Hätte, könnte, wäre...

So schnell wird aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel. Weil Herne für das Wochenende, an dem eigentlich das Spiel angesetzt war, keine Halle zur Verfügung steht, spielten wir spontan in unserer Trainingseinheit in der Liegnitzer Halle. Trotz des ungewöhnlichen Termins fanden zahlreiche Eltern zum Anfeuern den Weg in die Halle, was sehr erfreulich ist.

Beide Teams konnten nicht komplett antreten und auf Barmer Seite galten dieselben Vorgaben wie im letzten Auswärtsspiel bei der BG Dorsten: Kämpfen bis zum Umfallen. Doch irgendwie kam der Spielstart zu früh für die "Gäste". Sofort kassierte man aus Schnellangriffen der Herner Mädels immer wieder Punkte und gelangte so bis zur 4. Minute bereits mit 13-1 ins Hintertreffen. Leider wieder keine Spur von Kampfgeist in dieser schwachen Phase..."Hätten wir einen besseren Start erwischt und von Beginn an gekämpft, wäre das sicherlich ein ausgeglichenes Viertel geworden", so kommentierte die Trainerin im Anschluss. Denn dem deutlichen Rückstand aus dem ersten Viertel rannte man den Rest des Spiels hinterher. Während Herne immer wieder schöne Punkte als Team erspielte, konnte man auf Barmer Seite heute über weite Teile des Spiels nur von Einzelaktionen sprechen. Dennoch konnte man noch einmal auf 13 Punkte Differenz verkürzen. Jetzt kam auch endlich wieder Kampfgeist dazu, in der Defense arbeitete man effektiv und offensiv fanden nun auch ein paar Würfe den Weg durch die Reuse, die in der ersten Hälfte einfach nicht fallen wollten. "Schade, dass das alles erst dann abgerufen werden konnte. Das hätte ich mir viel viel eher gewünscht, dann wäre es sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe geworden," so das Fazit der Trainerin. Doch hätte, könnte und wäre hilft nicht viel, heute hat es einfach nicht gereicht. Mit einem besseren Start hätte das Barmer Team einen Sieg verdient gehabt, so ging jedoch Herne  bei einem Punktestand von 97-90 als verdienter Sieger vom Feld. Trotzdem sprach auch die Herner Trainerin nach dem Spiel ein dickes Lob an das Team aus. "Eure Mannschaft ist am Ende immer noch einmal gefährlich, da gibt sich keiner auf und alle kämpfen bis zum Ende." Also, wir haben gezeigt, dass wir kämpfen können, jetzt müssen wir nur daran arbeiten, diesen Kampfgeist über 40 Minuten auf das Spielfeld zu bringen, dann können wir auch mit den besten Teams der Liga mithalten!

Für den BTV spielten: Niko Höhle, Lars Quett, Benjamin Djuhera, Amadin Shakura, Bennet Lackamp, Luke Huber, Keanu Grimm, Lena Eicker und Benedikt Bremkamp

Bis dahin, liebe Grüße

Franzi