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Spitzenreiter! Spitzenreiter! Hey, hey, hey!

"Was für ein verrücktes Spiel", resümieren die beiden Trainerinnen am Ende des Duells. "Mit zehn zu null lagen wir in der vierten Spielminute zurück und schafften es doch am Ende zu drehen und uns den nächsten Sieg zu holen. Warum? Weil wir als Mannschaft auftraten, jede Spielerin Akzente setzte und alle einen unbändigen Kampfgeist zeigten!"

Das Duell begann - wie gesagt - ausgesprochen unglücklich. Zu nervös und ängstlich agierten die Wuppertaler Mädchen auf dem Feld. Gerthe drehte hingegen munter auf und wusste durch gut ausgespielte 1:1-Situationen zu überzeugen. Erst nach einer Auszeit mit einem kleinen Wachrüttler gestaltete sich ein ausgeglicheneres restliches erstes Viertel, das mit 13:17 an die Gäste ging. Im zweiten Abschnitt setzten sich die Bochumerinnen zunächst durch einen 7:0-Run weiter ab. Barmen gab aber nicht auf und setzte nun ebenfalls einen 7:0-Run entgegen. Von da an ging es hin und her. Das Viertel wurde 17:17 beendet. Zur Halbzeit stand es entsprechend 30:34 für die Gäste. Die BTV-Mädchen wurden in der Pause angehalten, konzentriert in den nächsten Abschnitt zu starten und die kleinen Fehlerchen abzustellen. Auch wenn die Mannschaft zunächst vorlegte, so patzte sie doch wieder im kleinen Rahmen. Mit 42:51 ging es so in die letzten zehn Minuten. Hier ernteten die Wuppertalerinnen nun die Früchte ihrer über die ganze Zeit hinweg gespielten Vollfeld-Mann-Mann-Presse. Die Gäste aus Bochum waren schlicht und ergreifend "platt". Ein 14:1-Run brachte die lang ersehnte Führung. Gerthe wusste sich nicht mehr zu helfen, insbesondere deshalb, weil Hanna Falk die gegnerische Spielmacherin nun konsequent durch eine hervorragend gespielte Verteidigung aus dem Match nahm.

So freuten sich die Barmer Mädchen zur Schlusssirene über einen verdienten 65:59-Erfolg und verteidigen damit weiterhin den ersten Tabellenplatz. Im letzten Hinrundenspiel geht es nun kommende Woche gegen ISD Düsseldorf, eine meist sehr körperbetont spielende Mannschaft. Es bleibt also spannend!

Franzi & Shenja

Lynn gut in Frankreich angekommen!

Am 1.1. hieß es für unsere BTV-Spielerin Lynn Droste auf nach Frankreich, auf zu Lily Sauzaret. Nachdem Lily für drei Monate in Deutschland und auch bei uns im Verein war, besucht Lynn nun sie für ebenfalls knapp drei Monate. Vor kurzem erhielten wir die Nachricht, dass sie gut angekommen ist und sich prima eingelebt hat. Sogar Basketball kann sie in der französischen Mannschaft von Lily weiter betreiben.

Der Verein und natürlich insbesondere ihre Mannschaft wünschen ihr ganz viel Spaß und tolle Erfahrungen!

Bis bald, liebe Lynn! Grüß uns Lily! ;-)

 

Lynn und Lily

Arbeitssieg der U16w!

Am vergangenen Sonntag traf man in Bochum auf die Viertplatzierten VfL Astrostars. Schon vor dem Spiel warnten die Trainerinnen ihre Spielerinnen davor, mit einer ähnlichen Mentalität ins Spiel zu gehen, wie sie es in den letzten Partien getan hatten. In diesen reichte es dennoch dicke für Siege, weil die Gegner zum unteren Drittel der Liga zählen. „Ein Spiel wie heute zeigt uns, woran wir wirklich sind“, so fassten es die Coaches zusammen.

Leider kamen die Worte nur sehr bedingt in den Köpfen der jungen Damen an. So passierte es, dass man von Beginn an eine sehr enge Partie spielte und an beiden Enden des Feldes nur selten überzeugen konnte. In der Defense hielt man konsequent drei Meter Abstand von der eigenen Spielerin, ließ sie nach Belieben cutten oder aber Rebounds einsammeln. In der Offense vergab man todsichere Aktionen ohne Gegenspieler. „Wenn man so spielt, hat man es auch nicht verdient, hoch zu führen“, so schienen die Trainerinnen leicht säuerlich in der Halbzeit. Entsprechend ging der Apell auch ganz klar an die Einstellung der Mädchen. In den folgenden 20 Minuten konnte man wenigstens die Intensität in der Defense etwas anziehen und für kurze Momente zeigen, zu was man eigentlich in der Lage war. Im Angriff erschwerte hingegen die immer enger zusammenrückende Defense der Gastgeberinnen (diese spielten mittlerweile eher eine Zonenverteidigung als sich an ihren Gegenspielerinnen zu orientieren) das Spiel sichtlich. Trotzdem: Am Ende drehten die jungen Damen dann endlich auf und kämpften mit vollem Einsatz, um dieses knappe Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. So konnte man sich nach 40 Minuten K(r)ampf über einen 64-59 Erfolg freuen und erleichtert die Heimfahrt antreten.

