Starkes Spiel, aber die 100 selbst genommen...

Vergangenen Sonntag stand für die U13 nach zweiwöchiger Pause das nächste Ligaspiel an. Etwas dünn besetzt trat man mit „nur“ neun einsatzfähigen Spielerinnen in Osterath an und wollte hier den nächsten Sieg mit nach Hause nehmen.

Coach Franzi gab für das erste Viertel vor, in der Verteidigung Druck auszuüben und daraus mindestens sechs Schnellangriffe zu bekommen. Und tatsächlich zählten nicht nur die Mädchen auf der Bank, sondern auch die mitgereisten Eltern, einen Fastbreak nach dem anderen. Hier sei sicherlich die Verteidigungsleistung von Hanna und Amelie besonders hervorgehoben. Beide haben gegen die Aufbauspielerinnen viele Ballgewinne erzielt und somit die Schnellangriffe eingeleitet. Set Play? Das brauchte man in diesem Spielabschnitt nicht. Verdient führte man nach 10 Minuten mit 26-2. Und auch die folgenden Minuten dominierten die Barmerinnen. Steal, tolles Passspiel auf die freien Leute, die heute auch schnell den Weg nach vorne fanden, und sofort fielen die nächsten Bälle durch die Reuse. Beim Halbzeitstand von 52-15 nahm man sich vor, die 100 zu knacken. Doch bekanntlich ist es schwer, in einem solchen Spiel die Konzentration hoch zu halten und bedingt durch die recht dünne Bank war man nach der ersten Halbzeit auch schon etwas ausgepowert. Also erlaubte man sich im dritten Viertel eine kleine Schwächephase, gewann diesen Spielabschnitt sogar „nur“ mit 16-13. Im letzten Abschnitt arbeiteten die Mädchen wieder konzentrierter, sodass man am Ende beim Stand von 94-40 nur knapp die 100 verfehlt hatte. „Das war heute wirklich schön  anzusehen. Toll, dass die Mädchen endlich auch mal wieder schnell spielen und merken, dass Basketball so einfach sein kann. Bei einem so intensiven Spiel darf man sich dann auch mal eine kleine Schwächephase  erlauben, auch wenn das nicht gegen jeden Gegner geht“, so kommentierte die Trainerin nach dem Spiel.


Franzi