Herren schlagen auch Bad Münstereifel mit Mega-Comeback

9 T's, 6 U's und ein D, das war die Bilanz nach dem Spiel. Aber von Anfang an:

Nach dem Sieg gegen das Team aus Sechtem und dem problemlosen Match gegen das Schlusslicht Zülpich ging es auch wieder gegen ein Top-Team. Die Hausherren, trainiert von Philip Sparwasser, stehen neben Sechtem und Kamp-Lintfort auf dem geteilten 2. Platz der Tabelle. Die Barmer leider verletzungsbedingt nur mit kleinerem Kader angereist, spielten wie in Sechtem einen Basketball, der aus Team-Play und Spaß besteht. Dennoch klappte der Start nicht so gut. Die lange Fahrt musste erst aus den Knochen geschüttelt werden, ehe sich die Gäste auf die hohe Trefferquote der Erftbaskets einstellen konnte. Das erste Viertel gestaltete sich also ausgeglichen.

Aber schon im zweiten Viertel zeigte sich die Tendenz zum ruppigen Spiel. Die ersten Foulprobleme machten sich breit. Die Schiedsrichter verfolgten knallhart ihre Linie und so brodelte es doch mächtig in so manchem Spieler. Die Barmer verloren etwas die Linie und gingen mit -12 in die Kabine.

Der Start des zweiten Viertels verlief noch schlechter. Der BTV nun bereits nach 5 Minuten mit -22 hinten. Kaum einer glaubte da noch an einen Erfolg des BTV. Aber mit 2-3 kleinen Veränderungen starteten die Gäste eine furiose Aufholjagd. In lediglich 5 Minuten schafften sie es von -22 auf +2. Führung zum Schlussviertel.

Sichtlich genervt und schockiert vom Spielstand suchten die Hausherren nun ihre Möglichkeiten im überharten Spiel und Unsportlichkeiten. Ganze 5 U's und mehrere Technische Fouls wurden verteilt. Insgesamt wurden 2 Spieler, der Trainer und der Cotrainer der Halle verwiesen. Auch die Barmer wurden nicht verschont. 5 T's und ein U waren es hier. 

Dennoch schafften die Gäste es jetzt mit dem Rückenwind des Comebacks das Spiel nicht mehr herzugeben. Die Erftbaskets konnten sich nciht mehr aufraffen und der BTV gewinnt diese Schlacht. 

Erfolg war eine gute Ballbewegung, herausragendes Team-Play und Kampf bis zum Schluss. Das Ergebnis wurde dann sogar ncoh deutlich, was die Leistung noch erstaunlicher macht.

Erfreulich wieder die Trefferquote von draußen in den letzten beiden Vierteln. Dario Fiorentino und Sascha Bornschein bewiesen abermals ein gutes Händchen.

Weiter geht es am Samstag zum nächsten Top-Team der Liga, nach Kamp-Lintfort.