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Kantersieg für U17er

Barmer TV 81:31 TG Neuss

Am Sonntag, den 25.10. betraten die Neusser Spielerinnen die Heck. Da sie in der Tabelle über uns standen und zu zwölft anreisten, hatten wir Respekt, der uns jedoch nicht davon abhielt, motiviert ins Spiel zu gehen. Zwar gingen die ersten beiden Punkte nach Neuss, doch nach kurzen Startschwierigkeiten begannen wir richtig guten Basketball zu spielen. Mit einem 18:0 Run konnten wir uns auf 19:2 absetzen. Das erste Viertel schlossen wir letztendlich mit 21:4 ab.

So sollte es im zweiten Viertel zunächst weitergehen, doch in der 14. Minute kamen die Neusserinnen plötzlich besser ins Spiel, sodass das Spiel zu diesem Zeitpunkt eher ausgeglichen gestaltet wurde. In den nächsten drei Minuten erspielten sie sich einen 6:0 Run, doch auch dadurch kamen sie nicht in Schlagdistanz (33:12). Zur Halbzeit war es eindeutig, wer die Halle als Sieger verlassen würde (42:13). Im dritten Viertel war es ein ausgeglichenes Spiel und die Neusserinnen zeigten, was sie konnten. Sie verloren das Viertel nur mit drei Punkten. Doch so wollten wir uns nicht geschlagen geben und setzten im letzten Viertel noch einmal einsdrauf und verließen am Ende das Feld mit 81:31.

Es war ein tolles Spiel, in dem jedes Mädchen punkten und somit ihren Teil zum Sieg beitragen konnte. Wir zeigten über 40 Minuten eine super Defense und Offense und freuen uns darauf, mit diesem super Gefühl in das nächste Spiel zu gehen. Wie immer hoffen wir dabei auf die tolle Unterstützung der Eltern, wenn es heißt BTV vs. NBO.

Sprungball ist am 08.11.15 um 10:00Uhr.

Es spielten: Maja(6P); Miri(4P); Tatiani(5P); Julia H(17P); Alisa(13P); Frida(16P); Priscilla(7P); Marie(4P); Julia K(9P)

Viertel Ergebnisse: 21:4 ; 21:9 ; 16:13 ; 23:5

Zweiter Sieg im dritten Spiel

Am vergangenen Sonntag machten sich die jungen u17-erinnen auf den Weg nach Sterkrade. Schon beim Warm-up merkte man den Spielerinnen an, dass sie dieses Spiel nicht freiwillig aufgeben wollten. 

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Erfolgreicher Saisonstart der U17 - Sieg gegen den ART Düsseldorf

Mit 50:41 (23:21) setzte sich die U17 im ersten Saisonspiel der NRW-Liga gegen den ART Düsseldorf durch. Nachdem es vor drei Wochen im Testspiel gegen den gleichen Gegner noch eine Heimniederlage gesetzt hatte, zeigte sich die Mannschaft stark verbessert. Neben den langfristigen Ausfällen von Aylin Baran (Verletzung) und Mounia Mkadmi (USA-Aufenthalt) musste Coach Sebastian Kremer auch auf Miriam Biedebach verzichten, die mit einer im Training erlittenen Verletzung auch länger ausfallen wird.

Da Lilly Krämer aus der U17-2 aushalf, startete der BTV dennoch mit einem Kader von 11 Spielerinnen, denen nur 8 Düsseldorfer gegenüberstanden. Zu Anfang zeichnete sich das von Nervosität geprägte Spiel vor allem durch viele Ballverluste und unkonzentrierte Korbabschlüsse aus. Die Verteidigung der Barmer U17 zeigte sich jedoch von Beginn an standfest. Besonders die von der Bank ins Spiel kommenden Spielerinnen drückten hier, was die Intensität und Körpersprache in der Defense anging, dem Spiel ihren Stempel auf.

Durch schnelles Umschalten nach Defensivrebounds und aggressives Attackieren des Korbs ergaben sich die meisten der erfolgreichen Angriffe der Barmer. Hielten die Düsseldorfer in der ersten Halbzeit punktemäßig noch mit, so vermochte es der BTV in der zweiten Halbzeit, das Spiel mehr und mehr zu dominieren und einen Vorsprung zu erzielen. Alle 11 Spielerinnen erhielten Einsatzzeiten und trotz vieler Wechsel kam nie ein wirklicher Bruch ins Spiel.

Letztlich hochverdient fuhren die Mädchen im letzten Viertel den Sieg nach Hause und sammelten wertvolle Erfahrungen in der Vorbereitung für den nächsten Gegner Bielefeld, der das Team sicherlich vor größere Herausforderungen stellen wird.

 

Sebastian Kremer

Aufopferungsvoller Kampf wurde leider nicht belohnt

Nach dem die U17 bei den AstroStars Bochum mit einem überzeugenden 75:55 Erfolg den langersehnten Befreiungsschlag geschafft hatte, erwartete das Team nun den Tabellendritten Telekom Baskets Bonn. Diesmal musste man sich im vorgezogen Heimspiel am Montagabend in der fremden Sporthalle Nocken heimisch fühlen.  

