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Arbeitssieg der U16w!

Am vergangenen Sonntag traf man in Bochum auf die Viertplatzierten VfL Astrostars. Schon vor dem Spiel warnten die Trainerinnen ihre Spielerinnen davor, mit einer ähnlichen Mentalität ins Spiel zu gehen, wie sie es in den letzten Partien getan hatten. In diesen reichte es dennoch dicke für Siege, weil die Gegner zum unteren Drittel der Liga zählen. „Ein Spiel wie heute zeigt uns, woran wir wirklich sind“, so fassten es die Coaches zusammen.

Leider kamen die Worte nur sehr bedingt in den Köpfen der jungen Damen an. So passierte es, dass man von Beginn an eine sehr enge Partie spielte und an beiden Enden des Feldes nur selten überzeugen konnte. In der Defense hielt man konsequent drei Meter Abstand von der eigenen Spielerin, ließ sie nach Belieben cutten oder aber Rebounds einsammeln. In der Offense vergab man todsichere Aktionen ohne Gegenspieler. „Wenn man so spielt, hat man es auch nicht verdient, hoch zu führen“, so schienen die Trainerinnen leicht säuerlich in der Halbzeit. Entsprechend ging der Apell auch ganz klar an die Einstellung der Mädchen. In den folgenden 20 Minuten konnte man wenigstens die Intensität in der Defense etwas anziehen und für kurze Momente zeigen, zu was man eigentlich in der Lage war. Im Angriff erschwerte hingegen die immer enger zusammenrückende Defense der Gastgeberinnen (diese spielten mittlerweile eher eine Zonenverteidigung als sich an ihren Gegenspielerinnen zu orientieren) das Spiel sichtlich. Trotzdem: Am Ende drehten die jungen Damen dann endlich auf und kämpften mit vollem Einsatz, um dieses knappe Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. So konnte man sich nach 40 Minuten K(r)ampf über einen 64-59 Erfolg freuen und erleichtert die Heimfahrt antreten.

Morgen werden wir gemeinsam noch den Weihnachtsmarkt unsicher machen und dann in die wohl verdiente Pause gehen. Genießt die Zeit mit all euren Lieben und erholt euch ein bisschen von Basketball, damit im neuen Jahr die Motivation wieder neu erwacht!

Dann müssen wir die nächsten Spiele ohne Lynn Droste bestreiten, da diese jetzt im Austausch zu Lily (wir berichteten) für drei Monate nach Frankreich reisen wird. Wir wünschen ihr eine tolle Zeit!!!

Bis im neuen Jahr

Shenja & Franzi

Klare Angelegenheit – wenn auch mit etwas bitterem Beigeschmack…

An diesem Sonntag stand die zweite weite Auswärtsfahrt in Richtung Siegen an. Gegner war dies Mal der letztplatzierte TV Freudenberg. Nach einer etwas verschneiten Fahrt traf man pünktlich in der Halle an, wo man sich zunächst noch an die recht kalten Temperaturen gewöhnen musste. Schon vor dem Spiel appellierten die Trainerinnen daran, ein solches Spiel konzentriert anzugehen und sich nicht zurückzulehnen.

Dieses Mal sollte jedoch nicht die eigene Motivation, sondern ein anderer Faktor das Spielgeschehen massiv beeinflussen… bereits nach wenigen Minuten des ersten Viertels konnten wir auf Barmer Seite zwei Spielerinnen mit drei Fouls auf die Bank ordern. „Sehr schade, denn wirkliche Fouls waren das nur in den seltensten Fällen…“, kommentierten die Trainerinnen diese sehr kleinliche und vor allen Dingen recht einseitige Linie der Schiedsrichter. So war es das erste Mal in der Trainerkarriere, dass zur Halbzeit drei Spielerinnen mit VIER Fouls belastet waren. Als wäre das noch nicht genug, beschwerte sich auch noch der gegnerische Trainer über unser „unsportliches“ Verhalten, was die Stimmung trotz eines deutlichen Vorsprungs etwas trübte. Kurzum stellte man in der Verteidigung auf eine Halbfeld-Defense um, um damit deutlich zu kommunizieren, dass man sich definitiv nicht nachsagen ließ, man sei unsportlich.

Alles in Allem plätscherte die Partie dann nur noch so dahin. Zwar erzielte man zum ersten Mal in dieser Saison mehr als 100 Punkte, ließ dem Gegner jedoch vor allen Dingen in den letzten Minuten auch die Möglichkeit, selbst insgesamt 39 Punkte zu erzielen. „Diese Woche steht definitiv die Teamdefense im Training wieder im Fokus, denn da haben wir heute schlecht ausgesehen“, so die Trainerinnen nach dem Spiel. Trotzdem zählt am Ende der Sieg, über den die Mädchen sich besonders nach einem so seltsamen Match sehr freuten. Mit einer abschließenden Schneeballschlacht verteilte man sich dann wieder auf die Autos und machte sich auf in Richtung Wuppertal.

