Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Es ist geschafft! Eine merkwürdige und von Pech geprägte Saison ging am gestrigen Sonntag für die Damen 2 zuende. Auch im letzten Duell konnten sie sich im Lokalderby nicht gegen den VSTV durchsetzen. "Das ist zwar sehr schade, spiegelt aber letztlich die gesamte Saison wider", kommentiert das Trainerduo Schweer und Fohlmeister am Ende des Matches. So stand es trotz unbändigen Kampfgeistes, der leider - wieder einmal... - zu spät einsetzte, nach 40 gespielten Minuten 54:44 gegen den BTV.

Dabei starteten die Mädchen gut in das Duell. Mit 12:5 gingen die Barmerinnen im ersten Abschnitt in Führung. In den folgenden zehn Minuten überzeugten nun aber die Gastgeber durch eine nicht zu knackende Match-up-Zone, die - so kann man resümieren - zum Verhängnis der jungen Damen wurde. Im dritten Viertel scorte der BTV deshalb lange sieben Minuten nicht. Erst durch die Umstellung auf eine aggressive Ganz-Feld-Mann-Mann-Verteidigung kamen die Barmerinnen wieder ins Spiel. Leider zu spät. Die Niederlage war nicht mehr umzukehren.

"Was soll man sagen... Vielleicht: Man muss alles einmal mitgemacht haben. Jetzt sind wir aber auch froh, dass die Saison vorbei ist. Es steht nun die Zeit des Sich-Sammelns an. Ein neues Team muss geformt werden, da es studienbedingt einige Abgänge geben wird. Gleichzeitig benötigt die Mannschaft mehr Erfahrung, damit unsere jungen Küken mehr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten aufbauen können. Wie heißt es so schön?! Die letzten werden die ersten sein! Ganz nach diesem Motto werden wir nach einer kurzen Pause in die Vorbereitung starten!"

Ein abschließender Dank geht noch an die mitgereisten und sich zur Unterstützung gestellten drei Mädels Patci, Sinah und Voula. Vielen Dank! :-)

Geschafft:

Abschluss D2

Wahnsinn! Wie viel Pech man haben kann...

Nach dem so verdienten Sieg in der vergangenen Woche wollte das Glück am gestrigen Abend nicht auf der Seite der Barmer Ladies stehen. Schon im Warm-up verletzte sich Julia Heinrichs so sehr, dass sie trotz Versuches am Ende auf der Bank bleiben musste. Man spürte schon in der Ansprache vor Spielbeginn, welche Auswirkungen das auf die Mentalität der Gastgeberinnen hatte...
Trotzdem sagte man den Hülserinnen, die auf dem vierten Tabellenplatz stehen, den Kampf an.

Unglücklich starteten die BTV-Damen in das Duell. Im ersten Viertel wollte der Ball noch nicht wirklich durch die Reuse. Gleichzeitig argierte man zu ängstlich in der Verteidigung. 11:20 war die Konsequenz. Mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf in der zwölften Spielminute von Alex Disterhoft ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Barmen wusste nun zu scoren und arbeitete gleichzeitig in der Verteidigung besser, sodass Wuppertal zur Halbzeit auf 28:33 verkürzen konnte.
Nach der Pause griff man fast nach den Sternen. Miriam Biedebach setzte nun auch einen "Dreier" und Mounia Mkadmi brachte den Ausgleich wenige Sekunden später (33:33). Doch was folgte, war nun ein Totalausfall über lange sieben Minuten, in denen die Gäste aus Hüls einen 9:0-Run hinlegte. Gegen Ende der dritten Spielperiode berappelten sich die BTV-Damen aber wieder etwas und erreichten zur Viertelpause eine 9-Punkte-Differenz. Das Spiel war damit durchaus noch offen.
Binnen von zwei Minuten verkürzte Wuppertal auf fünf Zähler, patzte dann aber wieder und verschenkte einen 6:0-Run an die Gäste. Trotzdem gaben sich die Damen nicht auf. In den letzten Minuten bissen sie auf's Zahnfleisch und arbeiten unfassbar gut in der Verteidigung. Sie erarbeiten sich dadurch auch tatsächlich die erhofften Bälle und konnten abschließen. Doch leider war das Umschalten dann von der Offense in die Defense nicht der "Burner", sodass man "nur" ausgeglichen spielte, aber das Match nicht mehr drehen konnte.

