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Sehr viel Licht, aber leider auch Schatten beim 68:63 Sieg gegen Basket Duisburg

Beim fünften Sieg in Folge konnten unsere Mädchen leider nur in den ersten zwei Dritteln überzeugen und mussten gegen Ende des Spiels sogar noch um den Sieg bangen!

In den ersten beiden Vierteln zeigten die Barmerinnen deutlich, wer der Hausherr in der Heckinghauser Halle ist und beeindruckten die Zuschauer ein ums andere Mal mit toll herausgespielten Korberfolgen und konsequenter Defense.

Der Gegner schien wie gelähmt und kam im ersten Viertel nur auf 5 magere Pünktchen.

Allerdings profitierten die Barmerinnen auch davon, dass die Schiedsrichter konsequent jeden Körperkontakt ahndeten und sich die dominierende Spielerin des Gegners nach ihrem schnellen dritten Foul eine frühe Auszeit nehmen musste.

Doch soll das in keiner Weise die Leistung unserer jungen Damen schmälern.

Konzentrierte Verteidigung und mannschaftliche Geschlossenheit zeigte ihre Wirkung und so ging man mit einem deutlichen 36:18 Vorsprung in die Halbzeitpause.

Allerdings schien es als hätten die Barmerinnen Spannung und Konzentration in der Pause gelassen, sodass man fast den Anschein haben konnte, als würde in der zweiten Hälfte ein ganz anderes Team auf dem Spielfeld stehen.

Vielleicht war es Müdigkeit, vielleicht hatte man die erste Halbzeit auch zu deutlich dominiert und ließ es deshalb ein wenig an Spannung vermissen, jedenfalls schlichen sich auf Barmer Seite in den zweiten Hälfte viel zu viele Fehler ein.

Deutliches Indiz dafür ist z.B., dass man bei eigenem Einwurf 2 Ballbesitze durch Übertreten der Linie einfach verschenkte, oder auch  einfach die Tatsache, dass wir mit 19 Ballverlusten eindeutig zu viele notieren mussten.

Außerdem machten die Barmerinnen den Gegner dadurch stark, dass sie die Defense-Transition häufig verschliefen und  nach verlorenen Bällen nicht zurück sprinteten. Auch ließ die Konsequenz beim Ausblocken, vorallem im letzten Viertel, sehr zu wünschen übrig.

So kamen die Duisburgerinnen zu zahlreichen einfachen Abschlüssen in Korbnähe und holten Punkt um Punkt auf.

Als zudem mit Amelie (37), Hanna (39) und Lulu (40) drei Spielerinnen mit 5 Fouls das Spielfeld verlassen mussten, konnten unsere Ladies froh sein, den Sieg noch über die Zeit zu retten.

Auch wenn es am Ende noch knapp wurde, haben unsere Mädels trotzdem gezeigt, welch schönen Basketball sie schon beherrschen. In diesem Spiel konnten sie ihn nur 20 Minuten zeigen und es sollte unser großes Ziel sein, eine Leistung wie in der ersten Spielhälfte, auch über die gesamten 40 Minuten zu performen!!!

Sieg gegen Paderborn Baskets

Kein unbekanntes Team begegnete den Barmerinnen am Sonntag in der Heckinghauser Halle.
In der ersten Runde hatte man bereits ein Spiel gegen das Team aus Paderborn für sich entschieden. Da das Spiel aber fast genau vor vier Monaten stattfand, hatte man in der Zwischenzeit ein paar Defizite aufgearbeitet und in manchen Situationen bessere Entscheidungen getroffen.
Das Spiel gestaltete sich von der ersten Minute an sehr deutlich. Die Barmerinnen starteten fokussiert und agierten in den ersten Spielminuten souverän, sodass sie mit einem Vorsprung von 10 Punkten in das zweite Viertel starteten. Dieses gestaltete sich ähnlich wie das erste Viertel. Bereits zur Halbzeitpause führten die Gastgeberinnen mit 21 Punkten. In der zweiten Halbzeit punkteten die Spielerinnen des BTV nicht mehr ganz so viel wie in der ersten Halbzeit, gewannen trotzdem jedes Viertel und holten sich den nächsten Sieg, der in keiner Sekunde des Spiels gefährdet war.
Gut ausgespielte Überzahlsituationen und auch ein organisiertes Spiel war zu erkennen. Die Arbeit am Rebound hingegen und auch die Hilfen unter dem Korb waren leider nicht konsequent genug. Kommenden Sonntag geht es dann nach Bielefeld. Wir drücken den Barmerinnen die Daumen!

