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Aller Anfang ist schwer…

… so sah es auch am Sonntag bei der U16 weiblich aus. Nach langer Vorbereitung, harten Athletikeinheiten und vielen Testspielen stand nun der heiß ersehnte Saisonstart im Kalender. Leider konnte man personell nur über eine Rumpftruppe verfügen und musste sich darüber im Klaren sein, dass mit Köln kein leichter Gegner auf die jungen Damen wartete.

Nachdem man sich durch den Stau gekämpft hatte, zeigte man sich besonders zu Beginn der Partie sehr fokussiert und konnte mit einem guten Start ein kleines Polster erarbeiten. Doch dann riss der Faden und man ließ die Gastgeberinnen herankommen. Man schlief in der Verteidigung und sammelte vor allen Dingen zu wenige Rebounds ein. „Wenn eine Mannschaft so lange werfen darf, bis sie trifft, dann kann das nichts werden…“, so kommentierten die Trainerinnen diese Phase des Spiels. Entsprechend ging man beim Stand von 30-33 aus Barmer Sicht etwas enttäuscht in die Kabine. Doch jeder, der das Sportspiel Basketball kennt, weiß, dass drei magere Pünktchen noch lange keine Entscheidung bedeuten. Wachgerüttelt durch die Trainerinnen starteten die Barmer Youngster das dritte Viertel genau so konzentriert wie den Beginn des Spiels und so konnte man Punkt um Punkt aufholen. Jetzt endlich sorgte man auch im Angriff einmal für den nötigen Drang zum Korb und drehte so das Spiel wieder um. Kölns auffälligste Spielerin nahm man mit einer Vollfeldverteidigung komplett aus dem Spiel und auch das Reboundverhalten steigerte sich deutlich. Doch als man glaubte, den Gegner unter Kontrolle zu haben, ließ die Spannung wieder nach und man verfiel in das alte Muster zurück. Am Ende reichte es für einen knappen 61-57 Sieg und man konnte erleichtert nach Hause fahren. Das erste Saisonspiel hat gezeigt, dass die Mädels viel KÖNNEN, wenn sie es WOLLEN. Am WOLLEN werden wir in dieser Trainingswoche arbeiten, bevor es am 15.10. gegen Siegen um die nächsten Punkte geht.

Bis dahin, viele Grüße

Shenja & Franzi