Spätzünder...

Zum zweiten Mal in Folge konnte die U16 mit allen 12 Stammspielerinnen zum Spiel antreten und somit schon vor der Partie Eindruck hinterlassen. Während man letzte Woche mit den Capitol Baskets aus Düsseldorf noch einen personell gut besetzten Gegner in der Liegnitzer Straße besiegen konnte, stand an diesem Samstag mit dem VSTV ein Team mit nur sieben Spielerinnen im Aufgebot.

Das Derby startete man leider sehr verschlafen und viel zu sicher. Wieder getreu dem Motto „ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, konnte man die Gegner zwar immer deutlich auf Distanz halten, überzeugte dabei jedoch an beiden Enden des Feldes nicht wirklich. Erst ein Weckruf in der Halbzeitpause schien die jungen Damen aus ihrem Ruhemodus zu reißen. Robert spornte dazu an, indem er für jeden Punkt der Gegnerinnen fünf Liegestütz verlangte. „Anscheinend brauchen die Mädchen immer diesen Druck. Für sich alleine gut spielen, möchten sie wohl im Moment (hoffentlich noch) nicht“, kommentierten die Trainerinnen nach dem Spiel. In Halbzeit zwei zeigte sich jedoch dann ein anderes Team auf dem Feld, welchem man ansehen konnte, dass es dieses Spiel nicht einfach nur gewinnen, sondern auch überzeugend und verdient die Punkte mit nach Barmen nehmen wollte. Schließlich schuldete man ja auch den Eltern eine Wiedergutmachung nach den verpatzten ersten 20 Minuten. Am Ende stand ein 92-18 aus Barmer Perspektive auf der Anzeigetafel. „Schade, denn 100 wären heute locker drin gewesen. Hätten die Mädels die noch gepackt, so wären die Liegestütze weggefallen. Jetzt müssen am Montag wohl die Arme dran glauben. Aber wir hoffen, dass die Mädchen daraus lernen und im kommenden Spiel von Beginn an ihr volles Potenzial abrufen.“

Bis dahin,

Shenja & Franzi