VSTV2 im Lokalderby drei Minuten zu stark für den BTV...

Das hatte man sich anders erhofft! Im ersten Lokalderby der Woche wollte man dem VSTV zeigen, dass man zu Recht einen Sieg mehr aus der Hinrunde mitgenommen hat. Geschlossen und konzentriert trat man von Anfang auf, machte aber leider Anfang des letzten Viertels gegen die verbesserte Zone der Vohwinklerinnen zu viele Fehler...

Der Abend startete mit viel Hype um Pässe und wer überhaupt spielen darf, aber am Ende standen alle Spielerinnen bereit und man konnte aus den Vollen schöpfen. Alex und Mounia zeigten beide, dass es es wert war, sie mitspielen zu lassen, zumal sie sich den Einsatz auch durch Training verdient hatten! Mounia erarbeitete uns viele Steals und verhalf uns zu wichtigen Fastbreaks. Auch Miri und Lara arbeiteten gut mit und gewannen vorne Bälle. Wer aber besonders hervorzuheben ist, ist Isi (16 Punkte), die an diesem Abend eine geschätzt 80%-Trefferquote vorlegte und das Team offensiv immer bei der Stange hielt! In der Defense konnten Sprity und Irini die vermeintlich überlegenen Centerinnen über weite Teile des Spiels gut verteidigen und bis zum letzten Viertel viele Punkte verhindern.

Dann jedoch fand der VSTV zur Ruhe und kontrollierte seine Bälle besser. Die Gegnerinnen fanden nun zu ihrer Stärke und spielten diese ein ums andere Mal unter den Körben aus. Am Ende gingen zu viele Rebounds verloren und man war im 1:1 unten unterlegen. Zuvor hatte dies gut geklappt! Gefühlt ließ man sich durch die fallenden Punkte oder durch die schlechter funktionierende Offense aus dem Konzept bringen und schaffte es nicht, dem VSTV weiter sein Spiel aufzudrücken. Es fehlten die Stopps hinten, sodass man vorne keine Fastbreaks mehr hatte und gegen eine schon stehende Defense zu hektisch agierte. „Gefühlt waren es nur 3 Minuten, die uns den Sieg gekostet haben. Vorher war man immer auf Augenhöhe“, befand Svenja traurig.

Eventuell hätte man hier die erfahrenen Spielerinnen mehr aufs Parkett bringen müssen. Allerdings hat sich die Jugend ihre Spielzeit verdient und muss auch aus solchen Spielsituationen lernen... Die nächsten beiden Spiele sind „die Kleinen“ allerdings nicht da und man muss erneut mit einer anders gemischten Mannschaft antreten. Konstanz gibt es in den Damen 3 diese Saison nun mal leider nicht.

Damen 3 entfernen sich mit ihrem 4. Sieg weiter vom Abstieg

Am vergangenen Wochenende konnten die Damen 3 ohne Headcoach Svenja, dafür mit bekannter Vertretung von Knut, ihren vierten sehr wichtigen Sieg nach Hause bringen!

Leider musste man wieder stark dezimiert, z.B. ohne die Leistungsträger Tatiani und Irini antreten. Auch Kata verletzte sich im letzten Training und aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtung konnte Svenja keine Aushilfen mehr organisieren. Vielleicht war das sogar gut so! Denn endlich bekamen alle treuen und arbeitswilligen Spielerinnen die Spielzeit, die ihnen zusteht! Und prompt zeigte sich auch, was den Kern dieser Mannschaft ausmacht: "Schnelles, einfaches Spiel", wie Knut es formulierte.

Endlich ist es wieder gelungen, die Rebounds zu kontroliieren und seinen Fastbreak aufzuziehen. Leichte Punkte waren das, was uns in den vermeintlich schwierigen Spielen vor den Ferien gefehlt hat. Und die Folge daraus war, dass man sich auch in der Offense wohler gefühlt hat. Laut Coach wurden gute Würfe herausgespielt und man hatte weder gegen Mann-Mann noch gegen Zone größere Probleme. Was letztendlich aber zum Sieg geführt hat, war eine solide Mannschaftsleistung und eine starke Defense, die nur 42 Punkte zuließ.

