Damen kassieren erste Niederlage in Braunschweig (80:75)

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Das Spitzenspiel in Braunschweig hielt, was es im Vorfeld versprach. Die Zuschauer konnten ein mitreißendes Spiel erleben.

Am Ende konnten unsere Damen die zwei Punkte nicht mit an die Wupper nehmen und verloren 80:75.

Traurig, aber nicht enttäuscht ging es in die Kabine und dann auf die Rückreise. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Auch in Braunschweig wurde wieder gekämpft und auf die Zähne gebissen. Chantal Neuwald stellte sich in den Dienst der Mannschaft und spielte Grippe erkrankt mit und auch Franzi Goessmann feierte ihr Comeback. Unser Kapitän spielte unter Schmerzen und zeigte, wie wertvoll sie für unser Team ist. Beeindruckende 15 Punkte, 3 Rebounds und 2 Steals steuerte Franzi zum Spiel bei.

Leider blieb Leonie Bleker zu Hause und fehlte dem Team an allen Ecken und Enden. Die Länge und auch ihre offensiven Stärken hätten uns weitergeholfen.

Allen Umständen zum Trozt legten unsere Damen ohne Angst und mit hohem Tempo los und zeigten, warum der Aufsteiger bereits 4 Siege einfahren konnte. Die erste Halbzeit war die Beste in der bisherigen Saison.

Wiebke Bruns erreichte bereits zur Halbzeit ein "Double-Double" mit 10 Punkten und 10 Rebounds.

Miska Stankova kommt ebenfalls mehr und mehr in der Saison an und spielt konstant auf einem sehr hohen Nieveau.

Zur Halbzeit ging es mit einem 36:45 in die Pause.

Der Gastgeber fand nun Mittel um unser Spiel ins Stocken zu bringen und leider drehten sich die Schiedsrichter um 180 Grad.

Die Foullinie, technische Fehler und 3 Sekunden Pfiffe fanden mit Beginn der zweiten Halbzeit eine komplett neue Auslegung. Dabei standen sich immer noch die gleichen Teams, am gleichen Tag und in der geichen Halle gegenüber.

Sich auf diese Überraschung einzustellen, dauerte ein ganzes Viertel und kostete unseren ohnehin schon dezimierten Kader  Spieler. So konnten Savannah Morgan und Mona Ehlert die zweite Halbzeit nahezu von der Bank zuschauen.

Braunschweig drehte das Spiel durch Jackson´s 3-er in der 25. Minute und ging zum ersten Mal in Führung.

Das Momentum gaben wir noch nicht aus der Hand, denn Miska sammelte innerhalb von 30 Sekunden 3 Steals und 6 Punkte und führte ihr Team wieder auf die Erfolgsspur.

Auf 60:53 konnte man sich noch einmal absetzen, den Sack jedoch leider nicht zu machen.

Die Eintracht drehte das Spiel bis zur 34. Minute erneut und ließ es sich nicht mehr nehmen.

Es hat nicht sein sollen, aber stolz sind wir trotzdem auf unsere bisherigen Leistungen und bedanken uns bei den mitgereisten Fans, die uns seit dem ersten Spieltag unterstützen. Es war erneut eine Heimspielathmosphäre in der Ferne.

Wir hoffen, dass wir bald wieder auf den vollen Kader zurückgreifen können um schon bald die nächsten Punkte einzufahren. Ob das bereits am kommenden Samstag möglich ist, ist mehr als fraglich.

Zu Gast sind die GiroLive Panthers. Der 1. Liga Absteiger ist das ausgeglichenste Team der Liga und kann in jeder Partie auf eine 12er Rotation zurückgreifen. 

Sprungball ist um 19:30 im CDG.