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Abhaken und weitermachen!

Schon vor der Anreise stand fest, dass man erneut ein Spiel nur mit einer Rumpftruppe würde antreten können. „Sehr schade, wenn man jetzt das zweite von drei Spielen nur mit so einem dezimierten Kader bestreiten kann, obwohl man eigentlich 17 Spielerinnen im Team hat…“, monierten die Trainerinnen die personelle Situation ihres Teams.

Doch da man auch schon gegen Düsseldorf mit einer noch dünneren Bank einen knappen Sieg einfahren konnte, wollte man sich auch gegen den starken Gastgeber aus Recklinghausen nicht einfach so geschlagen geben. Konzentriert und engagiert starteten die Mädchen in die Partie und konnten an beiden Enden des Feldes immer wieder überzeugen. In der Defense konnte man sich auf Marie Bleckmann verlassen, die immer und überall eine sichere Help-Defense spielte. Offensiv wusste vor allen Dingen Lilly Krämer zu überzeugen, die die Hälfte der Barmer Punkte erzielte. Doch dann riss der Faden, man lies den Ball gegen die Zonenverteidigung der Bochumerinnen nur bedingt laufen, traf falsche Entscheidungen und schon hieß es am Ende des ersten Viertels 10-26 aus Barmer Perspektive. Als wäre die Partie jetzt schon gelaufen, agierte man - anstatt sich nun erst richtig einzusetzen - noch passiver. In der Defense zwang man die Gegnerinnen zwar zu schweren Würfen, boxte jedoch nicht aus und entsprechend wunderte es auch nicht mehr, dass man zur Halbzeit bereits mit 19-49 mehr als deutlich ins Hintertreffen geraten war.

Auch im zweiten Spielabschnitt schien man völlig teilnahmslos und kam immer weiter unter die Räder. „Sehr sehr schade, aber auch ziemlich ärgerlich, wenn deine Mannschaft sich so ergibt und gar keinen Ehrgeiz mehr hat, sich nicht völlig unter Wert zu verkaufen“, so das Fazit der Trainerinnen. Ende vom Lied: Eine herbe 33-85 Klatsche in Recklinghausen… „Da bringt es auch nicht viel, wenn jede Spielerin irgendwann in dieser Partie einmal gezeigt hat, zu was sie in der Lage ist. Als Kollektiv war das heute absolut unterirdisch und das muss man auch mal ganz klar so sagen…“.

Doch auch aus solchen Spielen nimmt man etwas mit und so hoffen wir, dass das Engagement und die Intensität im Training jetzt wieder etwas angezogen werden, damit wir ein solches Desaster in der Saison 2018/19 nicht noch einmal durchstehen müssen. 

Shenja & Franzi