U14.1 konnte leider nur eine Halbzeit Paroli bieten

Hätten die Barmer Mädchen in Bestbesetzung antreten können, wäre sicherlich nicht nur eine Halbzeit ein spannendes Spiel zustande gekommen, doch ohne Emily, Mouna, Sarah und Valerie, mit einer angeschlagenen Lilith und einer Jojo, die in den letzten 7 Wochen nur einmal trainieren konnte, fehlte den verbleibenden Spielerinnen schlichtweg die Kraft.
Zum Glück konnte mit Farah und Fine kurzfristig noch Unterstützung aktiviert werden, so konnte der verletzungbedingte Ausfall von Sophia Anfang der zweiten Halbzeit wenigstens einigermaßen aufgefangen werden.
Dabei war der Start mehr als vielversprechend und hat gezeigt, dass unsere Mädchen durchaus zu den Top-Four-Teams der Liga gehören! Zwar fehlten auf Recklinghauser Seite auch zwei Leistungsträgerinnen, doch war das sicherlich nicht der einzige Grund, warum unsere Damen die ersten Minuten dominierten.
So ging man mit einer 20:17 Führung in die erste Viertelpause.

Die Barmer Mädchen spielten gekonnt ihre Größenvorteile aus und nutzten clever ihre Chancen nicht nur in Brettnähe. (Maya an dieser Stelle Glückwunsch zu einer 3:2-Dreierwurfquote!)
Doch wie schon erwähnt war unsere Bank alles andere als tief und so kam schon mit den ersten Wechseln das Spiel ins Stocken. Dabei ist den von der Bank kommenden Mädchen in keiner Weise ein Vorwurf zu machen, denn mit Ausnahme von Lilith gingen sie ohne jede Vorbereitung ins Spiel und wurden quasi ins kalte Wasser geworfen.
So ist es nicht überraschend, dass der Barmer Motor langsam aber sicher ins Stocken kam. Es ließen nicht nur die Kräfte nach, sondern mit zunehmender Foulbelastung mussten unsere Mädchen vorsichtiger agieren, was leider zu einer Form von Passivität auf beiden Enden des Spielfeldes führte.
Daraus resultierend ging Recklinghausen mit einer 27:35 Führung in die Halbzeitpause.

Von der anfänglichen Dominanz auf Barmer Seite keine Spur mehr.Es führte sogar dazu, dass die körperlich unterlegenen Recklinghauserinnen die Bretter dominierten und nach jedem Fehlwurf dritte und sogar vierte Chancen bekamen. In der deshalb genommenen Auszeit wurde es auf der Barmer Bank laut, aber auch das half nicht, die jungen Damen wach zu rütteln. Man verlor sich mehr und mehr in Einzelaktionen und fand  auch im weiteren Spielverlauf nie zum mannschaftlichen Agieren zurück.
So geht das deutliche Endergebnis von 45:72 für den Vorjahresvizemeister mehr als in Ordnung.