"Es ist sehr schade, wie das Spiel heute gelaufen ist. Das Umschalten und die fehlenden Rebounds haben heute für die Niederlage gesorgt. Dennoch muss man sich vor Augen halten, dass man mit einer so angeschlagenen Truppe gegen den Viertplatzierten der Liga nur mit acht Punkten verloren hat. Also: Kopf hoch! Weiter geht's!", kommentieren die Trainer am Ende des Duells.

Andreas und Shenja

Und es ist so verdient!

Den jungen BTV-Ladies gelang heute endlich der Befreiungsschlag und das unter den ungünstigsten Bedingungen, die man meinen könnte.

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Zumindest Sieger der Herzen!

Am vergangenen Wochenende trugen die Damen 2 ihr wohl wichtigstes Duell der Saison aus: es ging im Tabellenkeller um den letzten Tabellenplatz gegen Velbert. Wie sich die Wuppertalerinnen in diesem Spiel präsentierten, war aussagekräftig und zeigte, was sie in dieser Saison mitgenommen haben.
Fulminant starteten die jungen Ladies in das Match. Jeder Wurf ein Treffer. Sogar ein "Dreier" fand sein Ziel. So setzten sich die Barmerinnen binnen sieben Minuten mit 14:8 ab. Velbert wirkte ganz perplex und bekam erstmal nicht viel hin. Ab der achten Minute fanden sie jedoch etwas besser ins Spiel und verkürzten, sodass man mit 18:14 (für den BTV) in die erste Pause ging.
Motiviert ging Wuppertal weiter ans Werk. Es entstand nun ein spannendes Duell, bei dem auf einen Barmer Korb postwendend ein Velberter folgte. Dennoch hatte man leicht die Nase vorn und konnte auch dieses Viertel für sich entscheiden (13:11). Zur Halbzeit stand es entsprechend 31:25 für den BTV!
Wie eh und je bekannt, patzten nun die Damen wieder einmal im dritten Viertel. Es ist wie verhext. Binnen drei Minuten legte Velbert einen 11:0-Run hin und übernahm damit erstmals die Führung (31:36). Gegen Sterkrade erlebte man nach einem solchen Run noch ein Debakel und brach vollkommen ein. An diesem Tage sollte dem nicht so sein. Durch wichtige Akzente von Außen fand Wuppertal wieder ins Spiel, lief nun aber dem Rückstand hinterher.
In den letzten Abschnitt starteten die Ladies mit 40:45 - durchaus noch im Bereich des Möglichen. Dafür gaben sie auch wirklich alles. Ein 10:0-Run in der 35. Minute brachte den Ausgleich. Dann wieder ein spannender Schlagabtausch. Am Ende scheiterte es an einem Punkt: 56:57.
"Das war heute ein unfassbar gutes Spiel. Es hat gezeigt, dass die Mädels wirklich etwas aus dieser Saison mitgenommen haben und darauf kommt es an. Den Sieg hätten sie heute mehr als verdient gehabt. Auch wenn er nicht auf dem Papier stand, so fühlt es sich doch nach einer Woche ähnlich an. Es hat lange gedauert, aber die Ladies finden sich nun endlich als Mannschaft zusammen. Der "harte Kern" ist zusammengerückt und weiß sich nun so langsam zu behaupten und Verantwortung zu übernehmen. Das ist gut und wir hoffen, daran anknüpfen zu können", resümiert das Trainergespann.

Bemerkung:
Heute hätte die Mannschaft eigentlich gegen die Capitol Bascats antreten sollen. Aufgrund des stark dezimierten Kaders, der nun auch noch auf verletzte und angeschlagene Spielerinnen verzichten musste, konnten die Damen 2 nicht antreten. Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber lieber eine Spielabsage als ein Zusammenbruch des gerade Aufgebauten. Die letzten Spiele sollen schön als Mannschaft beendet werden. Ob der Abstieg oder der Klassenerhalt dabei herausspringt, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die Ladies die Entwicklung mitnehmen!

