Prima Saisonabschluss für U14.1-Mädels mit dem 53:48-Sieg gegen die AstroStars aus Bochum

Eigentlich war das letzte Saisonspiel unserer U14.1-Mädchen ohne jede Bedeutung. Es war schon vor Spielbeginn klar, dass wir uns mit dem vierten Platz in NRW zufriedengeben müssen, da wir aufgrund einer Sternchenwertung durch die Spielabsage gegen Bonn die Hinspielniederlage in Bochum nicht mehr würden wettmachen können.
Doch trotzdem ging es für unsere Mädchen um viel, hatte sich doch das gesamte Team vorgenommen, dem Wuppertaler Heimpublikum zu zeigen, dass die deutlichen Niederlagen der Finalrunde nicht den momentanen Leistungsstand widerspiegeln! So gingen alle neuen Spielerinnen hochmotiviert in die Partie.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch der beiden Teams, bei dem sich keine der Mannschaften deutlich absetzen konnte. Auffällig auf Barmer Seite war, dass man die längenmäßig alle überragende Centerin des Gegners nie in den Griff bekam. Nicht nur, dass diese 15 ihrer 21 Punkte in der ersten Halbzeit scorte (Halbzeitstand 29:27), auch war sie dafür verantwortlich, dass sowohl Lulu als auch Maya ihr drittes Foul bereits in der 17. Minute kassierten.
Zum Glück waren unsere Spielerinnen von der Bank an diesem Tag sehr gut aufgelegt und fügten sich nahtlos ins Spiel ein.
Besonders Lilith zeigt Präsenz unter dem Korb, warf sich förmlich ins Geschehen und gab alles, um die gegnerische Centerin vom Korb fern zu halten. Eine Aufgabe, die sie sich im letzten Viertel mit Maya teilte und die im zweiten Spielabschnitt wesentlich besser gelang als noch in der ersten Spielhälfte.
Doch auch nach dem dritten Viertel war das Spiel noch lange nicht entschieden (39:33).
Es bedurfte einer Extra-Energieleistung unserer Mädchen, die trotz hoher Foulbelastung (Hanna, Sophia, Lulu und Maya mit jeweils 4 Fouls) im letzten Viertel noch an Aggressivität zulegen konnten. So wurde Bochum deutlich aggressiver beim Ballvortrag gestört und wir erkämpften uns dadurch wichtige Ballgewinne.
Besonders Hanna schien an diesem Tag eine extra Kraftreserve zu haben, so unermüdlich rackerte sie in der Defense. Doch auch ihre Mitstreiterinnen standen ihr wenig nach. Eine Tatsache, die letztendlich den Unterschied ausmachte und uns mit 53:48 als verdienter Sieger das Feld verlassen ließ.
Neben der aggressiven Verteidigung war deutlich eine größere mannschaftliche Geschlossenheit zu erkennen.
Desöfteren wurden gute Abschlüsse herausgespielt. 
Zwar führte noch nicht jeder daraus resultierende Wurf auch zum Erfolg, aber die gezeigte Leistung bietet eine gute Grundlage, auf die das Team aufbauen kann.