Daran gilt es heute anzuknüpfen, wenn es unter der Woche gegen den VSTV2 geht. Das Hinspiel wurde mit 15 Punkten verloren, jedoch war man zu diesem Zeitpunkt weder eingespielt, noch richtig aufgestellt. Laut Tabelle ist alles möglich! Wieder werden viele Spielerinnen fehlen, aber man hat ja im letzten Spiel gesehen, dass das nichts Schlechtes sein muss!

Eine gute Halbzeit lässt bei den Damen 3 hoffen

Ohne Coach und die vielspielenden U19-Jugendspielerinnen mussten die verbleibenden Damen am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Werdener TB ran. Ein Dank geht an Knut, der die Damen anleitete und mit ihnen eine gute zweite Halbzeit auf's Parkett brachte, und an Alex, die im letzten Moment aushalf, um genügend Spielerinnen zu stellen!

Es freut die Trainerin von einer erneut guten Defenseleistung zu hören, besonders gegen ein vermeintlich starkes Team. "Das ist doch etwas, womit man in die Pause gehen kann." Auch Sinah soll sich weiter unter dem Korb durchgesetzt haben. Hier lag meistens unsere deutliche Schwäche, die wir aber auch weiter anpacken wollen.

Freitag gab es kein Training, denn wir fuhren gemeinsam mit der U19 ins AirHop in Essen, was sich als ebenso anstrengend herausstellte. Es war eine gelungene Weihnachtsfeier mit anschließendem Pizzaessen, die unsere Mädels auch abseits des Feldes einander näher gebracht hat. Und wer weiß, vielleicht hilft es ja, auch während der Spiele in 2017 noch besser zusammen zu spielen!?

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Die Damen 3 und Svenja wünschen allen Familienangehörigen und Freunden eine frohe Weihnacht und ein tolles Silvester!

Erneute Niederlage der Damen 3 lässt die Köpfe hängen

Dabei hat man dazu nicht unbedingt einen Grund. Die Mannschaft von Ex-Barmen-Coach Patrick Grabow war einfach (wieder mal) physisch und spielerisch einen Ticken besser... Dafür fiel das 44:68 allerdings etwas zu hoch aus. Man darf jedoch nicht vergessen, dass unser Ziel der Klassenerhalt ist und vor allem, als junges Team zu lernen! Vor Weihnachten hat man bereits 3 Siege in der Tasche und in der Rückrunde noch die ein oder andere Rechnung offen!

Es war nicht so, als hätten die Damen nicht versucht, mitzuhalten. Man startete gut und hielt bis Mitte des ersten Viertels sogar die Nase vorn. Dann aber ließ man sich ein um’s andere Mal von der starken Aufbauspielerin schlagen und verpasste es, rechtzeitig in der Helpside zu stehen. Die Fastbreaks, die wir auf unserer Seite haben wollten, wurden von Duisburg gespielt, und somit sah man zur Halbzeit einem 20-Punkte-Rückstand entgegen. Hauptmanko waren am Sonntag zu viele einfache Abschlüsse der Duisburgerinnen und kleine Fehler, die uns viele Bälle kosteten. Jedoch muss sich auch die Trainerin vorwerfen, dass sie zu spät auf die streckenweise besser funktionierende Zone umstellte. Hiermit kam man im dritten Viertel nochmals auf knapp 10 Punkte heran, konnte dann aber nicht konstant weiter am Drücker bleiben.

Tatiani erwischte eine gute Phase und traf wichtige Würfe für den BTV. Sie ist zu der Führungsspielerin gewachsen, die wir mit Lara’s Verletzung brauchten, und übernimmt im richtigen Moment Verantwortung. Leider konnte aber niemand sonst in der Offense deutliche Akzente setzen, sodass es auch im Angriff wieder einige Fragezeichen gab. „An den Abschlüssen und Entscheidungsarbeiten wird weiter gearbeitet werden, um mehr einfache Lösungen in unser Spiel zu integrieren“, resümierte Svenja gegenüber den Eltern später.

Kommende Woche wird man ohne die wichtige Jugend gegen die Tabellenspitze aus Werden ran müssen. Auch hier gilt wieder: Wir haben nichts zu verlieren, nur zu lernen! Und dann kommen wieder Gegner, die es zu schlagen gilt, sodass die Damen mit Spaß am Spiel das neue Jahr einleuten können!