Andreas & Shenja

Jetzt wird es richtig eng!

Die Damen 2 haben es in dieser Saison einfach nicht leicht... Nicht nur, dass fast alle noch ausgesprochen seniorenunerfahren sind, nein: es brechen auch immer Spielerinnen weg. So musste man zum Beispiel an diesem Wochenende auf Miriam Biedebach und Mounia Mkadmi verzichten. Fast an jedem Wochenende zeigt sich eine andere Mannschaftskonstellation, sodass es natürlich schwer ist, einen Rhythmus zu finden. So auch am vergangenen Samstag. Dabei starteten die Ladies gut in das Duell im Tabellenkeller. Nach ausgeglichenen ersten Minuten setzten sich die Wuppertalerinnen bis zur 18. Minute mit 19:13 ab. Dabei schien das Match die ganze Zeit in "trockenen Tüchern". Zu früh gefreut: Kurz vor der Halbzeit setzten die Gastgeber aus Oberhausen einen 7:0-Run und gingen somit zur Pause in Führung (19:20). Normalerweise würde man sagen: kein Beinbruch! Für die jungen Damen leider schon! Der Kopf hing und mental waren sie schon auf das Verlieren eingestellt. Warum? Man weiß es nicht... denn technisch waren die Wuppertalerinnen erneut deutlich überlegen! Aber das reicht eben nicht, um Spiele zu gewinnen. Da muss auch der Glaube an sich selbst stehen... So erzielten die Damen innerhalb der nächsten 17 Minuten (!) ganze zwei Punkte (!!!!). Unter diesen Umständen ist es natürlich schwer, ein Duell zu gewinnen. Barmen zieht somit verdient den Kürzeren und steht auf dem Abstiegsplatz der Tabelle. Gegen Velbert (in zwei Wochen) muss der Sieg unbedingt her, sonst stehen die Damen 2 praktisch als Absteiger fest, was doch ausgesprochen schade wäre, wenn man sich in der nächsten Saison mit einem gestärkten Kader rehabilitieren möchte!

Ein großer Dank geht an die mitgereisten Spielerinnen der D3 Ana Taghipour, Nicky Hantzaridis und Sonja Dey-Külpmann, die sich nicht nur für das gestrige Spiel zur Verfügung stellten, sondern bei dem ein oder anderen weiteren Match ihr Können und vor allem ihre Erfahrenheit mit einbringen werden. Vielen Dank für euren Einsatz!

Andreas & Shenja

Kurz vor Weihnachten am Basketballtief angekommen?

"Das, was heute auf dem Parkett passierte, war gruselig", so der Kommentar der Trainer Schweer und Fohlmeister am Ende des Duells. In der ersten Halbzeit trafen die Ladies ganze fünfmal den Korb. Dabei war es nicht so, dass die Mannschaft sich nicht gute Ausstiege erarbeitete. Nein, die Bälle flogen nur zahlreich in alle möglichen Richtungen, außer Richtung Reuse... Die Ursache liegt mit Sicherheit nicht an den eigenen spielerischen Fähigkeiten. Vielmehr ist es der Kopf, der den Wuppertalerinnen im Moment im Weg steht. So stand es zur Halbzeit 10(!!!!):29 gegen den BTV.
Nach einem schlechten Start in die zweite Hälfte berappelte sich die Mannschaft etwas, blieb aber weiter fernab von ihren Möglichkeiten. So zog man am Ende verdient den Kürzeren.
Endergebnis: 29:57 gegen den BTV.
"Es lässt sich nur hoffen, dass die Mädels sich über die Winterferien sammeln und ihre Negativschleife beiseite legen. Ansonsten wird es mit dem Klassenerhalt ziemlich schwer!"
Abschließend geht noch ein Dank an Magda Ries, die spontan auf der Aufbau-Position aushalf, da die eigenen beiden Guards ausfielen.
Fröhliche Weihnachten und einen guten Übergang nach 2018 wünschen
alle Damenspielerinnen und ihre Trainer