Nach viel Schatten endlich ein Lichtstrahl! U16 siegt 71:50 gegen BBZ Opladen

Nachdem in der Vorwoche bei der 75:52 Niederlage gegen die Ruhrpott Baskets Herne wenig zusammenlief, zeigten sich die U16-Mädchen nach einer intensiven Trainingswoche gegen den bislang in der Platzierungsrunde ungeschlagenen BBZ Opladen stark verbessert.
Der Fokus der vergangenen Trainingseinheiten lag vor allem in einer intensiven Reboundarbeit, denn hier hatte man den Hernerinnen deutlich zu viele zweite Chancen zugelassen!Gegen die Opladenerinnen war klar ersichtlich, dass alle Mädchen gewillt waren, mit mehr Physis auszuboxen. 
Lohn dieser konsequenten Arbeit war, dass Opladen sich kaum einen Offenserebound erarbeiten konnte.

Das war mit Sicherheit ein Schlüssel zum deutlichen 71:50-Erfolg, doch auch in der Defense war eine bessere Abstimmung erkennbar. Die Hilfe kam konsequenter als in der Vergangenheit, was der Verteidigung am Ball die Sicherheit gab, aggressiver zu agieren. Einzig bei der Kommunikation in der Blockbekämpfung gab es noch das ein oder andere Missverständnis. Hier muss noch intensiver miteinander geredet werden, um dem Gegner diese Varianten häufiger zu vereiteln.

Genauso erfreulich, dass die Barmerinnen auch im Angriff sehr viel variantenreicher und mit mehr Selbstvertrauen agierten. Endlich wurden beim Attackieren des Korbes auch die freistehenden Außen gesehen und angespielt. Einziges Manko bleibt nach wie vor die mangelhafte Chancenverwertung. Wären die freien Nahdistanzabschlüsse konsequenter genutzt worden, hätte der Sieg noch wesentlich deutlicher ausfallen können.

Nichtsdestotrotz war unseren jungen Damen anzumerken, dass sie mit sehr viel mehr Freude bei der Sache waren. Mit dieser positiven Energie wollen wir in die nächsten Trainingseinheiten gehen und nach dem für uns spielfreien Wochenende erneut angreifen!

U16.1 verliert zum Jahresauftakt bei Basket Duisburg 60:54

Nicht gerade einen Start nach Maß legten die U16-Mädchen bei Duisburg West am Sonntagnachmittag hin.

Nachdem das Team am Montag die Nachricht von Maya's Weggang zum TSV Hagen verkraften musste, hatte man sich eigentlich vorgenommen, beim Auswärtsspiel in Duisburg mehr auf den Teamgeist zu setzen und eine Jetzt-erst-recht-Mentalität zu entwickeln. Doch dieses Unterfangen ging gründlich in die Hose. Dass das Team fast drei Wochen lang nicht mannschaftlich trainiert hat, war auf dem Spielfeld deutlich erkennbar. Es fehlte gänzlich an Abstimmung und die körperlich sehr physisch agierenden Duisburgerinnen leisteten sicherlich auch ihren Beitrag, dass unser Team auf beiden Seiten des Feldes zu keinem Miteinander fand.
Zwar befolgten unsere Mädchen die Marschroute, durch konsequentes Penetration mindestens zwei Gegnerinnen zu binden, doch konnten die sich dadurch ergebenden Freiräume leider nicht genutzen werden. Statt die freie Mitspielerin zu finden, landeten unsere Pässe meist in den Händen des Gegners. Schnell ließen einige Barmerinnen nach den daraus resultierenden Ballverlusten gegen nicht immer sauber agierende Duisburgerinnen die Köpfe hängen und reagierten ihrerseits mit unnötigen, unüberlegten Fouls.So war es kein Wunder, dass wir in der gesamten zweiten Hälfte mit Foulproblemen zu tun hatten.
Dabei waren die letzten Minuten der ersten Hälfte und der Start in den dritten Abschnitt ganz vielversprechend, zeigte das Team doch dort, dass es zum Jahreswechsel durchaus nicht alles verlernt hat und drehte einen 20:8-Rückstand in eine 32:33-Führung.
In dieser Phase gab es durchaus einige sehenswert herausgespielte Korberfolge. Doch diese positive Phase hielt leider nicht lang. Mitte des dritten Viertels erhöhten die Duisburger wieder ihre physische Präsenz, wovon sich unsere Mädchen leider erneut beeindrucken ließen und in die alten Muster zurückfielen.
Hier zeigte sich einmal mehr, dass an den Pass-und Fangqualitäten noch sehr intensiv gearbeitet werden muss!
In dieser Phase  war es zudem sehr unglücklich, dass Amelie, die mit ordentlich Wut im Bauch ein Aufbäumen erkennen ließ, ihr fünftes Foul kassierte und damit das Team im gesamten vierten Abschnitt auf sie verzichten musste.
Trotzdem gaben unsere Mädels nicht auf, doch an diesem Sonntag war für uns wenig zu holen, zumal Hanna und Lynn krankheitsbedingt nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren und Emily zeitgleich bei der U18 aushalf.
So musste man am Ende mit 60:54 den Duisburgerinnen den Vortritt lassen.
Aber sehen wir es positiv, die neue Gruppenphase hat gerade erst begonnen und wir haben noch jede Menge Zeit um zu zeigen, dass wir es auch besser können.