Morgen werden wir gemeinsam noch den Weihnachtsmarkt unsicher machen und dann in die wohl verdiente Pause gehen. Genießt die Zeit mit all euren Lieben und erholt euch ein bisschen von Basketball, damit im neuen Jahr die Motivation wieder neu erwacht!

Dann müssen wir die nächsten Spiele ohne Lynn Droste bestreiten, da diese jetzt im Austausch zu Lily (wir berichteten) für drei Monate nach Frankreich reisen wird. Wir wünschen ihr eine tolle Zeit!!!

Bis im neuen Jahr

Shenja & Franzi

Klare Angelegenheit – wenn auch mit etwas bitterem Beigeschmack…

An diesem Sonntag stand die zweite weite Auswärtsfahrt in Richtung Siegen an. Gegner war dies Mal der letztplatzierte TV Freudenberg. Nach einer etwas verschneiten Fahrt traf man pünktlich in der Halle an, wo man sich zunächst noch an die recht kalten Temperaturen gewöhnen musste. Schon vor dem Spiel appellierten die Trainerinnen daran, ein solches Spiel konzentriert anzugehen und sich nicht zurückzulehnen.

Dieses Mal sollte jedoch nicht die eigene Motivation, sondern ein anderer Faktor das Spielgeschehen massiv beeinflussen… bereits nach wenigen Minuten des ersten Viertels konnten wir auf Barmer Seite zwei Spielerinnen mit drei Fouls auf die Bank ordern. „Sehr schade, denn wirkliche Fouls waren das nur in den seltensten Fällen…“, kommentierten die Trainerinnen diese sehr kleinliche und vor allen Dingen recht einseitige Linie der Schiedsrichter. So war es das erste Mal in der Trainerkarriere, dass zur Halbzeit drei Spielerinnen mit VIER Fouls belastet waren. Als wäre das noch nicht genug, beschwerte sich auch noch der gegnerische Trainer über unser „unsportliches“ Verhalten, was die Stimmung trotz eines deutlichen Vorsprungs etwas trübte. Kurzum stellte man in der Verteidigung auf eine Halbfeld-Defense um, um damit deutlich zu kommunizieren, dass man sich definitiv nicht nachsagen ließ, man sei unsportlich.

Alles in Allem plätscherte die Partie dann nur noch so dahin. Zwar erzielte man zum ersten Mal in dieser Saison mehr als 100 Punkte, ließ dem Gegner jedoch vor allen Dingen in den letzten Minuten auch die Möglichkeit, selbst insgesamt 39 Punkte zu erzielen. „Diese Woche steht definitiv die Teamdefense im Training wieder im Fokus, denn da haben wir heute schlecht ausgesehen“, so die Trainerinnen nach dem Spiel. Trotzdem zählt am Ende der Sieg, über den die Mädchen sich besonders nach einem so seltsamen Match sehr freuten. Mit einer abschließenden Schneeballschlacht verteilte man sich dann wieder auf die Autos und machte sich auf in Richtung Wuppertal.

Bis zum nächsten Spiel

Shenja & Franzi

Spätzünder...

Zum zweiten Mal in Folge konnte die U16 mit allen 12 Stammspielerinnen zum Spiel antreten und somit schon vor der Partie Eindruck hinterlassen. Während man letzte Woche mit den Capitol Baskets aus Düsseldorf noch einen personell gut besetzten Gegner in der Liegnitzer Straße besiegen konnte, stand an diesem Samstag mit dem VSTV ein Team mit nur sieben Spielerinnen im Aufgebot.

Das Derby startete man leider sehr verschlafen und viel zu sicher. Wieder getreu dem Motto „ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, konnte man die Gegner zwar immer deutlich auf Distanz halten, überzeugte dabei jedoch an beiden Enden des Feldes nicht wirklich. Erst ein Weckruf in der Halbzeitpause schien die jungen Damen aus ihrem Ruhemodus zu reißen. Robert spornte dazu an, indem er für jeden Punkt der Gegnerinnen fünf Liegestütz verlangte. „Anscheinend brauchen die Mädchen immer diesen Druck. Für sich alleine gut spielen, möchten sie wohl im Moment (hoffentlich noch) nicht“, kommentierten die Trainerinnen nach dem Spiel. In Halbzeit zwei zeigte sich jedoch dann ein anderes Team auf dem Feld, welchem man ansehen konnte, dass es dieses Spiel nicht einfach nur gewinnen, sondern auch überzeugend und verdient die Punkte mit nach Barmen nehmen wollte. Schließlich schuldete man ja auch den Eltern eine Wiedergutmachung nach den verpatzten ersten 20 Minuten. Am Ende stand ein 92-18 aus Barmer Perspektive auf der Anzeigetafel. „Schade, denn 100 wären heute locker drin gewesen. Hätten die Mädels die noch gepackt, so wären die Liegestütze weggefallen. Jetzt müssen am Montag wohl die Arme dran glauben. Aber wir hoffen, dass die Mädchen daraus lernen und im kommenden Spiel von Beginn an ihr volles Potenzial abrufen.“

Bis dahin,

Shenja & Franzi

Schlafmützen am Werke...

Es stimmt! Es war schon ziemlich früh, als sich die U16er diesen Sonntag um 7.30 Uhr an der Heckinghauser Sporthalle trafen, um nach Siegen zu fahren.

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