Schwarzer Tag für U13.1-Mädchen

Einen rabenschwarzen Tag erwischten unsere Mädchen beim Tabellennachbarn in Dortmund mit einem 67:43.

War schon im Vorfeld klar, dass uns keine leichte Aufgabe erwarten würde, hatte man doch schon das Hinspiel nur denkbar knapp für sich entscheiden können, machte die Tatsache, dass man mit Lulu auf eine dominate Größe unter den Körben verzichten musste, die Aufgabe nicht unbedingt leichter.

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Vielleicht lag es daran, dass den Mädchen nach einer 5-wöchigen Spielpause schlichtweg die Spielpraxis fehlte, vielleicht hemmte aber auch im Vorfeld der Gedanke, wahrscheinlich nur mit 6 Spielerinnen die Reise antreten zu können.

In jedem Fall wirkten die jungen Damen nicht gerade fokussiert und schon die Qualität des Aufwärmens ließ zu wünschen übrig.

Leider schien die frohe Meldung, dass Emily's Hand keine großen Probleme mehr machte und man, neben der tatkräftigen Unterstützung von Alex und Ola, damit auf eine weitere Stammspielerin zählen konnte, keine großen Energie freisetzen zu können.

Von Anfang an liefen unsere Mädchen einer deutlichen Führung des Gegners hinterher, so stand es bereits in der vierten Minute 7:0.

Aber nicht nur die fehlende offensive Durchsetzungskraft machte Probleme, auch waren Emily und Amelie bereits nach 6 Minuten mit jeweils zwei Fouls belastet, was die Möglichkeit, den Gegner mit einer aggressiven Verteidigung unter Druck zu setzen, quasi unmöglich machte.

An diesem Sonntag wollte aber auch nichts so recht klappen, die Pässe fanden nicht ihre Adressaten und die Abschlüsse verfehlten ein ums andere Mal das Ziel.

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Das wäre aber evtl. noch zu verkraften gewesen, hätte man es in der Verteidigung vermocht, dem Gegner seine Stärken zu nehmen, aber die sehr struktiert angreifenden Dortmunder Mädchen agierten ihrerseits sehr selbstbewusst und kamen immer wieder zu freien Schüssen, die sie auch aus größeren Distanzen trafen.

Da unsere Mädchen ungewohnterweise in diesem Spiel nicht die Lufthoheit besaßen, kam der Gegner zudem viel zu oft zu zweiten Chancen.

So war es kein Wunder, dass die Barmer Mädchen sich letztendlich eingestehen mussten, an diesem Tag gegen einen viel stärkeren Gegner keine Chance gehabt zu haben.

Lieben Dank an Alex und Ola, die sich kurzfristig zur Verfügung gestellt haben, für die fehlenden Lulu und Jojo einzuspringen!!

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