Damen 3 stark dezimiert gegen einen starken Gegner

Mit nur 7 Spielerinnen, darunter Alex als Aushilfe aus der u17, trat man beim Tabellenzweiten Dusiburg an. Auch mit einem vollen Kader wäre es gegen die großen und erfahrenen Duisburgerinnen schwierig geworden, aber mit mehr als der Hälfte Absagen aus dem eigentlichen Kader war kein Land in Sicht (Endergebnis 69-26). Musste am vergangenen Wochenende noch eine Spielerin aussetzen, war man am Sonntag froh, überhaupt antreten zu können.
Das Spiel startete so gerade noch im zeitlichen Rahmen um 14.25 Uhr, als die drei u17er zu den kläglichen anderen vier Damen hinzukamen. Dass der Start damit in die Hose ging, war zu erwarten. Im zweiten Viertel fasste man sich dann aber und konnte dieses sogar ausgeglichen gestalten (11-14). Sinah arbeitete besser an den Rebounds und Maja und Sprity erarbeiteten ein paar Ballgewinne, die uns endlich den Weg zum Korb verschafften.
Trotzdem blieb das ganze Spiel über die Zone dicht und der Korb wie vernagelt. Es gab genug freie Würfe, die aber – eventuell auch konditionell bedingt - nicht fallen wollten. Somit waren die Köpfe natürlich unten und die Trainerin hatte es schwer, die Motivation um „einfach etwas zu lernen“ aufrecht zu erhalten. Lichtblicke waren Alex‘ starke Defense an der Dusiburger Aufbauspielerin, die verbesserte Blockverteidigung und Maja’s Offensivrebounds! Insgesamt muss man die Spielerinnen, die dabei waren, loben, dass sie bis auf die letzten Minuten an sich gearbeitet haben. Mehr arbeiten muss man am Drive zum Korb außerhalb des Fastbreaks, sodass Lücken entstehen.
Es ist natürlich schade, wenn man solch eine Möglichkeit, Physis und Zusammenspiel zu trainieren, nicht mit mehr Spielerinnen nutzt und auch nicht schön für die Spielerinnen, die alleine antreten. In der nächsten Woche geht es abermals gegen Duisburg, nun aber gegen den direkten Tabellennachbarn. Ein Spiel, das mit vollem Kader und Konzentration gewonnen werden kann!

Damen 3 lassen sich in einem zerfahrenen Spiel anstecken

Man hatte nichts zu verlieren, als man vergangenen Sonntag mit vollem Kader gegen die Viktoria Mülheim antrat. Als Aufsteiger gegen den Tabellendritten konnte man eigentlich befreit aufspielen.

Zu Anfang tat man dies auch und konnte trotz einer durchwachsenen Leistung gut mithalten (Halbzeitstand 30:31). Vielleicht war die Ansprache in der Kabine zu viel des Guten, in der es hieß: „Alles ist drin!“ Denn später verlor man sich in Einzelaktionen und ließ sich von der Physis der Gegner aus dem Konzept bringen. Jedoch nicht ohne Grund, denn die Schiris hatten zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel, geschweige denn Ahnung von dem, was sie taten. Eine starke Barmer Zonendefense wurde nicht belohnt, weil vorne gefühlt in jedem Angriff eine Spielerin zu Boden ging. Somit traute man sich nicht mehr wirklich, die Zone anzugreifen und bewegte sich eher um sie herum. Damit fehlten die nötigen Punkte, um den ein oder anderen 3er der Gäste zu kompensieren.

„Wir haben streckenweise gut verteidigt und die Zone hervoragend umgesetzt. Der Dreier ist eigentlich, was wir wollten. Unser Problem lag in der Offense, in der wir unsere Stärke der Fastbreaks komplett vermissen ließen.“, urteilte die Trainerin im Nachhinein. Jedoch war auch sie einfach nur froh, als die Schlacht vorbei war! Mülheim hat bessere Chancen herausgespielt und Nerven gezeigt. Hier hätten uns die ‚alten Hasen‘ Sonja, Lara und Sinah sicherlich helfen können!

Nächste Woche geht es weiter. Vielleicht kann man dort ja ein Spitzenteam ärgern!