Nachdem das Team bereits in den vergangenen Wochen durch Krankheiten, Verletzungen und Kaderabstellungen  immer wieder personell dezimiert war, fehlten auch diesmal verletzungsbedingt Alisa Fedder, Maja Faßbender & Kapitänin Frida Schmidt (wird noch bis März ausfallen).  Nach überstandener Krankheit stand Irini Touloupi das erste Mal wieder im Kader und komplettierte trotz Trainingsrückstand den 8-er Kader.
Der Tabellendritte aus Bonn konnte im Vergleich zum Hinspiel, welches sie deutlich 53:39 für sich entschieden,  auf die WNBL-Spielerin des Rhöndorfer TV A. Graß zurückgreifen. Auf der Centerspielerin Graß lag auch der Fokus der Barmer Verteidigung, auf sie hatte man sich im Training besonders vorbereitet.
Die junge Barmer U17 startete konzentriert und nach dem Erfolgserlebnis vier Tage zuvor in Bochum mit einer Menge Selbstvertrauen in die Partie. Das Ball-Movement stimmte, immer wieder fand die Mannschaft Lücken in der Bonner Verteidigung  und war meist nur durch Fouls zu stoppen. Es schien zunächst so, als hätten die Gäste das Barmer Team ein wenig unterschätzt.

Folgerichtig führte der BTV nach acht Minuten mit 11:4, verpasste es aber durch eine nur 50 prozentige Trefferquote von der Freiwurflinie die Führung weiter auszubauen. Gegen Ende des Viertels kam Bonn nun besser ins Spiel konnte den Barmer Vorsprung auf drei Punkte verkürzen.
Zu Beginn des 2.Viertels konnte man das Spiel nun wieder besser kontrollieren. Vor allem Aufbauspielerin Aylin Baran , die letzte Woche in Bochum sensationelle 26 Punkte erzielte, war nun vom Gegner kaum zu halten und erzielte 8 ihrer 12 Punkte im 2.Viertel. Sie hielt dem Ganzfeld-Druck im Gegensatz zum Hinspiel diesmal gut stand und übernahm die Verantwortung in den Angriffsaktionen.

Die Telekom Baskets Bonn hatten immer noch große Probleme mit der tiefstehenden Verteidigung der Barmer, wodurch die Zone dicht gemacht wurde und ihre stärkste Spielerin Graß praktisch isoliert wurde.  Da aber nun der ein oder andere Wurf aus der Mitteldistanz fiel, ging es mit einer 5-Punkte Führung für Barmen in die Halbzeit.
Bis dato war Coach Heck absolut zufrieden mit der kämpferische Leistung seines Rumpfkaders und wollte unbedingt die Intensität in der Verteidigung in der 2.Halbzeit bei behalten.
Bis kurz vor Ende des 3.Viertels klappte dies auch weites gehend, doch anstatt mit einem acht Punkte Polster (was bei dieser Verteidigungsschlacht ein großer Abstand war) in die letzten 10 Minuten zu gehen, schaffte es Bonn praktisch mit dem Viertelende den Vorsprung auf vier Punkte zu verkürzen und ging mit einem psychologischen Vorteil in das vermeintliche Schlussviertel. 
Beiden Teams merkte man im letzten Viertel an, dass sie durch ihre intensive Verteidigungsarbeit eine Menge Körner gelassen hatten und so ließen beide vor allem an der Freiwurflinie viele vermeintlich „einfache Punkte“ liegen.  Bonn gelang der bessere Start und ging nach 33 Minuten das erste Mal in dem Spiel mit 38:40 in Führung. Doch die Barmer Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so entwickelte sich spannendes Herzschlagfinale, in dem die Führung nun häufig wechselte. Eine Minute vor Ende gelang Aylin Baran mit einem erfolgreichen Freiwurf der  44:44 Ausgleich.

Die nächsten Angriffe beider Teams führten nicht zum Erfolg, eine letzte Chance das Spiel zu gewinnen hatte der BTV mit einem Einwurf an der Baseline unter dem gegnerischen Korb neun Sekunden vor Spielende. Doch erstmal wurde eine Auszeit genommen um den gewinnbringenden Spielzug zu besprechen.  Man wollte den Ball möglichst 4-5 Sekunden im Spiel halten, ehe man dann energisch zum Korb zieht. Leider wurde dieser Plan bereits eine Sekunde nach Ausführung des Einwurfs aufgrund eines Schrittfehlers zunichte gemacht. So hatten die Gäste noch eine letzte Chance, konnte diese aber auch nicht nutzen und es ging in die Verlängerung.
Beide Teams gingen nun sprichwörtlich auf der letzten Felge, wobei die Bonner im Gegensatz zum BTV auch starke Foulprobleme hatten.  Leider verpassten hier die beiden ansonsten absolut souverän und gut pfeifenden Refs, der wichtigsten Spielerin der Telekom Baskets Annika Graß ihr fünftes Foul zu pfeifen, obwohl sie aufgrund mehrerer ungeschickter Verteidigungsaktionen nahezu darum bettelte. Die Gäste aus Bonn erzielten zwei schnelle Körbe zu Beginn der Verlängerung, was in der punktearmen und kraftraubenden Partie nahezu die halbe Miete war. Die Barmer U17 konnte nur noch von Freiwurflinie punkten und mussten sich dann leider nach 45 Minuten mit 46:50 geschlagen geben.
Trotz der unglücklichen und schmerzhaften Niederlage gegen den Tabellendritten war Coach Heck voll des Lobes für sein Team. Trotz all der Widrigkeiten hat die Mannschaft ein sensationelles Spiel gemacht, um jeden Ball gefightet und über 45 Minuten in der Verteidigung taktisch exzellent gearbeitet.  Nun hofft der Coach, dass sich in den kommenden Tagen die personelle Lage ein wenig entspannt, so dass im nächsten schweren Spiel gegen Herne bis auf Frida Schmidt wieder alle Spielerinnen an Bord sind. 

