Ungewöhnlicher Spielverlauf…

Normal für ein Basketballspiel unserer U15 ist, dass man einen guten Start hinlegt, dann konstant bis zur Halbzeitpause arbeitet, um dann den Start in den dritten Spielabschnitt zu verschlafen. Doch an diesem Sonntag sollte alles anders sein…

… der Gastgeber aus Gerthe zeigte sich von Beginn an hoch motiviert und machte es unseren Mädchen wirklich schwer, das Spiel zu dominieren. So wunderte es auch nicht, dass es zur Halbzeit beim Stand von 33-36 aus Barmer Perspektive nicht besonders rosig aussah. „Bis dahin haben wir es einfach nicht geschafft, zu rebounden und dem Gegner somit dritte und vierte Chancen gegeben, die dieser dann auch verwandelte“, so lautete das Fazit der Trainerin. Auf der anderen Seite verlegte man zahlreiche Korbleger und zeigte sich entsprechend in der deutlichen Halbzeitansprache, in welcher vor allen Dingen an die Einstellung und die Körpersprache der jungen Damen appelliert wurde, einsichtig. Es folgte ein wirklich starker Lauf im dritten Viertel. Normalerweise ist das unsere Baustelle, doch an diesem Spieltag war es spielerisch das stärkste Viertel, in dem jede Spielerin zu überzeugen wusste. Und auch in den letzten zehn Minuten ließ man nichts mehr anbrennen, ließ den Gegner bei 14 Punkten und machte selber 28. Der Endstand damit nach einem spannenden Spiel: 84-66. Das war heute eine sehr gute zweite Halbzeit, aber man ist sich sicher, dass man so gegen den Tabellenführer am kommenden Wochenende nicht bestehen kann. Da muss man auch ohne einen „A….tritt“ funktionieren, wenn man dem Gegner Paroli bieten möchte…
Bis dahin, viele Grüße
Shenja und Franzi

Easy going im Lokalderby!

Am heutigen Sonntag trat die U15 im Lokalderby gegen den VSTV an. Die Mannschaft startete gut in die Partie, war sich ihrer Sache aber nach zwei gespielten Minuten zu sicher. Erst ein kurzer Wachrüttler sorgte wieder für die notwendige Ruhe. Von da an gestaltete sich ein nie gefährdetes Duell. So stand es zur Halbzeit bereits 12:57 für den BTV. Von da an wurde die Zeit entsprechend genutzt, die Halbfeld-Defense - insbesondere im Bereich der Kommunikation - zu verbessern. Die Mädchen zeigten hier bereits einige Fortschritte.
Endergebnis: 32:106 für den BTV.
"Heute hat jede Barmerin Akzente setzen können. Das Endergebnis ist eine gelungene Teamleistung. Mit diesem Gefühl können wir in die Vorbereitung auf das nächste Match gehen", kommentieren die beiden Trainerinnen.
Franzi & Shenja

Von 13 über 5 zu 14!

Wie sagt man immer so schön: „Hauptsache gewonnen!“…

… Passender könnte man es für die Partie der U15 am vergangenen Sonntag gegen das voll besetzte und größenmäßig überlegene Team aus Uerdingen kaum beschreiben.

