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Souveräne Leistung in ungewöhnlicher Halle!

Am vergangenen Samstag reisten die U18-Mädchen nach Mülheim an der Ruhr. Aber vor einer Halle stand man nach dem Parken nicht. Zur Überraschung aller war es eine Gaststätte („Zur Sporthalle“) durch die man erst hindurchlief, in einen Garten kam und dort die Türen zur vereinseigenen Halle vorfand. „Kuschelig, so könnte man sie wohl bezeichnen. Selbst die „alte“ Dreierlinie war noch da – was uns in diesem Spiel definitiv zu Gute kam!“, so das Trainergespann Goessmann und Fohlmeister. In der Halle traf man dann auf ausgesprochen nette Gastgeber. Entsprechend gestaltete sich das Duell sportlich sehr fair.

Gleich zu Beginn setzten die Gäste von der Wupper ihre Duftmarke. Binnen von vier Minuten stand es 0:8 für den BTV. Erst dann wurden die Mülheimerinnen aktiver und es entwickelte sich bis zur neunten Minute ein ausgeglichenes Duell. Barmen zog jedoch kurz vor der Viertelpause nochmal an und baute die Differenz auf 7:21 weiter aus. Auch im zweiten Abschnitt dominierten die BTVlerinnen das Match. Jede Spielerin konnte Akzente setzen, sodass sich ein geschlossenes Team präsentierte. Zur Halbzeit lag man entsprechend souverän mit 16:39 im Vordertreffen.

Der Start in das dritte Viertel gelang so gar nicht. Die Verteidigung stand zwar, doch der Korb war in der Offense wie vernagelt. So gewannen die Gastgeber diesen Abschnitt mit 8:5. Auch in den letzten zehn Minuten verwaltete man mehr oder weniger nur noch den Vorsprung, sodass man am Ende mit 36:59 das Parkett verließ.

„Insgesamt zeigte die Mannschaft heute eine gelungene Leistung. Das Reboundverhalten ist allerdings ausbaufähig und wird in den nächsten Wochen verstärkt in den Fokus genommen“, kommentieren die beiden Trainerinnen Goessmann und Fohlmeister und fügen hinzu: „Das Duell hatte heute besonderen Charakter. Es war nämlich das vorerst letzte von Clara Bleckmann, die heute wirklich nochmal alles für die Mannschaft gegeben hat. Damit hinterlässt sie spielerisch eine riesige Lücke im Team, die keiner wird schließen können. Wir hoffen also sehr, dass sie – sobald es wieder möglich ist – zu uns zurückkehren wird, denn Teil der Mannschaft bleibt sie definitiv!“

 

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