'zum Sieg gequält'

Das gestrige Spiel beim Brühler TV endete in einem Kampf, in dem viele Spielerinnen an ihre konditionellen Grenzen gingen und diese teilweise beeindruckend überwinden konnten.

Brühl ist eine sehr hoch gewachsene Mannschaft, gegen die wir teilweise, bis auf Amina, eher 'winzig' aussahen. Das Spiel verlief leider nicht so, wie wir es uns vorstellten.
Beide Teams mussten sich mit einer sehr rutschigen Halle zufrieden geben, in der es vermehrt zu Schrittfehlern kam, die auf beiden Seiten nicht immer geahndet wurden. Wir waren in der Defense häufig einen Schritt zu spät und in der Transition Defense haben wir viel zu schlecht und zu spät umgeschaltet, so dass Brühl immer wieder heran kam.

Wir haben ganz ordentlich angefangen, konnten unsere Chancen nutzen und gingen teilweise mit 20 Punkten in Führung. Leider konnten bis zum Ende des letzten Viertels 3 unserer Spielerinnen nicht eingesetzt werden, was dazu geführt hat, das die Anderen aufgrund unsere Ganzfeldmanndeckung an ihre konditionellen Grenzen gehen mussten. Brühl konnte immer wieder durch Einzelaktionen und Unachtsamkeiten in unsere Mannverteilung zu leichten Punkten kommen, so dass unser Vorsprung bis auf 4 Punkte schrumpfte.
Im letzten Viertel haben wir jedoch die Besonderheit unseres Teams sehr deutlich wahrnehmen können, denn alle Spielerinnen, egal ob auf dem Feld oder auf der Bank, peitschten sich gegenseitig nach vorne....Verunsichert ließ Brühl viele einfache Körbe zu und sie konnten gleichzeitig ihre Punkte vorne nicht verwandeln.

Dies gab uns die Möglichkeit, bis zum Ende noch alle Spielerinnen einzusetzen, selbst wenn es nicht allzu lange war. Aber ihre Zeit wird kommen und sie werden ihre Chancen bekommen, denn in der Zeit, in der sie auf dem Feld waren, knüpften sie an den Teamgeist und an die Intensität des Spiels nahtlos an !!

Wir konnten dieses Spiel gegen unseren direkten Konkurrenten am Ende mit 50-70 gewinnen, dennoch wartet viel Arbeit auf uns.

Eine miserable Freiwurfquote hat eine frühere Sicherheit vermieden und 5 Spielerinnen beendeten das Spiel mit 4 oder 5 Fouls.
Positiv war neben dem Teamgeist, der in dieser Saison unser 6. Mann (Frau) zu sein scheint, die Tatsache, dass sich verschiedene Spielerinnen für höhere Aufgaben etablieren konnten und gezeigt haben, zu was sie im Stande sind.

Ein großes Lob an unsere Familie....

.... we are family

Anja und Michael

 

Unbenannt