Benjamin Heck

Das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres 2014

Im letzten Spiel des Jahres empfing die U17-1 den Tabellenzweiten TSVE Bielefeld in der TH Liegnitzer Straße. Aufgrund eines Kaderlehrgangs musste das Team leider auf Priscilla Osei verzichten, die dann auch schmerzlich vermisst wurde.

Beide Teams benötigten einige Minuten um in ihren Spielrhythmus zu kommen. So entwickelte sich ein punktearmes erstes Viertel, was auf beiden Seiten durch Ballverluste und Nervosität geprägt wurde. Da die Barmer Mädels erneut mit einer äußerst schwachen Freiwurfquote auf sich aufmerksam machten (3/10 im 1.Viertel), ging man mit einem 9:12 Rückstand in das 2.Viertel.

Besonders bei den Reboundaktionen machte sich das Fehlen von Priscilla schmerzlich bemerkbar, denn immer wieder hatten die groß gewachsenen Bielefelder Spielerinnen eine zweite oder dritte Wurfchance.
Der Start in das 2.Viertel verlief dann etwas zufriedenstellender und man ging nach einem 6:0 Lauf das erste Mal in Führung (15:14, 15.Min). Endlich wurden die Systeme nun konzentrierter gelaufen und nicht mehr so viele Ballverluste fabriziert. Da bei den Gastgeberinnen die Wurfquote nun niedriger wurde, konnte man mit einer kleinen Führung von 23:22 in die Halbzeit gehen.  Das man trotz einer eher durchschnittlichen Leistung bis dato führte, sollte dem Team eigentlich Rückenwind für die 2.Halbzeit geben. Doch dem war leider nicht so.  
Die Bielefelderinnen kamen hochmotiviert aus der Kabine und spielten die U17-1 im dritten Viertel nahezu schwindelig. Nun zeigten sie, warum sie momentan mit Opladen zusammen an der Tabellenspitze der NRW-Liga stehen. Während die Barmer Mädels praktisch ab der 24.Minute bis zum Ende des Viertels  keinen Zugriff mehr auf das Spiel bekamen, lief es für Bielefeld wie am Schnürchen und sie beendeten das Viertel mit einem 16:4 Lauf.

Erst im Schlussviertel konnte sich das Barmer Team dann wieder wehren und betrieb ein wenig Ergebniskosmetik. Die Mannschaft war nun wild entschlossen, sich nicht ihrem Schicksal zu ergeben und zeigte sich nun wieder von ihrer besseren Seite. Siehe da, plötzlich scorte man wieder kontinuierlich und war nun auch in der Verteidigung präsenter. Doch aufgrund des dritten Viertels war die Hypothek zu groß und am Ende gewann Bielefeld die Partie deutlich mit 64:45.    
Die U17-1 zeigte zwar erneut, dass man über längere Phasen eines Spiels auf Augenhöhe mit einem Spitzenteam aus der Liga sein kann. Dennoch reichte es wie schon vor einer Woche in Opladen leider nicht zu einem Sieg.  Diesmal war es ein unnötig schlechtes 3.Viertel, das dem Team nahezu jede Siegchance raubte.  Hinzu kam, dass diesmal bis auf Julia Heinrichs keine Spielerin in der Offensive über das komplette Spiel zu überzeugen wusste.

Während bei Barmen nur Julia zweistellig scorte, so wurde die offensive Last bei den Bielefelderinnen auf mehrere Schultern verteilt und gleich vier Spielerinnen konnten zweistellig punkten. Wenn dann mit Priscilla Osei auch noch eine der wichtigsten Defensespielerinnen fehlt, wird das Unterfangen „Spitzenteam schlagen“ natürlich noch schwieriger. Mit ihr, so ist sich der Coach sicher, hätte man eine große Chance gehabt, den Bielefeldern ein Bein zu stellen.
So beendet die U17-1 das Jahr zusammen mit den punktgleichen Teams aus Sterkrade & Neuss (jeweils 4 Siege & 4 Niederlagen) auf dem 5. Tabellenplatz. Für das Team stehen nun erstmal ein paar Tage Regeneration an, ehe man dann im neuen Jahr voller Elan starten möchte.

Benjamin Heck