Erfolgreicher Start im neuen Dress! U14.1 gewinnt 56:49 gegen den Herner TC

Unsere Mädels durften am gestrigen Sonntag zum ersten Mal in ihrem neuen Heimtrikots antreten.

Entsprechend aufgeregtes Hin und Her bei der Trikotverteilung war vor Spielbeginn bei den jungen Damen erkennbar.
An dieser Stelle unseren herzlichen Dank an die Firma F.W.Meier Bauunternehmen in Plettenberg und die Geschäftsführer Herr Schade und Herr Meier, denen wir diesen tollen Umstand zu verdanken haben.

Nicht ganz unbeteiligt auch Papa Scholz, der den Kontakt geknüpft hat. Ihm an dieser Stelle ebenfalls ein großes Dankeschön!

Aber jetzt zum Spielverlauf.

Die Barmer Mädels schienen zu Beginn der Partie nicht mit der nötigen Konzentration und Spannung zur Sache zu gehen. So erwischte der Gegner den deutlich besseren Start und es hieß nach Ende des ersten Viertels 12:16 für den Herner TC. Das mag an der beschriebenen Aufregung vor Spielbeginn gelegen haben, evtl. aber auch an dem Umstand, dass mit Amelie diejenige nicht mit von der Partie war, auf die man sich in der Vergangenheit beim Ballvortrag hauptsächlich verlassen hatte.
Jetzt mussten andere in die Bresche springen und Verantwortung in dieser Hinsicht übernehmen. 
Man konnte mancher Spielerin anmerken, dass es hier an Routine und Selbstbewusstsein fehlt und so kam es zu vielen Ballverlusten, die sicherlich in dieser Anzahl nicht nötig gewesen wären.

Im zweiten Viertel lief es dann zunächst wesentlich besser und nach einem 9:0 Run ging man mit einem Vorsprung von 27:22 in die Pause. Doch schenkte dieser Halbzeitvorsprung den Mädchen nicht wie erhofft die nötige Sicherheit. Leider kam es auch in der zweiten Hälfte weiterhin zu unnötigen Ballverlusten. Hier müssen die jungen Damen vor allem bei Einwürfen und in Reboundsituationen unter dem gegnerischen Korb noch verstärkt an ihren Grundtechniken und Entscheidungsqualitäten arbeiten! Ein Großteil der hier verlorenen Bälle hätte nicht in den Händen der Hernerinnen landen dürfen.
Doch sehr erfreulich, dass immer, wenn sich die Mädchen auf ihre Stärken besannen und mannschafltiches Zusammenspiel erkennbar war, der Erfolg nicht lange auf sich warten ließ. 
Ein Umstand, der unbedingt in der Trainingssituation zu festigen ist! 

Letztendlich war es ein wackeliger Sieg, der mit 56:49 alles andere als deutlich ausfiel.

Verdienter Lohn nach hartem Kampf, U14.1 gewinnt 55:46 gegen den TSV Hagen

Hatten sich die beiden Mannschaften schon in der Saisonvorbereitung beim heimischen Turnier nichts geschenkt, so übertraf das Meisterschaftsspiel am Samstagmittag diesen heißen Kampf noch bei weitem.

Die Emotionen kochten nicht nur auf dem Spielfeld und an der Seitenlinie ordentlich hoch, auch von der Tribüne verfolgten die Anhänger beider Teams lautstart das Spielgeschehen.

Dieses Spiel war aber auch überaus spannend und hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte.

Ein ewiges Hin und Her war so gar nichts für schwache Nerven!!

So erwischte zunächst Hagen den besseren Start und ging mit 2:7 in Front, um dann, nach einer guten Phase auf Barmer Seite, 11:9 ins Hintertreffen zu geraten.

Diesen Vorsprung konnten die Barmerinnen bis zur Viertelpause auf 6 Punkte ausweiten und ihn bis zur Halbzeit bei einem Stand von 30:23 behaupten.

