Schade!

Eigentlich hatten sich die Mädchen und Trainer am vergangenen Wochenende mehr erhofft, doch am Ende stand eine enttäuschende Niederlage auf der Anzeigetafel: 36:54 gegen den BTV. "Der ISD war in diesem Spiel einfach präsenter und vor allem körperlich dominanter", resümiert das Trainerteam. "Hinzu kam noch ein unglaubliches Abschlusspech. Wir haben bestimmt 20 bis 30 Punkte liegen gelassen."

Dabei starteten die Wuppertalerinnen gut in die Partie. Bis zur sechsten Minute gestaltete sich ein ausgeglichenes, doch korbarmes Spiel (5:4). Dann gelang dem ISD jedoch ein ärgerlicher 11:0-Run, der die Mädchen ins Hintertreffen brachte (7:15, erstes Viertel). Von Aufgeben war aber nicht die Rede. Die Barmerinnen zogen im zweiten Abschnitt mit viel Drang zum Korb. Häufig konnten sie nur durch Foul gestoppt werden. Die zahlreichen Freiwürfe, die die Mädchen wieder hätten ins Spiel bringen können, verfehlten jedoch ihr Ziel (0/12). Entsprechend ging es mit 15:21 in die Halbzeitpause.

Wie schon so häufig die Erfahrung gemacht, war das dritte Viertel das verhängnisvolle. Vorne fielen weiterhin kaum Körbe, doch kassierten die Mädchen nun im Gegenzug. Mit 6:20 ging dieser Abschnitt zu ende, womit die Düsseldorferinnen uneinholbar in Führung waren. So schien es zumindest....

Denn plötzlich drehten die Gastgeber in der 31. Minute auf! Innerhalb von fünf Minuten waren die Mädchen wieder auf elf Zähler dran. Beim Stand von 34:45 brachen sie jedoch konditionell ein und verloren am Ende unglücklich.

"Das heute war ein Auf und Ab der Gefühle. Mit etwas mehr Abschlussglück hätte das Spiel auch anders ausgehen können. Bleibt die Trainingsbeteiligung nun aber konstant hoch, so wird das Rückspiel vielleicht schon ganz anders aussehen", resümiert das Trainerteam. "Ein großer Dank geht noch an die zahlreichen Eltern und v.a. an unseren Trommler Wolfram für die tolle Unterstützung!"

Kathi, Miska und Shenja

 

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