Bis zum nächsten Spiel

Shenja & Franzi

Spätzünder...

Zum zweiten Mal in Folge konnte die U16 mit allen 12 Stammspielerinnen zum Spiel antreten und somit schon vor der Partie Eindruck hinterlassen. Während man letzte Woche mit den Capitol Baskets aus Düsseldorf noch einen personell gut besetzten Gegner in der Liegnitzer Straße besiegen konnte, stand an diesem Samstag mit dem VSTV ein Team mit nur sieben Spielerinnen im Aufgebot.

Das Derby startete man leider sehr verschlafen und viel zu sicher. Wieder getreu dem Motto „ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, konnte man die Gegner zwar immer deutlich auf Distanz halten, überzeugte dabei jedoch an beiden Enden des Feldes nicht wirklich. Erst ein Weckruf in der Halbzeitpause schien die jungen Damen aus ihrem Ruhemodus zu reißen. Robert spornte dazu an, indem er für jeden Punkt der Gegnerinnen fünf Liegestütz verlangte. „Anscheinend brauchen die Mädchen immer diesen Druck. Für sich alleine gut spielen, möchten sie wohl im Moment (hoffentlich noch) nicht“, kommentierten die Trainerinnen nach dem Spiel. In Halbzeit zwei zeigte sich jedoch dann ein anderes Team auf dem Feld, welchem man ansehen konnte, dass es dieses Spiel nicht einfach nur gewinnen, sondern auch überzeugend und verdient die Punkte mit nach Barmen nehmen wollte. Schließlich schuldete man ja auch den Eltern eine Wiedergutmachung nach den verpatzten ersten 20 Minuten. Am Ende stand ein 92-18 aus Barmer Perspektive auf der Anzeigetafel. „Schade, denn 100 wären heute locker drin gewesen. Hätten die Mädels die noch gepackt, so wären die Liegestütze weggefallen. Jetzt müssen am Montag wohl die Arme dran glauben. Aber wir hoffen, dass die Mädchen daraus lernen und im kommenden Spiel von Beginn an ihr volles Potenzial abrufen.“

Bis dahin,

Shenja & Franzi

Schlafmützen am Werke...

Es stimmt! Es war schon ziemlich früh, als sich die U16er diesen Sonntag um 7.30 Uhr an der Heckinghauser Sporthalle trafen, um nach Siegen zu fahren.

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Aller Anfang ist schwer…

… so sah es auch am Sonntag bei der U16 weiblich aus. Nach langer Vorbereitung, harten Athletikeinheiten und vielen Testspielen stand nun der heiß ersehnte Saisonstart im Kalender. Leider konnte man personell nur über eine Rumpftruppe verfügen und musste sich darüber im Klaren sein, dass mit Köln kein leichter Gegner auf die jungen Damen wartete.

Nachdem man sich durch den Stau gekämpft hatte, zeigte man sich besonders zu Beginn der Partie sehr fokussiert und konnte mit einem guten Start ein kleines Polster erarbeiten. Doch dann riss der Faden und man ließ die Gastgeberinnen herankommen. Man schlief in der Verteidigung und sammelte vor allen Dingen zu wenige Rebounds ein. „Wenn eine Mannschaft so lange werfen darf, bis sie trifft, dann kann das nichts werden…“, so kommentierten die Trainerinnen diese Phase des Spiels. Entsprechend ging man beim Stand von 30-33 aus Barmer Sicht etwas enttäuscht in die Kabine. Doch jeder, der das Sportspiel Basketball kennt, weiß, dass drei magere Pünktchen noch lange keine Entscheidung bedeuten. Wachgerüttelt durch die Trainerinnen starteten die Barmer Youngster das dritte Viertel genau so konzentriert wie den Beginn des Spiels und so konnte man Punkt um Punkt aufholen. Jetzt endlich sorgte man auch im Angriff einmal für den nötigen Drang zum Korb und drehte so das Spiel wieder um. Kölns auffälligste Spielerin nahm man mit einer Vollfeldverteidigung komplett aus dem Spiel und auch das Reboundverhalten steigerte sich deutlich. Doch als man glaubte, den Gegner unter Kontrolle zu haben, ließ die Spannung wieder nach und man verfiel in das alte Muster zurück. Am Ende reichte es für einen knappen 61-57 Sieg und man konnte erleichtert nach Hause fahren. Das erste Saisonspiel hat gezeigt, dass die Mädels viel KÖNNEN, wenn sie es WOLLEN. Am WOLLEN werden wir in dieser Trainingswoche arbeiten, bevor es am 15.10. gegen Siegen um die nächsten Punkte geht.

Bis dahin, viele Grüße

Shenja & Franzi