Trotz eingehender Warnung in der Kabine kamen die jungen Damen nicht vorbereitet auf das Spielfeld zurück.

Wie bei den Bergischen Löwen am Wochenende zuvor, war der schöne Vorsprung durch unkonzentrierte, überhastete Abschlüsse und Ballverluste beim Ballvortrag schnell dahin.

Wiederum besann man sich nicht auf die eigenen Stärken und ein Zusammenspiel war kaum wahrnehmbar, stattdessen verloren sich unsere Mädels fast ausschließlich in Einzelaktionen.

Oftmals wurden frühe Würfe aus der Distanz gesucht, anstatt energisch den Korb zu attackieren.

Doch anders als in der Vorwoche, überstanden unsere jungen Damen diese kritische Phase, in der neben der hohen Foulbelastung von Maya,Emily und Hanna, auch noch Amelie drohte, verletzungsbedingt auszufallen.

Doch bissen sich alle gemeinsam ins Spiel zurück und bewiesen Nervenstärke und Einsatzbereitschaft.

Zudem wussten sich die von der Bank kommenden Spielerinnen sehr viel besser als noch in der ersten Spielhälfte einzubringen.

So erkämpften sich die Barmerinnen nach und nach, auch profitierend von der schlechten Freiwurfquote des Gegners, einen zehn Punkte Vorsprung, den Hagen nicht mehr aufholen konnte.

Das verdiente Endergebnis von 55:46 wurde auf Barmer Seite gebührend gefeiert.

Trotz des Sieges hat das Spiel einmal mehr gezeigt, dass noch sehr viel an der mannschaftlichen Geschlossenheit auf beiden Seiten des Feldes gearbeitet werden muss.

Allerdings hat das Team auch allen Grund, selbstbewusst den, nach den Herbstferien anstehenden Aufgaben, entgegen zu sehen.

Chance auf Entwicklung leider vertan

 

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich unsere Mädchen beim ungefährdeten Heimsieg von 74:45 gegen das zweite Team der SG BG Bonn-MTUS.

Über die gesamte Spielzeit schienen unsere jungen Damen kraft- und spannungslos.

So lief auf beiden Seiten des Feldes wenig zusammen und man vertat die gute Chance, bei einem schnellen und deutlichen Vorsprung an der Feinabstimmung in Angriff und Verteidigung zu arbeiten!!

Stattdessen lief man im Eins-gegen-Eins-Verhalten viel zu oft hinterher und war nicht in der Lage, seine Gegenspielerin zu stoppen. Die Hilfe dahinter ließ weiterhin Konsequenz vermissen und nach Bonner Wurfversuchen erlaubte man dem Gegner viel zu oft zweite Chancen, indem beim Rebound nicht konsequent zugegriffen wurde.

Zwar fiel der Sieg letztendlich deutlich aus, trotzdem wussten die Barmerinnen nicht zu überzeugen.

Erfreulich allerdings, dass Emily nach langer Verletzungspause zum ersten Mal wieder mit von der Partie war und in Zukunft hoffentlich wieder mit ihrer Unterstützung gerechnet werden kann.

Allerdings musste das Team weiterhin auf Mouna verzichten, die noch immer zu große Knieprobleme hat und auch Lilith war nach ihrer Krankheit noch nicht richtig bei Kräften und konnte nur sporadisch eingesetzt werden.

Bleibt zu hoffen, dass nach überstandenen Verletzungen bzw. Krankheiten und diversen schulischen Veranstaltungen die zukunftige Trainingsbeteilung eine intensivere Vorbereitung auf die nun anstehenden schweren Spiele gegen die Bergischen Löwen und den TSV Hagen zulässt.

Gut durchgebissen und Moral bewiesen!

Denkbar schlechte Vorzeichen hatte unser Saisonstart beim Vorjahresfinalisten Citybasket Recklinghausen, mussten wir doch auf vier Spielerinnen verzichten, die verletzungsbedingt oder aus familiären Gründen, ihre Teilnahme leider absagen mussten!

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