Man startete sehr konzentriert und konnte gleich zu Beginn durch tolles Fastbreak-Spiel überzeugen. Schnell setzte man sich so deutlich ab und bereits im ersten Viertel kamen alle Akteurinnen zum Einsatz. Verdient stand es nach zehn gespielten Minuten damit 20-12. Und auch im zweiten Viertel ließ man nicht nach. Immer wieder eroberte man unter den Brettern die Rebounds und konnte diese in schnelle Punkte am anderen Ende des Spielfeldes verwandeln. Das Polster zur Pause: 13 Punkte. Miska – an die an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung geht – und Franzi appellierten jedoch in diesen Minuten an die Konzentration der Mädels. Man wusste, dass 13 Punkte kein Vorsprung sind, auf dem man sich ausruhen kann. Leider gelang der Start in die zweite Hälfte dann so gar nicht. Die ersten Punkte markierten zwar noch die Hausherrinnen, was danach folgte, ließ jedoch allen die Haare zu Berge steigen. In der Defense stimmte jetzt die Kommunikation gar nicht mehr.  Ball und Safety wurden nicht konsequent besetzt und so kamen die Gäste aus Krefeld immer näher heran. Auch eine Auszeit rüttelte die Mädchen nur bedingt wach, sodass es nach diesem Viertel bei einem Spielstand von 43-38 wieder nicht mehr rosig aussah. „Natürlich sind die Mädels noch nicht in der Lage, 40 Minuten hoch konzentriert zu spielen. Dass man mal zwei oder drei Minuten verschläft, ist normal, aber gleich ein ganzes Viertel?!“, waren sich die Trainerinnen einig. Nun galt es in den letzten zehn Minuten, die unterirdische Leistung des dritten Viertels wieder auszubaden und entsprechend legten die Barmerinnen sich wieder ins Zeug. Und wie heißt es so schön: „Es zählt nur der Sieg!“, und somit konnten die Barmerinnen beim Endstand von 59-45 wohl eher erleichtert als begeistert das Feld verlassen und ihren Sonntag-Nachmittag einläuten. Für das nächste Spiel galt es nun, an der Konzentration und Kommunikation zu arbeiten, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt.

Bis dahin, viele Grüße

Miska, Shenja und Franzi

U15 mit Befreiungsschlag!

Notiz: Vergangenen Sonntag konnte sich die U15-1 gegen die Gastgeber aus Bochum durchsetzen. In einem durchaus spannenden Spiel, bei dem man aber durchgängig die Nase vorn hatte, gewannen die Wuppertalerinnen knapp mit 42:51. Vertreten wurde das Trainerduo Goessmann und Fohlmeister durch Till Piontek. Damit geht ein großer Dank an sein Engagement und Unterstützung.

Viele Grüße,

Franzi & Shenja

Mehr war nicht zu holen....

Mit einer Rumpftruppe verliert die U15 35-61, zeigt aber eine gute Leistung gegen den körperlich überlegenen Tabellennachbarn aus Sterkrade.

Ja, man hatte richtig gesehen, wenn man am heutigen Spieltag eine Heimmannschaft mit nur sechs Spielerinnen zählte. Entsprechend wurden die Erwartungen an das eigentlich wichtige und normalerweise auch eng zu erwartende Spiel schon vor der Partie deutlich heruntergeschraubt. Vielmehr appellierte man an das Durchhaltevermögen der paar, die übrig blieben, und bat darum, in der Defense die Finger aus dem Spiel zu lassen, um nicht unnötig in Foulprobleme zu gelangen. Auf der anderen Seite wartete ein starker Gast aus Sterkrade, der mit 11 Spielerinnen anreiste und gleich zu Beginn in der Verteidigung Druck auf unsere Spielerinnen ausübte. Trotzdem muss man unseren Mädchen ein Lob aussprechen: „Über weite Strecken haben sie einen wirklich guten Job gemacht und vor allen Dingen in der Defense als Team sehr gut funktioniert!“, so die Aussagen nach dem Spiel. Und dabei wusste jede Spielerin die klitzekleine Pause, die sie immer mal wieder zugestanden bekam, so zu nutzen, dass sie danach wieder mit vollem Einsatz aufs Feld zurückkehren konnte. Erst im letzten Viertel brach man dann doch etwas deutlicher ein. „Da kann man aber niemandem einen Vorwurf machen, irgendwann geht es einfach mit so wenigen Leuten nicht mehr!“, erklärten die Trainerinnen. Umso erfreulicher, dass kurz vor der Schlusssirene noch einmal ein Ruck durch das Team ging und man sich noch einmal stark gegen eine noch deutlichere Niederlage wehrte! Nun bleibt zu hoffen, dass in der kommenden Woche wieder alle ins Training einsteigen können, damit das nächste Spiel mal wieder Punkte für Barmen bringt!

Bis dahin, viele Grüße

Shenja und Franzi