U16 Mädchen im ersten Spiel der Finalrunde hoch überlegen!

U16 1w Duisburg
Beim 122:27 Sieg unserer U16-Ladies am letzten Sonntag gegen die BG Duisburg West waren unsere jungen Damen über weite Strecken des Spiels wenig gefordert. 

Obwohl Hanna verletzungsbedingt nicht mitspielen konnte und im letzten Viertel die klare Marschroute war, erst ab Mittellinie den Gegner aufzunehmen, spricht dieses Ergebnis eine deutliche Sprache!
Die Duisburgerinnen lieferten kaum Gegenwehr und unseren Mädels reichte eine mäßige Leistung (Schussquote lag trotz primären Abschlüssen aus der Nahdistanz unter 50 Prozent!) um mit beinahe 100 Punkten Differenz zu gewinnen.

Leider wird dadurch wie befürchtet schon im ersten Spiel der Endrunde deutlich, dass unsere Ladies in den nun anstehenden Spielen lange nicht so gefordert werden, wie es eine Teilnahme in der höchsten NRW-Liga verspricht! Es ist dem neuen Spielmodus geschuldet, dass ein Team, das in den ersten Spielen noch nicht sein volles Potenzial abrufen konnte, sich jetzt nicht mehr mit den Besten in NRW messen kann.Wir müssen mit dieser neuen Situation leben und versuchen, jedes einzelne Training noch intensiver zur Entwicklung der Spielerinnen zu nutzen.

Es bleibt die Hoffnung, dass unsere jungen Damen sich diese Tatsache bewusst machen, nicht die Motivation verlieren und troz der neuen Situation nach den nun anstehenden Feiertagen mit frischen Kräften und neuer Energie zu Werke gehen!

In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr!!

U16 1 beendet erste Gruppenphase auf dem fünften Platz

Zwar konnten unsere Mädchen ihr letztes Gruppenspiel mit 67: 57 gegen den Herner TC für sich entscheiden, doch änderte das leider nichts mehr an der Platzierung. Platz 5 der ersten Gruppenphase bedeutet, dass wir nun in die schwächere der beiden Gruppen einsortiert werden. Zwar war im Vorfeld unser Saisonziel eindeutig mit der Entwicklung der Spielerinnen definiert, trotzdem bedauert das Team, die Chance im weiteren Saisonverlauf gegen die besten dieser Altersklasse spielen zu können, nicht genutzt zu haben.
Phasen des Spiels gegen Herne zeigten deutlich, dass viele Spielerinnen sich schon entwickelt und an das Spielniveau der Regionalliga angepasst haben. Allerdings fehlt es noch eindeutig an Konstanz. Sehenswerte Passstafetten mit sehr schön herausgespielten Korberfolgen wurden abgelöst von eklatanten Fehlern in der Defense. Auch ist unser Reboundverhalten teilweise noch sehr ausbaufähig, kommt der Gegner doch immer wieder zu zweiten, oder auch dritten Chancen.
Leider warten nun mit dem Herner TC, den Paderborn Baskets, dem TSVE Bielefeld, der BG Duisburg West und BBZ Opladen nicht nur die längeren Auswärtsfahrten auf uns, sondern auch Gegner, die uns mit Sicherheit nicht im selben Maß fordern werden, wie die Teams, die um die Westdeutsche Meisterschaft mitspielen. Damit ist die Chance vertan, sich an den Besten zu orientieren und von ihnen zu lernen. Allerdings ist mit BBZ Opladen auch ein Team in unsere Gruppe gerutscht, das eigentlich unter die letzten Acht gehört. Hätte Coach Miska nicht einer neuen Spielerin beim deutlichen Gewinn gegen Mitkonkurrent TSV Hagen Einsatzzeit gegönnt, wäre Opladen für die stärkere Gruppe qualifiziert gewesen. So wurde das Spiel am grünen Tisch als verloren gewertet und Miska muss uns nun mit ihrem Team in Wuppertal besuchen.
Bevor es Mitte Dezember mit nur einem Spiel (allerdings nur, wenn wir kein Freilos ziehen!) bzw. dann ab Mitte Januar in den neuen Gruppen weitergeht, haben wir viel Zeit, fleißig an uns zu arbeiten, um dann allen zu zeigen, welches Talent in unserem Team steckt!!