U14.1 hat auch in Bochum keine Chance

Leider standen einmal mehr schon die Vorzeichen nicht besonders gut, musste das Team doch wieder auf fünf Stammspielerinnen verzichten. Zum Glück hatte zumindest die U14.2  nicht parallel ein Spiel und wenigstens Farah konnte unser Team unterstützen. Mit sieben Spielerinnen traten wir so die Reise nach Bochum an.
Natürlich hieß vor diesem Hintergrund die Marschroute, möglichst kräftesparend zu agieren und so verzichten wir darauf, den üblichen Ganzfelddruck auf den Gegner auszuüben.
Da es in diesem Spiel aber um eine gute Ausgangsposition im Kampf um Platz 3 ging, hatte der Gegner mit unserer dünnen Spielerdecke natürlich kein Mitleid und erhöhte seinerseits nach einer ausgeglichenen Anfangsphase den Druck. Dies bereitete unseren Mädchen von der vierten Minute bis zur Halbzeit sichtliche Probleme. Teilweise attackierte der Gegner den Ballvortrag mit drei, manchmal sogar mit vier Spielerinnen, doch anstatt davon zu profitieren, resultieren daraus schnelle Ballgewinne und leichte Korberfolge für Bochum. Erschwerend kam hinzu, dass Emily nach einem Sturz länger pausieren und man Hanna aufgrund ihrer Foulbelastung eine Pause gönnen musste. Ein Umstand, der bei derart wenigen Wechseloptionen natürlich nicht ohne Folgen bleibt.
So war es kein Wunder, dass schon das Halbzeitergebnis mit 40:21 sehr deutlich ausfiel.

Doch Köpfe hängen lassen war jetzt nicht angesagt!
Zum Glück bestand in der Halbzeitbesprechung die Möglichkeit, die Mädchen endlich vernünftig auf die aggressive Verteidigung des Gegners einzustellen, konnten doch zuvor die konkreten Anweisungen der Auszeiten nicht auf dem Feld umgesetzt werden.
So lief die zweite Halbzeit zwar besser, man verlor beim Ballvortrag lange nicht so viele Bälle, doch reichte die Kraft nicht, den Bochumerinnen nochmal ernsthaft gefährlich zu werden. Zwar rissen sich die Mädchen am Ende des Spieles nochmal zusammen, mobilisierten ihre letzten Kräfte und zeigten so, dass ein anderer Spielverlauf durchaus möglich gewesen wäre, doch mehr als eine kleine Resultatsverbesserung war nicht drin.

Leider verspricht so das deutliche  Endergebnis von 79:51 wenig Aussicht, den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen.
Nichtsdestoweniger haben die sieben Akteurinnen aufopfernd gekämpft und es bleibt die Hoffnung, im Rückspiel den Bochumerinnen etwas mehr Paroli bieten zu können.