Viel Licht und Schatten

Wussten unsere jungen Damen beim Tabellenvorletzten Herner TC in der ersten Halbzeit gar nicht zu überzeugen, so zeigten sie wenigsten in der zweiten Hälfte eine durchaus ansprechende Leistung.

artikelZwar ließ die Trefferquote aus der Nahdistanz über die gesamte Spielzeit mehr als zu wünschen übrig, doch konnten die zahlreichen Ballverluste der ersten Hälfte wenigsten in den zweiten 20 Minuten auf ein Minimum reduziert werden.
Okay, der Gegner setzte die Barmerinnen frühzeitig unter Druck, doch sollte das unseren jungen Damen eigentlich mittlerweile nicht mehr derart große Schwierigkeiten bereiten, trifft man doch Woche für Woche auf eine ähnliche Problematik.
Sicherlich war die Aggressivität des Gegners nicht derart groß, dass zu erklären gewesen wäre, warum man in vielen Situationen, den Hernerinnen fast ohne Gegenwehr den Ball überließ. So war es kein Wunder, dass das Halbzeitergebnis mit 22:29 äußerst knapp zu unseren Gunsten lautete.

In der zweiten Halbzeit ging ein Ruck durch das Team und die Mädchen gingen um einiges konzentrierter zur Sache. Zwar fehlte auch jetzt noch gelegentlich in der Defense die konsequente Hilfe von der Weakside und im Angriff ließen sie noch immer einen geregelten Spielaufbau vermissen, doch konnten die Mädchen jetzt wieder durch konsequenten Drang zum Korb gefallen. Erfreulich auch, dass diese Aggresivität in Richtung Korb mittlerweile mit dem Auge für die freie Frau in Korbnähe gekoppelt zu sein scheint. Einzig die Verwertung der sich aus diesen Situationen ergebenden Schüsse, ist noch sehr ausbaufähig.
Letzten Samstag wurden wir in dieser Hinsicht noch nicht bestraft, konnten die Mädchen sich doch aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit mehrfach in Folge den Offenserebound sichern und kamen so nach 4-5 Versuchen letztendlich zum Erfolg, doch ein körperlich gleichwertigeres Team würde uns diesbezüglich sicherlich vor größere Aufgaben stellen.

So fiel der verdiente Erfolg mit 42:73 am Ende doch sehr deutlich aus.

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