Verdienter Lohn nach hartem Kampf, U14.1 gewinnt 55:46 gegen den TSV Hagen

Hatten sich die beiden Mannschaften schon in der Saisonvorbereitung beim heimischen Turnier nichts geschenkt, so übertraf das Meisterschaftsspiel am Samstagmittag diesen heißen Kampf noch bei weitem.

Die Emotionen kochten nicht nur auf dem Spielfeld und an der Seitenlinie ordentlich hoch, auch von der Tribüne verfolgten die Anhänger beider Teams lautstart das Spielgeschehen.

Dieses Spiel war aber auch überaus spannend und hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte.

Ein ewiges Hin und Her war so gar nichts für schwache Nerven!!

So erwischte zunächst Hagen den besseren Start und ging mit 2:7 in Front, um dann, nach einer guten Phase auf Barmer Seite, 11:9 ins Hintertreffen zu geraten.

Diesen Vorsprung konnten die Barmerinnen bis zur Viertelpause auf 6 Punkte ausweiten und ihn bis zur Halbzeit bei einem Stand von 30:23 behaupten.

Trotz eingehender Warnung in der Kabine kamen die jungen Damen nicht vorbereitet auf das Spielfeld zurück.

Wie bei den Bergischen Löwen am Wochenende zuvor, war der schöne Vorsprung durch unkonzentrierte, überhastete Abschlüsse und Ballverluste beim Ballvortrag schnell dahin.

Wiederum besann man sich nicht auf die eigenen Stärken und ein Zusammenspiel war kaum wahrnehmbar, stattdessen verloren sich unsere Mädels fast ausschließlich in Einzelaktionen.

Oftmals wurden frühe Würfe aus der Distanz gesucht, anstatt energisch den Korb zu attackieren.

Doch anders als in der Vorwoche, überstanden unsere jungen Damen diese kritische Phase, in der neben der hohen Foulbelastung von Maya,Emily und Hanna, auch noch Amelie drohte, verletzungsbedingt auszufallen.

Doch bissen sich alle gemeinsam ins Spiel zurück und bewiesen Nervenstärke und Einsatzbereitschaft.

Zudem wussten sich die von der Bank kommenden Spielerinnen sehr viel besser als noch in der ersten Spielhälfte einzubringen.

So erkämpften sich die Barmerinnen nach und nach, auch profitierend von der schlechten Freiwurfquote des Gegners, einen zehn Punkte Vorsprung, den Hagen nicht mehr aufholen konnte.

Das verdiente Endergebnis von 55:46 wurde auf Barmer Seite gebührend gefeiert.

Trotz des Sieges hat das Spiel einmal mehr gezeigt, dass noch sehr viel an der mannschaftlichen Geschlossenheit auf beiden Seiten des Feldes gearbeitet werden muss.

Allerdings hat das Team auch allen Grund, selbstbewusst den, nach den Herbstferien anstehenden Aufgaben, entgegen zu sehen.