Total auf Augenhöhe ...

..... befanden wir uns im letzten Heimspiel am gestrigen Sonntag gegen unseren Gegner von ART Düsseldorf.

Im Hinspiel konnten wir in Düsseldorf unser erstes Saisonspiel gewinnen und waren sehr froh darüber, einen knappen Sieg eingefahren zu haben.

Gestern sollte sich dies als noch schwieriger darstellen. Die Düsseldorferinnen begannen das Spiel spitziger und liefen uns sehr häufig einfach davon und konnten so einfache Punkte erzielen.

Es dauerte eine Weile, bis wir endlich in unser spiel fanden und klare Aktionen zum Korb und Gegenspieler in Punkte umsetzen konnten.

Auf beiden Seiten wurden sehr viele Fouls gepfiffen, so dass beide Teams immer wieder recht ordentlich von der Freiwurflinie punkten konnten.

Zur Halbzeit gingen wir dann mit 4 Punkte Rückstand in die Pause.

Im der 2. Hälfte wechselte die Führung im Sekundentakt, wobei sowohl wir, als auch die Gäste aus Düsseldorf mehrfach eine Führung von bis zu 6 Punkten wieder aus den Händen gaben.

Beide Teams bemühten sich unheimlich, das spiel für sich zu entscheiden. Das Spiel war von sehr viel Kampf gekennzeichnet, so dass die Ästhetik häufig in den Hintergrund geriet; jedoch war die Spannung nicht zu übertreffen.

Düsseldorf hatte einen Trumpf, der hieß Schnelligkeit und Fitness; unser Trumpf war die Größe unter den Brettern und die Aggressivität in der Defense, die heute sehr produktiv gewesen ist.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit konnten wir einen Rebound in der Zone nutzen und mit 2 Punkten in Führung zu gehen; jedoch waren die Mädchen hier etwas unerfahren und foulte eine Spielerin, so dass es 0,1 Sekunden vor ende noch einmal 2 Freiwürfe für unsere Gäste gab.

Man konnte die Spannung, aber auch die Anspannung förmlich hören; ebenso die Erleichterung unserer Mädchen, als der erste Freiwurf zum Leid der Gäste das ziel leicht verfehlte. Nachdem der 2. Freiwurf verwandelt werden konnte, haben wir noch einmal eingeworfen, bevor die Sirene uns erlöste....

Was für ein Spiel, was für ein Gefühl.

Besonders herauszuheben ist hier, dass sich alle Mädchen über den Teamerfolg gefreut haben, auch wenn leider heute bei diesen knappen Spiel nicht alle eingesetzt wurden....

Das ist für uns Trainer immer sehr traurig, jedoch haben wir noch weitere Spiele, bei denen eben die heute nicht eingesetzten jungen Damen vermehrt berücksichtigt werden. Ein großer Dank und lob geht hier an den Gegner, da das gesamte Spiel über, beide Teams sehr fair waren und trotz der Intensität des Spiel immer der gegenseitige Respekt wahrzunehmen war.

Deswegen freut es uns umso mehr, dass die Mädels nach dem spiel Telefonnummern ausgetauscht haben. Sowohl Rob als Coach der ART , als auch wir wurden hier sehr positiv bestätigt, dass unser Weg mit unseren Teams durchaus der richtige Weg ist, Jugend weiterzuentwickeln, sportlich und persönlich!

We love our team!

Anja & Michael

 

ART

Ein gutes Pferd springt nicht ...

... höher, als es muss.

Heute waren wir zu Gast in Köln. Die Sternchen 💫 der Rheinstars hatten uns im Hinspiel mit 3 Punkten besiegt, so dass wir heute auf Wiedergutmachung aus waren.

Nach einer 65 minütigen Fahrt durch heftige Regenfälle, begannen wir nervös und sehr unkonzentriert. Einfachste Punkte und Eins-gegen-Null Korbleger konnten nicht verwandelt werden... die Zuordnung ist der Defense war häufig durcheinander und unsortiert. Dennoch konnten wir sehr viel Druck in der Defense aufbauen und konnten sehr viele Bälle gewinnen und zum fast break verwandeln. Zur Halbzeit führten wir demnach mit 20 Punkten. In diesem
Spiel haben wir insbesondere die Spielerinnen berücksichtigen können, die in der letzten Woche ‚zu kurz‘ gekommen sind. Alle Mädchen konnten ihre Chance nutzen und jeder für sich, auf sich aufmerksam machen.

