Damen 3 verkaufen sich gut, aber nich gut genug

Wieder mal musste man zu früher Stunde ran- und dann auch noch eine Stunde früher! Aber das schienen die Barmer Damen besser weg zu stecken, als die angereisten Duisburgerinnen. Das erste Viertel gestaltete man ausgeglichen, weil mit Entschlossenheit zum Korb gezogen wurde und gleich mehrere „And-ones“ eingesackt werden konnten. Auch die vermeintliche Reboundschwäche zeigte sich hier noch nicht und man spielte souverän seine Angriffe durch (12-13 1. Viertel).

Besonders Mounia war wieder eine Bereicherung der Barmer Offensive und verteidigte zudem die Duisburger Aufbauspielerin hervorragend. Leider konnte sie alleine das Spiel aber nicht am Leben halten. Bedingt durch Schonungswechsel für die doppelt belasteten U17erinnen und durch ein paar misslungene Aktionen verlor man dann doch noch den Kopf und verfiel in Einzelaktionen und schlechte Würfe. Wenn man die immer wiederkehrende Unsicherheit in der Offense abstellen kann, wird man auch gegen die Tabellenführer eine Chance haben. Dafür müssen sich aber alle mehr bewegen und den Angriff auch passiv mitgestalten!

Auch in der Defense schlichen sich Reboundfehler ein. Somit fiel das Ergebnis am Ende doch etwas höher aus, als man im Spielverlauf angestrebt hatte (unter 10 Punkte Differenz). Nichtsdestotrotz lieferte man dem Gegner guten Widerstand und verkaufte sich sehr viel besser als im Hinspiel. Die Defense stand besser und man zwang Duisburg zu Fehlwürfen. Leider fehlte der Fast-Break, um die gewonnen Bälle schnell in Punkte umzumünzen. Hier fehlten uns dann doch Tatiani und Lara, sodass Sprity und Alex ihre Stärke auf den Flügelpositionen ausspielen können.

Bis auf einige Fehltritte in der Offense können aber alle zufrieden sein und sollten sich an den gelungenen Würfen (wie Alex doppelter „Buzzerbeater“) hochziehen. Im nächsten Spiel gegen Werden kann man noch einmal üben, bevor man in Hilden wieder hellwach den letzten Sieg einfahren sollte.