jetzt so einiges umstellen müssen, da ich so eine Niederlage nicht erneut erleben möchte“, so Butgereit.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 3; Kassandra Cabadakis; Mona Ehlert 3; Miri Januszok 4; Brigitte Schäfer 6; Rebecca Butgereit 1; Tete Minjoli 4; Franzi Goeßmann 14; Janine Baumgartner 6.

Erstes Saisonspiel BTV 1 vs. Opladen 2

Den Anfang verschlafen, sicherlich noch nicht auf Höchsttemperatur, geriet man schnell mit 0:4 in Rückstand. Mühsam und mit kleinen Justierungen in der Defense, aber auch in der Offense dauerte es bis zur 5. Minute bis man im Spiel ankam. 6:13. Das Viertel beendeten die BTV Damen mit einem 6 Punkte Run, so stand es am Ende des ersten Viertels 12:13.

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Sieg der Damen im WBV Pokal

Gegner war der Bezirksligist aus der Nachbarstadt Solingen. Sicherlich noch nicht komplett regeneriert vom anstrengenden Turnier in Soest am Wochenende, bei dem man lediglich ein Spiel im Finale gegen Rhöndorf aus der selben Liga verloren hat und somit Platz 2 holte, gingen unsere Damen nicht von Anfang an mit der nötigen Einstellung, die man bei einem "do or die" Spiel haben muss, ans Werk. Vorweg genommen, man gewann zwar jedes Viertel und am Ende das Spiel mit 38:57, aber am Ende waren sich alle einig, dass man von den Solingern ziemlich geärgert wurde. Erst ab der zweiten Hälfte war auch optisch ein Klassenunterschied zu spüren, besonders in der Verteidigung konnte man als Team Akzente setzen. Unser Spiel ist definitiv noch ausbaufähig, aber vor allem müssen wir an unserer Einstellung arbeiten, so der neue Coach Butgereit. Er erhofft sich als nächsten Gegner im WBV Pokal einen Landesligisten, damit man sich Stück für Stück steigern kann.

Es spielten:
Alex Disterhoft 4, Natascha Rose 6, Kassandra Cabadakis, Katharina Reusch, Marleen Arnold 10, Miri Januszok 8 Biga Schäfer 9 Rebecca Butgereit 7 Franzi Goessmann 6 Melina Döring 2 Maja Faßbender 2 Janine Baumgartner 3