Die zweite Halbzeit wurde demnach nicht mehr in dieser Art dominiert ; dennoch konnten wir uns stetig weiter absetzen. Die in der letzten Woche trainierte ‚help-side‘ wurde schon sehr gut umgesetzt, so dass wir darauf weiter aufbauen können.

Am Ende konnten wir einen ungefährdeten 39-70 Auswärtsspiel einfahren!

We love our team!

 

Michael & Anja

                                        Rheinstars 2

ein lachendes und ein weinendes Auge

Am heutigen Sonntag erwarteten wir einen dicken Brocken.

Zu Gast waren die hochgehandelten jungen Drachenladies aus Rhöndorf, die letztes Wochenende den Tabellenführer aus Neuss mit 47:35 geschlagen haben.

Der Spielbeginn war auf beiden Seiten von Nervosität und überhasteten Abschlüssen geprägt. Immer wieder mussten wir uns ärgern, dass viele vermeintlich einfache Punkte nicht gemacht wurden. Dennoch konnten wir den Favoriten die Stirn bieten und entschieden das erste Viertel knapp für uns. Im zweiten Viertel kamen die jungen Drachen immer wieder zu einfachen Punkten. Eine durch Kampf und Einsatz erzielte Führung konnten wir jedoch nicht verteidigen, so dass wir mit einem 23:23 in die Halbzeit gingen.
Mit neuen Mut und mit einen enormen Teamgeist konnten wir unsere Punkte machen und das dritte Viertel knapp für uns entscheiden. Bis dahin haben jedoch 4 Spielerinnen leider noch nicht eingesetzt werden können, dennoch haben alle Mädchen auf der Bank unermüdlich die zu dieser Zeit eingesetzten Teamkolleginnen angefeuert und pausenlos nach vorne gepeitscht.
Im Letzten Viertel wechselte die Führung stetig.
Wir konnten uns letztendlich, angefeuert durch die Bank und durch die anwesenden Eltern, mit Kampf und auch ein wenig Glück am Ende mit 44:38 erfolgreich durchsetzten.

Ein ganz großes Lob an den Teamgeist, den wir heute mal wieder erfahren durften, an den Kampf und den unermüdlichen Einsatz des gesamten Teams; auf dem Feld und von der Bank!

Wir als Coaches blicken aufgrund des Erfolgs mit einem lachenden und wegen des unguten Gefühls, nicht alle eingesetzt zu haben, auch mit einem weinenden Auge auf das Spiel zurück....

Dennoch haben wir gesehen , zu was das Team in der Lage ist und das wir eine echte Basketball-Familie sind, in der jeder für jeden da ist !!

We love our team!

Anja und Michaeldragons Rhöndorf

'zum Sieg gequält'

Das gestrige Spiel beim Brühler TV endete in einem Kampf, in dem viele Spielerinnen an ihre konditionellen Grenzen gingen und diese teilweise beeindruckend überwinden konnten.

Brühl ist eine sehr hoch gewachsene Mannschaft, gegen die wir teilweise, bis auf Amina, eher 'winzig' aussahen. Das Spiel verlief leider nicht so, wie wir es uns vorstellten.
Beide Teams mussten sich mit einer sehr rutschigen Halle zufrieden geben, in der es vermehrt zu Schrittfehlern kam, die auf beiden Seiten nicht immer geahndet wurden. Wir waren in der Defense häufig einen Schritt zu spät und in der Transition Defense haben wir viel zu schlecht und zu spät umgeschaltet, so dass Brühl immer wieder heran kam.

