U18 1w2018 Banner

Unnötig deutlich unter die Räder gekommen!

Die u18 wbl. verliert nach guter erster Halbzeit unnötig deutlich mit 29:61 gegen den Viertplatzierten aus Recklinghausen.

Das war wieder sehr schade. Anders als noch in der Hinrunde (ein unterirdisches Spiel, in dem jede nur damit beschäftigt war, den Kopf in den Sand zu stecken und man am Ende die schlechteste Saisonleistung gezeigt hatte) wirkte man heute vor allen Dingen in Sachen Motivation und Einstellung deutlich verbessert… und trotzdem stand nach 40 Minuten ein zu deutliches Resultat auf der Anzeige. „Mit diesem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein, da es vor allen Dingen die positiven Aspekte des Spiels nicht widerspiegelt.“ Blenden wir also die Zahlen besser einmal aus… dann konnte man an diesem Sonntag eine gute erste Halbzeit unserer jungen Mädchen beobachten. Die Recklinghausenerinnen waren nur mit sieben Spielerinnen angereist, während man auf Barmer Seite mit zwölf Spielerinnen in Bestbesetzung auflaufen konnte. Noch vor dem Spiel erinnerten die beiden Trainerinnen an die Blamage der Hinrunde. So ein Spiel wollte niemand noch einmal erleben müssen. Daher war man gewarnt und startete konzentriert. Auch hier wurden zwar einige Fehler gemacht und in der Offensive fehlten häufig die Optionen, doch über eine vorbildliche Einstellung und eine äußerst stabile Defensive blieb man immer in Tuchfühlung. „Das zeigt wieder einmal, dass der Kopf eben doch sehr viel beeinflussen kann“, so die Aussage der Coaches. Zur Halbzeit war das Duell mit 12 Punkten Differenz gegen den BTV noch offen. Leider verlor man nach der Pause schnell den Anschluss: Immer wieder war das Close-Out in der Verteidigung zu eng und zu aggressiv, sodass man den Gästen den Weg zum Korb frei machte. „Das war wirklich ärgerlich, denn eigentlich waren die Mädels aus Recklinghausen von außen nur dann gefährlich, wenn sie wirklich frei standen. Es hätte also absolut ausgereicht, den Weg zum Korb zu schließen und den Wurf nur zu erschweren. Stattdessen sind alle konsequent auf die ballführende Spielerin herausgerannt und haben so natürlich immer den Weg zum Brett geöffnet“, so kommentieren die Trainerinnen diese Phase. Recklinghausen wusste das zu nutzen und zog schnell immer weiter davon. Die letzten Minuten rissen sich die Hausherrinnen noch einmal zusammen und konnten noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. „Trotzdem ist es sehr schade, eine so deutliche Niederlage hinnehmen zu müssen, wenn man weiß, dass man eigentlich über weite Strecken gut mitgehalten hat“, so fassen die Coaches das Spiel zusammen.

Am kommenden Wochenende steht die Partie gegen Dortmund Barop an. Hier musste man in der Hinrunde eine unnötige Niederlage wegstecken. Das soll natürlich nicht noch einmal vorkommen… 

 

Shenja & Franzi