Gummibär’n, hüpfen hier und dort und überall…

Folge 3: Holland – dieses Jahr mal eine ganz andere Mannschaftsfahrt!

Leider konnte dieses Jahr die mittlerweile schon ritualisierte Fahrt in das Vereinsheim nach Wörde so nicht stattfinden, da das Vereinsheim nicht zur Verfügung stand. Also musste kurzerhand umgeplant werden und wir entschieden, die Fahrt nicht ins Wasser fallen zu lassen, sondern sie stattdessen ans Wasser zu verlegen. Ganz in der Nähe von Vlissingen (Niederlande) konnten wir noch Bungalows reservieren und so ging es am Samstag, den 3.6. mit 23 jungen Damen voller Vorfreude an die See.

Holland5Dort angekommen stellte sich schnell heraus, dass diese Fahrt mit Wörde nicht viel gemeinsam hat. Schon das Angebot in unserem Bungalow-Park war gigantisch: Sofort wurde das Trampolin-Kissen zwischen den Häusern getestet, der Spielplatz wurde genutzt, als wäre man mit einer Horde kleiner Kinder unterwegs und die Tischtennis-Tische nahm man auch in Beschlag.

Doch der wohl wichtigste Programmpunkt noch am Anreisetag war für alle der Besuch des 2,5km entfernten Strandes. Dort angekommen waren alle hellauf begeistert, bauten Burgen, schrieben mit den Füßen in den Sand oder schossen Selfies mit dem Meer. Einige ganz Mutige konnte sogar das noch relativ frische Wasser nicht vom Schwimmen abhalten. Frische Luft macht hungrig und so war dann abends jeder Bungalow dafür verantwortlich, Nudeln zu kochen, damit diese dann gemeinsam auf der Terrasse verputzt werden konnten. An Schlafen war danach noch nicht zu denken. Vielmehr nutzten „unsere Gummibär’n“ noch die verbleibende Zeit zum Springen, ehe dem Luftkissen am späten Abend die Luft ausging und es damit auch in den wohl verdienten Feierabend geschickt werden konnte.

Frühstück am nächsten Morgen erst um 10 Uhr, danach ab in die Autos und rein in das kleine Städtchen Middelburg. Hier fand ein Chor-Fest statt, sodass wir nicht nur tolle alte Häuser zu sehen bekamen, sonders dazu noch mit beeindruckendem Gesang beschallt wurden. Ein Highlight für die Mädels dann wohl der Besuch eines typisch holländischen Supermarktes, in dem sich alle mit den notwendigen Mengen an Schokostreuseln oder Naschereien ausrüsteten. Den Rest des Tages verbrachten wir dann wieder am Meer, den Abend auf dem Trampolinkissen und dann fielen wir hundemüde in die Betten.

Holland6Tag drei startete wieder mit einem hervorragenden Frühstück, ehe wir uns wieder aufmachten in Richtung Middelburg. Hier wartete eine Bootstour auf uns, welche uns die schönsten Seiten der Stadt zeigen sollte. Doch einfach nur „Sitzen und Abhängen“ war leider nicht drin. Immer wieder mussten alle ihre Köpfe einziehen, wenn wir wieder unter einer der tiefen Brücken hindurch fuhren. Nach der spannenden Tour ging es noch einmal in den Bungalow-Park. Dort angekommen hieß es: Tasche packen für den Strand. Doch dieses Mal war nicht nur Entspannen angesagt, sondern die Mädels mussten als Team eine Rallye absolvieren. Neben einer Wegbeschreibung zum Strand standen hier noch diverse spaßige Aufgaben (hoffentlich nicht nur für die Trainerinnen!) an. Knapp setzte sich die U15 durch, teilte aber ihren Preis kameradschaftlich mit ihren Gegnerinnen. Den Abschluss am Strand bildete dann ein gemeinsames Abendessen in einer Strandbude. Und was gab es da? Na klar: Pommes, Frikandel und Co.

Wie es so ist: Wenn es schön ist, vergeht die Zeit wie im Flug. Und so waren wir gefühlt gerade erst angekommen, da mussten wir schon wieder in die Autos steigen und die Heimreise antreten. Es war einmal eine ganz andere Mannschaftsfahrt, die allen sehr viel Freude bereitet hat. An dieser Stelle möchten wir uns noch für die Unterstützung von Sonja und Torsten Külpmann bedanken, ohne die wir:

  • Erstens: nicht nach Holland gekommen wären
  • Zweitens: keine Brötchen zum Frühstück gehabt hätten (und am letzten Tag auch keinen Aufschnitt mehr!)
  • Drittens: Vom Strand zurück hätten laufen müssen
  • Viertens: nicht so viel Spaß gehabt hätten!!

Für eure großartige Unterstützung noch einmal: VIELEN DANK!!!

Ein weiterer Dank geht an Joseph Osei, der uns spontan seinen Bus zur Verfügung gestellt hat und so mit dafür verantwortlich war, dass wir alle an die See fahren konnten. Außerdem danken wir natürlich noch den Eltern, die uns mit Kuchen versorgt haben. Dann ist da noch der Wettergott, dem wir auch ein dickes Dankeschön aussprechen sollten, denn schließlich hatten wir „Bomben-Wetter“! Und zu guter Letzt danken wir Trainerinnen noch den Mädchen, die sich über die gesamte Zeit wirklich vorbildlich benommen haben. So kann man mit einer so großen Gruppe bedenkenlos überlegen, irgendwann noch einmal eine solche Fahrt zu planen. In diesem Sinne:

Tot ziens!

Shenja und Franzi

 

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