Wir haben ganz ordentlich angefangen, konnten unsere Chancen nutzen und gingen teilweise mit 20 Punkten in Führung. Leider konnten bis zum Ende des letzten Viertels 3 unserer Spielerinnen nicht eingesetzt werden, was dazu geführt hat, das die Anderen aufgrund unsere Ganzfeldmanndeckung an ihre konditionellen Grenzen gehen mussten. Brühl konnte immer wieder durch Einzelaktionen und Unachtsamkeiten in unsere Mannverteilung zu leichten Punkten kommen, so dass unser Vorsprung bis auf 4 Punkte schrumpfte.
Im letzten Viertel haben wir jedoch die Besonderheit unseres Teams sehr deutlich wahrnehmen können, denn alle Spielerinnen, egal ob auf dem Feld oder auf der Bank, peitschten sich gegenseitig nach vorne....Verunsichert ließ Brühl viele einfache Körbe zu und sie konnten gleichzeitig ihre Punkte vorne nicht verwandeln.

Dies gab uns die Möglichkeit, bis zum Ende noch alle Spielerinnen einzusetzen, selbst wenn es nicht allzu lange war. Aber ihre Zeit wird kommen und sie werden ihre Chancen bekommen, denn in der Zeit, in der sie auf dem Feld waren, knüpften sie an den Teamgeist und an die Intensität des Spiels nahtlos an !!

Wir konnten dieses Spiel gegen unseren direkten Konkurrenten am Ende mit 50-70 gewinnen, dennoch wartet viel Arbeit auf uns.

Eine miserable Freiwurfquote hat eine frühere Sicherheit vermieden und 5 Spielerinnen beendeten das Spiel mit 4 oder 5 Fouls.
Positiv war neben dem Teamgeist, der in dieser Saison unser 6. Mann (Frau) zu sein scheint, die Tatsache, dass sich verschiedene Spielerinnen für höhere Aufgaben etablieren konnten und gezeigt haben, zu was sie im Stande sind.

Ein großes Lob an unsere Familie....

.... we are family

Anja und Michael

 

Unbenannt

Stolz dürfen wir dennoch sein ...

Heute waren wir beim ungeschlagenen Tabellenführer der TG Neuss zu Gast , die bei 8 Spielen eine überragende Korbdifferenz von + 385 aufweisen.
Dies bedeutet 8 Siege mit je ca. 50 Punkten Differenz.

Vor dem Spiel war bei den Mädchen mehr als Respekt zu spüren , etwas Angst war mit Sicherheit auch dabei. Als Coaches haben wir ihnen klar gemacht, dass wir das zeigen, was wir gelernt haben und keine Angst zu haben brauchen.

Viele gegen und uns entschiedene Fouls brachten uns etwas aus dem Konzept. Dennoch konnten wir gegen eine so gute Mannschaft unsere Fähigkeiten und unser Gelerntes zeigen , was uns sehr stolz macht. Zu kritisieren ist, dass wir schlecht ausgeboxt haben und gegen deren sehr aggressiven Vollfeldmanndeckung zu wenig gegenzusteuern hatten.
Wir waren immer nahe dran, konditionell war Neuss einfach stärker und doch einfach effektiver, so dass wir am Ende dann noch alle Spielerin eingesetzt haben. Das Spiel verloren wir am Ende mit 54-36, gehen Aber mit erhobenen Hauptes und viel Selbstvertrauen vom Feld !

Wir sind sehr stolz , das erste Team zu sein, dass unter 20 Punkte gegen den zurecht oben stehenden,ungeschlagenen Tabellenführer gespielt hat.

We Are family

Michael & Anja

TG Neuss

... ein mühevoller Sieg.

Nach einem mühevollen Sieg der U14w gegen den bisherigen Tabellendritten, wechseln wir die Platzierungen und sind nun 3.

Wir haben sehr, sehr viele einfache Punkte wiederholt nicht gemacht und so verpasst, frühzeitig unsere Führung komfortabel auszubauen. Wir waren sehr schlecht In der Transition nach hinten und haben den Gegner häufig die Möglichkeit eröffnet , fast-breaks zu spielen; unser Ausboxverhalten war ebenfalls nicht vorhanden, so dass viele Punkte der Gegner durch 2. oder 3. Versuche erzielt wurden.

Insgesamt war es eine durchschnittliche Leistung, die aber aufgrund der vielen Möglichkeiten, die wir hatten, insgesamt ungefährdet zu unserem Sieg führte und uns vorübergehend den 3. Tabellenplatz einbrachte ....
Wiederholt konnten alle 12 Mädchen eingewechselt werden, was uns als Trainer immer besonders freut.

We love our team

Anja und Michael

 

ISD Düsseldorf