U13 verliert knapp 58:63 gegen amtierenden Westdeutschen Meister

 

Am vergangenen Sonntag war mit der SG BG Bonn MTuS der amtierende Westdeutsche Meister zu Gast in der Heckinghauser Halle.

Entsprechende Anspannung herrschte im Vorfeld, waren sich die jungen Damen doch bewusst, dass sie mit einem Sieg auf jeden Fall einen der ersten beiden Plätze mit in die Weihnachtspause nehmen konnten.

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Die Barmerinnen gingen von Beginn an sehr konzentriert zur Sache und setzten vorallem in der Defense gekonnt die Anweisungen des Trainergespannes um. So gestaltete sich die erste Halbzeit sehr ausgeglichen und unsere Mädchen konnten auch im Angriff mit starkem Drive zum Korb und anschließend freiem Anspielen auf die Center gefallen. Hier wussten unsere Großen mit einer überraschend starken Chancenverwertung zu überzeugen.

Der Rückstand von nur einem Punkt zur Halbzeit (34:35) zeigt deutlich, dass wir zu diesem Zeitpunkt ein ebenbürtiger Gegner waren.

Doch leider musste man bei Wiedereinwurf auf Hanna verzichten, die mit einer derart starken Übelkeit zu kämpfen hatte, dass sie nicht mal mehr den weiteren Spielverlauf von der Bank verfolgen konnte. Das hatte nicht nur eine starke Verunsicherung der Mädchen zur Folge, hatte Hanna doch die bärenstarke Greta Kröger bis zur Halbzeit sehr gut unter Kontrolle, sondern verringerte zudem die Tiefe der Bank. So standen jetzt nur noch 7 einsatzbereite Spielerinnen zur Verfügung.

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Trotz dem Versuch, die Spielanteile möglichst gleichwertig zu verteilen, machte sich zunehmend Müdigkeit bemerkbar und die Entscheidungsqualität der Barmer Mädchen litt deutlich. So landeten Anspielversuche immer öfter in den Händen des Gegners, oder man bediente sich vermehrt riskanter Handwechseln vor dem Körper, bei denen die schnellen Hände der Bonnerinnen ein ums andere Mal Endstation bedeutete. So war es nicht verwunderlich, dass mit 6:15 der dritte Abschnitt deutlich verloren ging.

Sehr erfreulich aber, dass die jungen Damen nie aufgaben und sich trotz des deutlichen Rückstandes von zeitweise 16 Punkten nicht geschlagen geben wollten.

 

Mit der Rückkehr von Hanna 4 Minuten vor Schluss kam auch wieder mehr Biss ins Spiel, auch wenn fairerweise gesagt werden muss, dass die gegnerische Trainerin bewusst Spielerinnen Einsatzzeit gab, die bei einem anderen Spielverlauf sicherlich länger hätten auf der Bank verweilen müssen.

Als erfreuliches Resümee bleibt zu sagen, dass unsere Mädchen mehr und mehr ein größeres Spielverständnis entwickeln und lernen, dass Basketball viele Facetten hat und nicht nur aus bloßem Nachvornerennen und schnellen Abschlüssen besteht.

Es wird weiterhin spannend bleiben, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Miska und Tina